Ich trainiere eine Freizeitmannschaft und benutze ein Volleyballbuch zu dem Zweck, das Training abwechslungsreich zu gestalten, denn die eigenen Ideen wiederholen sich mit der Zeit. Deswegen sehe ich im Buch nach, welche Übungen meine Mannschaft machen könnte und zu welchem Ziel diese führen. Dieses Buch enthält jedoch nur auf den Seiten 112-126 Übungen über das ganze Feld, bei der mehr als zwei oder drei Spieler beschäftigt sind. Oft sind auch dabei nur sechs oder sieben Leute in Aktion, so dass man sich Varianten einfallen lassen muss, falls man keine zwei Hallen zur Verfügung stehen hat und der Rest der Mannschaft sich nicht langweilen soll. Der Rest des Buches betrifft hauptsächlich die Technik des einzelnen Spielers, von der man, falls man eh schon Trainer einer Mannschaft ist, sowieso Ahnung hat und macht dabei Vorschläge, wie die Technik in wenig originellen Übungen zu zweit oder zu dritt gelernt wird, wozu man aber mit ein wenig Erfahrung kein Buch braucht, um sie sich entweder selbst einfallen zu lassen oder sie schon kennt. Ein großer Teil des Buches ist dem Training als Wissenschaft an sich gewidmet. So gehen ganze Kapitel über die Theorie des Erlernens taktischer und mannschaftssportlicher Fähigkeiten und die richtige Einteilung des Trainings bezüglich Aufbau von Kondition, sowie psychologische Aspekte des Volleyballspiels. Als aktive Hilfe, wenn man mal spät von der Arbeit heim kommt und noch schnell das Training für heute vorbereiten muss, ist dieses Buch nicht geeignet, aber durchlesen schadet allemal nichts. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)