Dieser Film bietet bekannte und beliebte Schauspieler aus den fünfziger und sechziger Jahren und rankt sich an der Operette von K. Zeller hoch. Die Geschichte erfährt kleine Änderungen, die z.B. die Rolle von Herrn Thomalla etwas aufhellen, passend zu seinem Image. C. Froboess passt zu ihrer Rolle, könnte aber etwas spritziger sein. Da sie nicht die Singstimme für die Operettenrolle hat, wurden ihre Songs abgeändert und natürlich tiefer gelegt. Peter Weck, als ehemaliger Wiener Sängerknabe, konnte den Tenorpart direkt übernehmen. Die Kostüme sind dem Geschmack der Zeit, 1962, angepasst, zeigen aber in der Farbgebung Extravaganz (lila herrscht vor). Die Ausführung bietet mehrere romantische Intermezzi, Zellers mitreißende Melodien und die notwendigen lustigen Nebendarsteller, um das Ganze zu einem insgesamt unterhaltsamen Filmerlebnis zu machen. Ich ziehe einen Stern ab, weil die Späße manchmal etwas holprig sind und meiner Meinung nach peinlicherweise das Genre des Heimatfilms durchscheint