... an die Amazon-Redaktion, die mir den Lesespaß an diesem (an sich meiner Meinung nach überaus gelungenen!) Roman genommen hat.
Denn man liest nun einmal gerne eine kurze Zusammenfassung, bevor man ein Buch kauft, um zu wissen worum es geht und ob dies ansprechend ist oder nicht. In Buchhandlungen wirft man hierfür einen Blick auf den Buchrücken. Bei Internetbestellungen liest man eben die Kurzbeschreibungen, die unter dem angepriesenen Artikel zu finden sind, weil man erwartet, dass diese wohl dazu da sind, das Interesse im Leser zu wecken.
Falsch gedacht - nicht zu fassen, dass in der Beschreibung von der Amazon-Redaktion zu "Der Verehrer" bereits klipp und klar gesagt wird, wer der Mörder/Verehrer ist, was in dem gesamten Buch an Handlung passiert und sogar, wie es letzten Endes ausgeht!
Da klingt folgender Satz schon fast ironisch: "Das gilt nicht für den Täter, der sich selbst richtet. Wenngleich das nicht so geschieht, wie vorgesehen. Noch mehr an dieser Stelle zu verraten, hieße, die Spannung zu verderben."
Keine Sorge, an dieser Stelle war schon lange keine Spannung mehr vorhanden!
Schade, dass geneigten Lesern hier von vornherein so der Spaß verdorben wird. Habe den Roman letzten Endes doch gelesen, weil ich gehofft hatte, darin doch noch IRGENDETWAS zu finden, was mir Amazon NICHT schon vorher verraten hatte - wurde aber leider enttäuscht.
Mir erscheint es paradox - hier sollen doch Käufer für das Produkt geworben werden - warum um Gottes Willen nimmt man mir dann jeden guten Grund, es zu kaufen?