Axel Springer war eine besonderer mann, denn er versönte sich mit den isralies, baute seinen Verlag direkt an der berliner Mauer und sätzte sich für die Gerechtigkeit ein, das steht auch so im buch.
Heute verhält sich der Verlag total anders und sonnt sich ironischerweise in seinem alten Glanz. Obwohl rekordgewinne erwirtschaftet werden, werden jedes Jahr Mitarbeiter entlassen, er holt sich die Roland Berger Beratung ins Haus, ganze Abteilungen werden outgesourct, so um die 400 Leute müssen gehen oder werden mit Niedriglöhnen unter Druck gesätzt. Auch die Redaktionen werden zusammengelegt, das ergebnis lässt sich mit vielen Druckfehlern sehen! Aber das liest man natürlich nicht in der Bild oder Welt, sondern in der tagesspiegel oder taz. Dafür berichtet der Springerkonzern ausführlich über andere firmen, die Leute entlassen und prangert den Tabubruch an, den er selbst liebt.
Axel Springer würde sich im Grabe umdrehen!!
Das Buch sollte deshalb neuaufgelegt werden. Die modernen Führungsmethoden eines geldgeilen Vorstandes werden dem Image von Axel Springer lange nicht mehr gerecht.