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Der Verschollene ('Amerika') Broschiert – 1995


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Produktinformation

  • Broschiert: 287 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746611466
  • ISBN-13: 978-3746611464
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.108.911 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bedrohlich und unheimlich wirkt sie oft, die Prosa Franz Kafkas (geboren 1883 in Prag). Ihre Wirkung scheint dem Wesen des von Selbstzweifeln geplagten Schriftstellers zu entspringen, der sein ganzes Sein immerfort hinterfragte und in ständigem Konflikt mit seinem Vater lebte. Der jüdische Kaufmann hatte Franz veranlasst, Jura zu studieren. Der Sohn arbeitete bis zu seiner Erkrankung an Tuberkulose als Wirtschaftsjurist. Als Schriftsteller erlangte Kafka mit der Erzählung "Das Urteil" erstmals öffentliche Anerkennung. Es folgten Werke wie "Die Verwandlung" und "Der Prozess", die zu den bedeutendsten der Weltliteratur zählen. Der Autor wollte, dass man nach seinem Tod (1924) sein Werk vernichtet. Sein Freund Max Brod entsprach diesem Wunsch nicht.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Hörspiel, das mit einfachen Effekten, mit Geräuschen und Musik eine beklemmend kafkaeske Stimmung erzeugt, die unter die Haut geht." (kulturtipp) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Werbetext

Kafkas Werke in der Fassung der Handschrift -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 5. März 2008
Format: Taschenbuch
Kafka erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Karl Roßmann. Dieser wird von seinen Eltern dazu angehalten zu Beginn des letzten Jahrhunderts in die USA auszuwandern, nachdem ihn eine ältere Hausangestellte verführt hat und daraufhin schwanger geworden ist. In Amerika angekommen wird er alsbald mit den übergroßen Erwartungshaltungen Dritter, wie auch den drastischen Folgen, wenn er diese nicht zu deren Zufriedenheit erfüllt, konfrontiert. So geht sein reicher Onkel, bei dem er vorübergehend Unterschlupf findet, ebenso unbarmherzig mit Karl um, wie später dann zwei Tagelöhner, die sich als seine Kumpane aufspielen, sich gleichwohl aber ungeniert seiner Habe und anschließend gar seiner Arbeitskraft bemächtigen. Der gutwillige, naive Karl wird, wo immer auch er sich aufhält, unfair behandelt, gnadenlos ausgenutzt und fallen gelassen. Als Liftjunge in einem gut besuchten Hotel ergeht es ihm nicht viel besser, wie später als versklavter Diener einer heruntergekommenen , selbstsüchtigen Opernsängerin. Obgleich er immerfort als " Mittel" für die eigennützigen Zwecke anderer eingesetzt wird, stellt dieser stets hilfsbereite junge Mann das niederträchtige Verhalten seiner Gegenüber nicht in Frage, sondern ist bemüht vernünftige Argumente zu finden, um deren Tun auf irgend eine Weise zu exkulpieren. Karl erscheint als einer der wenigen feinen Menschen unter einer Herde egoistischer Rohlinge.
Dieser Roman Kafkas ist ein Fragment.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. J. Matthia TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. November 2008
Format: Taschenbuch
»Als der sechzehnjährige Karl Roßmann, der von seinen armen Eltern nach Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte, in dem schon langsam gewordenen Schiff in den Hafen von New York einfuhr, erblickte er die schon längst beobachtete Statue der Freiheitsgöttin wie in einem plötzlich stärker gewordenen Sonnenlicht. Ihr Arm mit dem Schwert ragte wie neuerdings empor, und um ihre Gestalt wehten die freien Lüfte.«

So beginnt ein Roman, der kein Ende hat. Die Erzählung bricht ab, unvermittelt, weil der Autor nicht dazu gekommen ist, einen Schluss zu verfassen. Er hat das Fragment unvollendet beiseite gelegt. Der Leser wird am Ende des Buches mitten auf der Strecke allein gelassen. Die letzten Sätze:

»Am ersten Tag fuhren sie durch ein hohes Gebirge. Bläulich-schwarze Steinmassen gingen in spitzen Keilen bis an den Zug heran, man beugte sich aus dem Fenster und suchte vergebens ihre Gipfel, dunkle, schmale, zerrissene Täler öffneten sich, man beschrieb mit dem Finger die Richtung, in der sie sich verloren, breite Bergströme kamen, als große Wellen auf dem hügeligen Untergrund eilend und in sich tausend kleine Schaumwellen treibend, sie stürzten sich unter die Brücken, über die der Zug fuhr, und sie waren so nah, daß der Hauch ihrer Kühle das Gesicht erschauern machte.«

Und dann? Und nun? Wohin geht die Reise? Was wartet am Zielbahnhof auf uns? Kommen wir wirklich im Theater in Oklahoma an? Wir werden es von Franz Kafka nicht erfahren, es bleibt uns allerdings unbenommen, mittels unserer Phantasie diese Geschichte fortzusetzen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. September 1999
Format: Taschenbuch
„Willst du dir denn nicht den Aufzug unten ansehn?" sagte sie und schob ihn vor sich an das Geländer. „Weißt du, um was es sich handelt?" hörte sie Karl hinter sich sagen und machte ohne Erfolg eine unwillkürliche Bewegung, um sich ihrem Druck zu entziehn. Traurig sah er auf die Gasse hinunter, als sei dort der Grund seiner Traurigkeit.
Meisterhaft, ja wie kein anderer versteht es Franz Kafka auch in diesem begonnenen Roman den Leser in seinen Bann, in die Tiefen des Irrsinns menschlichen Seins zu ziehen. „Die Geschichte, die ich schreibe...ist allerdings ins Endlose angelegt.", schrieb Kafka sinngemäß einmal über dieses Werk, welches er bereits 1912 begonnen, jedoch nie vollendet hat. Diese Aussage charakterisiert vielleicht wie keine andere die Richtung, welche das Fragment von Anfang an nimmt, das Moment welches dieser Geschichte als zentrales zugrunde liegt. Gerade in der „Fassung der Handschrift" sind allerdings noch Kafkas letzte Arbeiten zu diesem Roman enthalten, welche ihn abrunden und sich auch als ein, wenngleich zwar vorläufiges, Ende lesen lassen. Die Unvollständigkeit des Manuskripts ist daher dabei kein Hindernis bei der Lektüre, und vielleicht wurde es deshalb bereits 1927 von Max Brod mit dem Titel „Amerika" veröffentlicht. Kurt Tucholsky jedenfalls äußerte über diesen Roman: „Am schönsten an diesem Werk ist die tiefe Melancholie, die es durchzieht: hier ist der ganz seltene Fall, daß einer >das Leben nicht versteht< und recht hat.
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