Der Vorleser und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Der Vorleser auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Vorleser [Gebundene Ausgabe]

Bernhard Schlink
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (653 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, 2002 --  
Taschenbuch EUR 9,90  
Audio CD, Audiobook EUR 24,90  
Unbekannter Einband --  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 16,70 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kurzbeschreibung

2002
Die erfolgreiche Reihe der Oldenbourg Interpretationen umfasst alle Epochen und Gattungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Titeln der Gegenwartsliteratur, die für den Deutschunterricht entdeckt werden. Lehrern und Schülern bietet die Reihe über 100 sorgfältig aufbereitete Werke.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Schulbücher & Lernhilfen
    Schnell finden und einfach bestellen. Ob Schulbücher, Lektüren, Lernhilfen oder Sprachlernmaterialien: Alle Bücher rund um die Schule finden Sie im großen Schulbuch & Lernhilfen-Special. Natürlich versandkostenfrei.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 204 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: Jubiläumsausg. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257056087
  • ISBN-13: 978-3257056082
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (653 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 459.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Vorleser
OA 1995 Form Roman Epoche Moderne
In dem zuerst in den USA erschienenen Roman, in dessen Mittelpunkt eine seltsame Liebesgeschichte steht, setzt sich Bernhard Schlink – auch aus rechtsphilosphischer Sicht – mit der Judenvernichtung im »Dritten Reich«, der Schuldfrage und dem Generationenkonflikt in den 1950/60er Jahren kritisch auseinander.
Inhalt: Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen.
Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen.
Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen. Nach 18 Jahren Haft nimmt sie sich kurz vor ihrer Entlassung das Leben.
Wirkung: Mit seinem Roman gelang Schlink ein internationaler Sensationserfolg, wie ihn die deutsche Gegenwartsliteratur seit dem Erscheinen R Der Blechtrommel von Günter Grass nicht mehr erlebt hatte. Der Vorleser, der in 27 Sprachen übersetzt eine Millionenauflage erreichte und mit zahlreichen Preisen (u. a. Prix Laure Bataillon, Ehrengabe der Heinrich Heine-Gesellschaft) ausgezeichnet wurde, prägte wesentlich das Deutschlandbild im Ausland. C. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, lebt als Jurist in Bonn und Berlin. Sein dritter Roman "Der Vorleser" (1997) wurde zu einem anerkannten und viel gelobten Welterfolg.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Faschismus und die romantische Ironie 29. August 2011
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Lakonisch kommt die Erzählung daher, bei näherem Hinsehen und in sich Hören allerdings kommt man der Technik auf die Spur. Bernhard Schlink ist ein gewiefter Autor, der mit Esprit seine Komposition entwirft. Die furchtbare Geschichte einer Liebesbeziehung einer wesentlich älteren Frau mit einem Jungen wird erzählt mit den Mitteln der romantischen Ironie. Wie in Gottfried Kellers Aus dem Leben eines Taugenichts, welches auch zu den Werken zählt, das die Erzählperson der Delinquentin vorliest, plätschert eine vermeintlich belanglose, tatsächlich aber tief verstörende Geschichte in das Bewusstsein des Lesers, der lange vergeblich versucht, sich einen Reim auf das zu machen, was sich vor ihm ausbreitet.

Es ist alles andere als eine Heidelberger Romanze, was Bernhard Schlink in seiner Erzählung Der Vorleser seinem Publikum unterbreitet. Eineinhalb Jahrzehnte nach dem Krieg und dem großen Verbrechen entwickelt sich aus einer Allerweltsbegebenheit eine Bekanntschaft, die sich zu einer sexuellen wie psychischen Bindung auswächst. Ein Fünfzehnjähriger treibt es, oder besser gesagt, wird von einer Fünfunddreißigjährigen zu einer erotisch dominierten Beziehung getrieben. Für die Lehrstunden und Dienste der Frau fordert diese lediglich, dass der junge Mann ihr laut vorliest. Die Weltliteratur wird so zum Digestif eines Treibens, das weit jenseits der moralischen Akzeptanz des damaligen Nachkriegsdeutschlands liegt.

Irgendwann verschwindet die Frau. Der Junge leidet eine Zeit, geht dann aber seiner bildungsbürgerlichen Wege. Er vergisst, bleibt aber lädiert, weil beziehungsunfähig zu anderen Frauen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
164 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klug 26. August 2006
Von poebee
Format:Taschenbuch
Zehn Jahre hatte ich es im Schrank, bevor ich es kürzlich innerhalb von zwei Tagen gelesen habe.

Die klare, konservative Sprache lassen keinen Raum für Schonung oder Ablenkung von der Handlung und den dazugehörigen Gedanken (aus der Retrospektive). Und genau das macht dieses Buch für mich aus. Ich begann es zu lesen nur wenige Stunden, nachdem ich ein sehr "sprachlastiges" Buch beendet hatte. Die Wirkung war enorm: als käme man aus dem Märchenwald zurück in die Fabrik.

Es dauerte einige Seiten, bis ich genau das zu schätzen lernte und als so gewollt erkannte. Dieses Buch soll/kann jeden erreichen, der es liest. Relativ kurze, klare Sätze, distanzierter Erzählstil, stets realistisch und sachlich, der keinen Unterschied macht zwischen einer erotischen Szene im Bad oder einer Prozesschilderung.

