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Der Verlust: Roman Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, 1985


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Neuausg. (1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423103647
  • ISBN-13: 978-3423103640
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,7 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.168 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.


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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "dennisulbrich1" am 23. April 2005
Format: Taschenbuch
Siegfried Lenz begeistert wieder einmal mit der glänzenden Schilderung eines Schicksals mitten aus dem Leben - es könnte ebenso jedem anderen passieren.Wie gewohnt trifft man auf eine bezaubernde, gekonnte und vor allem ausdrucksstarke Sprache und fühlt sich sofort in die Handlung integriert, gerade weil das Thema - der Verlust der Ausrucksfähigkeit - so aktuell für uns werden kann, von jetzt auf gleich könnten wir, die wir glauben gesund und zufrieden zu sein, zu dieser vom Schicksal getroffenen Person werden.Anders als in seinen Werken "Das Vorbild" und "Deutschstunde" fühlt sich der Leser unmittelbarer angesprochen, denn hier geht es nicht um das Werk im Werk, sondern um eine Liebe und das Leben. Unglaublich wie Lenz es schafft, die Welt des Sich-nicht-Ausdrücken-Könnens in Sprache zu verwandeln. Absolut lohnenswert..
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dietrich Siedentop@t-online.de am 30. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Was kann einem Menschen Schlimmeres passieren, als dass er die wichtigste Fähigkeit verliert, von einer Stunde auf die andere, seinen Beruf auszuüben und sich im persönlichen Bereich artikulieren zu können? Die Hauptperson des Romans ist Fremdenführer, eloquent und mit einem guten Schuss Humor versteht er es, seine Gäste unterhaltsam durch seine Heimatstadt zu führen. Doch er erleidet einen Gehirnschlag und findet sich in einem Krankenhaus wieder, halbseitig gelähmt und mit schwer gestörtem Sprachzentrum. Diese Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein ist fast schrecklicher als die Symptome der Krankheit selbst. Seine Leben zieht an ihm vorüber, besonders all die ungelösten Probleme, sein gestörtes Verhältnis zu seinem Bruder und die Unentschiedenheit in seiner Beziehung zu einer Frau bedrängen ihn, jetzt, wo er sich kaum noch artikulieren kann. Selbst das Schreiben kurzer Mitteilungen ist mühsam und nicht immer folgreich. Und warum erhält er keinen Besuch, nicht einmal ein Zeichen von seiner Geliebten? Er hält es nicht mehr aus, und in einer gewaltigen Willensanstrengung flieht er aus dem Krankenhaus und sucht sie an all den Orten, wo sie sein könnte, erfolglos. Er bricht auf der Strasse zusammen und wird nur über die Vermisstenliste bei der Polizei identifiziert und ins Krankenhaus zurückgebracht. Er konnte weder seine Identität noch die Umstände erklären, die ihn in diese verzweifelte Lage gebracht hatten.Lesen Sie weiter... ›
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Februar 2003
Format: Taschenbuch
Wie wichtig die Sprache, besser gesagt die Artikulationsfähigkeit für den Menschen ist wird in diesem Roman auf einducksvolle, unsentimentale, für die Lenzsche Diktion bekannte, Art und Weise geschildert.
Lenz greift, wie so oft in seinem Romanen, den ganz normalen Alltag auf und durchleuchtet ihn tiefgehend und authentisch.
Der Stadtführer Uli, sympatisch, redseelig und bei allen Touristen allzeit beliebt, erfährt am eigenen Leibe welch fundamentaler Verlust es für ihn bedeutet seine Sprache zu verlieren.
Ein Schlaganfall raubt ihm die Fähigkeit sich sprachlich und motorisch zu koordinieren, zu einem Zeitpunkt, wo er sich verliebt und kurz vor dem Abschluss seines seelischen Selbstfindungsprozess steht.
Uli war immer eine von den Personen, die eine eingefahrene Lebenssituation nicht lange ertragen und aus dieser ausbrechen müssen, sei es durch einen Umzug, eine neue Liebe oder einen Berufswechsel.
Aber wie kann er seine Gefühle und Absichten mitteilen in einer Welt, die sich nur über die Sprache zu artikulieren Weis.
Auf Grund einiger schicksalträchtiger Gegebenheiten ist die Liebe zu seiner Freundin in Gefahr. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und gegen sich selbst.
Siegfried Lenz führt dem Leser intensiv und ohne Sentimentalität vor Augen, wie schnell das Leben einen anderen, nicht vorauszusehenden, Verlauf nehmen kann. Wir können von dieser Welt verschwinden ohne tot zu sein. Es genügt offenbar der plötzliche Verlust der eigenen Sprache.
Es bleibt abschliessend nur eins zu sagen: "Carpe Diem (geniesse den Tag - mach das beste draus)" !!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgen Capito am 19. Juni 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Das Wiederlesen dieses Buches hat sich gelohnt. Fast ohne Pause habe ich noch einmal den Sprachverlust des Ulrich Martens durch einen Schlaganfall und die anfängliche Hilflosigkeit seiner Freundin Nora und die Reaktionen einer weitgehend verständnislosen Umwelt gelesen und nicht mehr verstanden, warum ich beim Erscheinen des Buches eher zurückhaltend reagiert habe, wahrscheinlich durch die damaligen Buchkritiken beeinflusst. Nach über 20 Jahren begreife ich das Buch als ein kleines Meisterwerk, mit dem Lenz die Leser förmlich gefangen nimmt und für mich das Phänomen einer plötzlichen Erkrankung nachdrücklich begreifbar macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Detlef Preuschoff am 17. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Unglaublich eindrucksvoll wird der schleichende Weg einer Krankheit ebenso geschildert wie die Schwierigkeit der dem Kranken nahestehenden Person, damit umzugehen. Dankbar liest man das für den Kranken versöhnliche Ende. Eine große schriftstellerische Leistung von Siegfried Lenz!
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