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Der Verräter von Westminster: Ein Thomas-Pitt-Roman
 
 
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Der Verräter von Westminster: Ein Thomas-Pitt-Roman [Taschenbuch]

Anne Perry , K. Schatzhauser
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453435532
  • ISBN-13: 978-3453435537
  • Originaltitel: Lisson Grove (Pitt 26)
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,7 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.835 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Historischer Krimi

London 1895: Vor Thomas Pitts Augen wird ein wichtiger Informant erstochen. Er verfolgt den Mörder über den Kanal bis Frankreich. Zeitgleich führen Ermittlungen seinen Vorgesetzten Narraway nach Dublin. Als die beiden merken, dass sie absichtlich fortgelockt wurden, ist es schon fast zu spät: Eine Intrige ungeheuren Ausmaßes droht das Empire in den Grundfesten zu erschüttern.

Über den Autor

Die Engländerin Anne Perry, 1938 in London geboren, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Neuseeland und auf den Bahamas. Schon früh begann sie zu schreiben. Ihre historischen Kriminalromane zeichnen ein lebendiges Bild des spätviktorianischen England und begeistern mittlerweile ein Millionenpublikum. Anne Perry lebt und schreibt in Schottland.

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Isabelle Klein TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Pitt und sein Kollege Grover verfolgen einen flüchtigen Informanten, als dieser "plötzlich" erstochen wird. Beide nehmen die Spur des Mörders auf und finden sich unversehens" in Saint Malo wieder, wo beide in ein Wespennest aus Verschwörern stechen ...

Szenewechsel: Pitts Vorgesetzter Narraway muss um seine Existenz und seine Ehre fürchten: Der Tod eines irischen Informanten wird ihm zur Last gelegt, denn das für dessen Rettung gedachte Geld findet sich auf Narraways Konto wieder. Er wird suspendiert.
Auftritt Charlotte Pitt: aus Angst um die Zukunft ihres Mannes, macht sich Charlotte mit Victor Narraway auf nach Irland. Scheint doch ein 20 Jahre zurückliegender Fall mit der Intrige gegen Narraway in Verbindung zu stehen. Sie gibt sich als Victors Halbschwester aus und stürzt sich in das illustre Gesellschaftsleben Dublins... Alles Weitere selbst lesen!

Meine Meinung:
Es fällt mir sehr schwer das Buch zu bewerten.. Seit vielen Jahren bin ich sowohl ein Pitt, als auch Monk-Fan und verschlinge alle Bücher Perrys. Umso größer war die Freude, als nach fast 3 Jahren ein neuer Pitt-Krimi erschien.
Doch die Ernüchterung kam schnell: das Ganze ist zu verworren! Der Anfang zieht sich: als nicht Pitt-Fan, hätte ich schon zu Beginn kapituliert! Zudem ist einiges nicht logisch aufgebaut, so z.B. die Entdeckung der Akte, die zu Beginn auf einen alten, 20 Jahre zurückliegenden Fall verweist, scheint "zu zufällig" ...
Weitere der diversen Kritikpunkte: Zu viele Personen machen das Lesevergnügen anstrengend. Man muss sich permanent auf die Namen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren konzentrieren. Auch Charlotte ist anstrengend, Perry neigt zu "zu vielen" Wiederholungen, ob der Integrität Narraways und dessen Gefühle für sie.
Was sich schon in ihrem letzten Monk Krimi abzeichnet: Perry verliert sich zunehmend in der Analyse ihrer Motive wie Verrat, und Liebe, zu viel Eindringlichkeit kann schnell ins Pathetische abdriften. Manchmal ist weniger mehr, als der ständige Verweis darauf!
Im Mittelpunkt steht eindeutig Charlotte mit Narraway. Pitt gerät über weite Teile ins Hintertreffen; scheint blass und zu vertrauensselig. Als er wieder in das Geschehen mit einbezogen wird, ist die weitere Entwicklung geradezu hanebüchen!
Der geneigte Leser erfährt weiterhin so einiges über den irisch-englischen Konflikt und weiß am Ende beispielsweise, dass Wilde und Wellington Kinder Irlands sind.Trotzdem bleibt de Handlungsort Irland austauschbar, von viktorianischer Atmosphäre keine Spur!
Ehrlich gesagt war ich ab Seite 200 ziemlich ernüchtert ob der diversen Kritikpunkte. Wer denn nun letztendlich der Verräter ist, war mir recht egal...
Zum Spannungsaufbau: Das Geschehen zieht sich.Ist man am Anfang überfordert, fragt man sich ab 200 was denn die restlichen 300 Seiten noch geschehen soll. Ab 300 war ich stark genervt, ob der plötzlichen Wendungen ...Bei 400 atmete ich auf, da ein Ende in sicht war ...
Außerdem ist die Übersetzung schlecht, viele merkwürdige Formulierungen, die so m.E. nach nicht stehen bleiben können.
All dies macht dieses Buch zu einer anstrengenden Lektüre, die man nur eingefleischten Perry Fans (wie mir) zumuten kann. Nur deswegen hab ich durchgehalten.

Fazit:
Kurz auf den Punkt gebracht:
Unlogisch.Uninteteressanter Fall und blasser Handlungsort Dublin. Langwieriger bis nicht existenter roter Faden/Spannungsaufbau und blasse Charaktere.
Ferner: mühsam, zu verstrickt und zu viele Wiederholungen (wir wissen dass Charlotte aufrichtig und integer ist und Narraway sie leibt um nur einiges zu nennen). Irgendwie ist für mich leider die Luft raus-
Nicht zu vergleichen mit dem Vorgängerband und allen anderen Pitts, v.a. den Frühen.

Ich hoffe nur, dass der dieses JAHR erscheinende Monk-Krimi(ich bevorzuge Monk seit Jahrne gegenüber Pitt) , als auch ihr historischer Roman (gerade bestellt) wieder gelungener sind!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jean Ignace Isidore Gérard TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben.

Der letzte Pitt Roman war 2007 erschienen: Die Tote von Buckingham Palace. Mir hatte jener gut gefallen, war doch eine Steigerung nach dem eher dürftigen 23. Teil der Reihe Die Frau aus Alexandria zu bemerken. Leider blieben geliebte und vertraute Figuren auf der Strecke. Sicherlich muss es auch bei Romanfiguren Änderungen in ihrem Leben geben. Durch das weglassen dieser Personen verlieren die Geschichten allerdings unendlich viel Atmosphäre. Veränderungen wie z.B. Hochzeiten oder ein Johbwechsel können doch locker in der Handlung einfließen, aber manche Figuren tauchen gar nicht mehr auf, so als wären sie unerwünscht und würden totgeschwiegen. Das könnte Platz für neue Figuren schaffen, aber das funktioniert auch nicht wirklich, denn es werden eigentlich keine neuen Figuren eingeführt. Insgesamt muss ich sagen, das das bei diesem 26. Teil der Reihe wirklich negativ auffällt.

Die vertraute Umgebung wirkt fremd, kalt, abweisend. Erschwerend kommt hinzu, das der Roman so gut wie gar nicht in der vertrauten Londoner Umgebung spielt. Die Personen agieren merkwürdig, teilweise nicht nachvollziehbar. Unendlich viele Wiederholungen, nicht nur in den Gesprächen der Figuren, auch im Erzähltext. So wird die Handlung unnötig aufgebläht und bleibt gleichzeitig schmerzhaft oberflächlich. Die Logik bleibt meiner Meinung nach auch auf der Strecke. Fast 400 Seiten tappen Pitt und Narroway im Dunkeln und dann, innerhalb von ein paar Seiten, ist alles Glasklar, die Verschwörung wird aufgedeckt, das Buch ist zu Ende. Wenn die Auflösung wenigstens ein wenig überraschend wäre, könnte ich darüber mit viel wohlwollen und zugedrückten Augen hinwegsehen, allerdings kommt man selbst nach spätestens Mitte des Buches selbst drauf.

Insgesamt wird die doch recht komplexe Grundidee sehr verworren dargelegt. Zuviele Personen tauchen auf, werden entweder gar nicht oder nur schwammig eingeführt. Schlimm, wenn diese dann nicht mal mehr später auftauchen und im Grunde mit der Handlung an sich auch gar nichts zu tun haben. Die Grundidee ist interessant, zeigt sie doch noch heute Auswirkungen auf unser Leben. Das einzig Gute ist, das auch die wichtigen Personen nur oberflächlich beschrieben werden, das blöde ist nur, das man sich dann später fragt, warum sich die Konstellationen so ergeben wie sie es tun, bleibt doch in der entgültigen Entscheidung als Leser außen vor.
Die Figuren agieren nicht im entferntesten so, wie man es aus den anderen Büchern kennt. Sie sind schlicht dumm. Der ganze Aufbau der Geschichte ist eine Aneinanderreihung von Wiederholungen, dummen Fragen, unnützen Situationen und vollkommen realitätsfernen Verhaltensweisen.

Leider muss ich mich fragen: hat Anne Perry dieses Buch wirklich selbst geschrieben? Oder war es ein Ghostwriter, der nur einen sehr groben Handlungsentwurf zur Verfügung hatte und diesen dann mehr schlecht als recht umgesetzt hat? Und wenn dies der Fall war: warum hat Anne Perry nicht gegenlesen bzw. ihr (hoffentlich langjähriger) Lektor?

Alles in allem ein leider mehr als schwacher 26. Teil. Ich hoffe auf den 27. und das wir diesmal nicht wieder mehrere Jahre warten müssen.
Ich vergebe 1 Punkt dafür, dass das Buch überhaupt veröffentlich wurde.
1 Punkt dafür, das es im Privathaushalt der Pitts eine personelle Veränderung gibt, die hoffentlich in den folgenden Teilen noch ausgebaut wird.
Alle, die bisher keinen Teil der Reihe kennen, empfehle ich einen früheren bzw. gleich ganz am Anfang anzufangen. "Die Frau aus Alexandria" ist wie gesagt auch nicht unbedingt empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A.M.J.
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich war immer ein großer Fan von Charlotte und Thomas Pitt - Ich mochte die Charaktere (Emily, Gracie, Vespasia etc.), die menschlichen Elemente und die Geschichten, um Mord und andere Tragödien. M.E. hat sich die Einführung des Verschwörungselementes schon zu T. Pitts Polizeizeiten auf die Reihe nicht positiv ausgewirkt - aber mit seinem Wechsel zum Geheimdienst wird das zusehends unerträglicher. Das, was für mich einen Krimi und ein stimmiges Buch aus dieser Reihe ausmachte, war das Aufeinandertreffen der verschiedenen Klassen der Viktorianischen Epoche und die damit verbundenen - zwischenmenschlichen - Tragödien. Das alles bleibt auf der Strecke (Ausnahme hier ist - jedenfalls in Ansätzen - "Die Tote von Buckingham Palace", in dem die alte Faszination immer mal wieder aufblitzt) - die Geschichte ist langatmig, die Charaktere blass und flach, ständige Wiederholungen (z.B. über die Integrität der Handelnden) stören das Lesevergnügen. Kann man lesen, muss (sollte?) man aber nicht
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