Der erste Teil handelt von der Liebesbeziehung des Erzählenden zu einer zwanzig Jahre älteren Frau- Hanna. Der zweite Teil setzt sich mit juristischen und philosophischen Aspekten des Hintergrundes auseinander. Die eigentliche Geschichte wird eher nebenbei und nur insoweit nötig im Raffer zu Ende erzählt.

Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen Schuld/Gewissen, Verrat und Würde durch das ganze Buch. Angefangen bei Hannas Verantwortung im Liebesverhältnis zu dem Minderjährigen über seine phantasierten Gründe für das abrupte Ende bis hin zur Auseinandersetzung mit Hannas SS-Vergangenheit und den Auswirkungen des Analphabetismus auf wichtige Lebensentscheidungen.

Immer wieder sind es philosophische und psychologische Einschübe, die zum Anhalten und Nachdenken anregen, ohne dass man es beim Lesen als störend empfinden würde. Auch das - scheint mir - ist beabsichtigt.

Ein klug geschriebenes Buch, das ganz ohne aufklärenden Eifer auskommt und vielleicht gerade deshalb dieses Ziel erreicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe, Schuld und Verrat - ein differenzierter Blick 30. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
In den 1950er-Jahren lernt der Erzähler Michael Berg als Fünfzehnjähriger die gut zwanzig Jahre ältere Hanna kennen, mit der ihn eine intensive sexuelle und - zumindest von seiner Seite - eine jugendlich-verklärte, überschwängliche Liebesbeziehung verbindet. Eine zu große Nähe wird jedoch durch Hanna abgeblockt, die sich häufig für Michael unverständlich, aggressiv und herrisch verhält. Im Verlauf ihrer geheimen Treffen wird es ein Teil des Liebesspiels, dass Michael Hanna Bücher vorliest, bevor sie sich lieben. Die Beziehung endet jäh, als Hanna ohne jedes Abschiedswort aus der Stadt und aus Michaels Leben verschwindet.

Jahre später begegnet der Erzähler - inzwischen Jurastudent - Hanna im Gerichtssaal wieder: Sie ist dort als ehemalige KZ-Aufseherin der Beteiligung an der Ermordung jüdischer Frauen während des Nationalsozialismus angeklagt!

Im Verlauf des Prozesses, bei dem sich Hanna erneut allgemein unverständlich verhält und sich selbst über Gebühr belastet, erkennt Berg den Grund vieler bisher unerklärlicher Verhaltensweisen in ihrem Leben. Sie ist Analphabetin und nimmt zur Vertuschung dieses Sachverhalts auch ihre ständigen Fluchten, die Kränkung anderer Menschen und letztlich sogar eine unangemessen hohe Haftstrafe in Kauf. Er findet jedoch nicht die Kraft, in einem Gespräch mit Hanna oder wenigstens mit dem Vorsitzenden Richter diese - womöglich strafmildernde - Erkenntnis anzusprechen, so dass Hanna zu lebenslänglicher Haft verurteilt wird.

Im Laufe dieser Haftzeit nimmt Berg irgendwann wieder die Rolle des Vorlesers ein, in dem er Hanna besprochene Tonbandkassetten ins Gefängnis sendet.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Spannend
Ich musste das Buch für die Schule kaufen und muss sagen, dass echt gut ist! Ich bin auf keinen Fall ein freiwilliger Buchleser, aber dieses Buch würde ich sogar ein... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Moritz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Sehr gut erzählt und eine sehr interessante Beleuchtung der beiden Protagonisten Michael und Hanna. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ChristophS veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Vorleser
Muss man gelesen haben. Schlink führt den Leser in eine Zeit, die viele von uns noch nicht miterlebt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. A. Von Wunschheim veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sexuellem Missbrauch Minderjähriger Vorschub leisten?
Als Schul- Pflichtlektüre für 15-16- jährige der Mitteslchule ist die Story nach meinem Verständnis fehl am Platz. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von P. Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Traumhaft....
Schnelle Lieferung!
Artikel so wie beschrieben. . . . . . . . . .
Sehr lesenswert für jedermann.. . . . .

Lesen Sie das BUCH.... es ist wunderbar... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Selcuk Akkus veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen unter dem Titel kann man sich wenig vorstellen, aber er macht...
unter dem Titel kann man sich wenig vorstellen, aber er macht neugierig. Die diese Neugierde wurde beim Lesen belohnt ..
Vor 2 Monaten von Heinrich Strack veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Schuld, die alles bewegt
Wenn man „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es: Schuld. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bücherstadt Kurier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen traumhaft...
ein Buch, welches einen einfach nicht loslässt. Eine Geschichte, wie sie nicht düsterer, ja melodischer, lebhafter sein könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von MessiCr7 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Das Buch taugt mir nicht wirklich.
Mir persönlich gefällt dieses Buch nicht. Geschmackssache ;) Versand und weiteres waren jedoch wie gewohnt erstklassig. Dager nur 3 Sterne :)
Vor 3 Monaten von Paul Heinicke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verdeckte Vergangenheit
Als dem fünfzehnjährigen Gymnasiast Michael auf dem Nachhauseweg von einer kaum erholten Gelbsuchterkrankung wieder mal schlecht und er Hanna auf der Straße... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Felix-ine veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Suche Bücher mit Romanze zw. jüngeren und Älteren 1 01.08.2012
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar