Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
55
4,5 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Juli 2012
Mit meinen Söhnen und meiner Frau habe ich die Gedenkstätte Hohenschönhausen besucht. Die Führung erfolgte durch Thomas Raufeisen, der Autor des bewerteten Buches. Die sehr persönliche und eindringliche Führung findet ihre Fortsetzung in seinem Buch, in dem man das Familienschicksal der Raufeisens ausführlich nachlesen kann. Die Familie zerrissen, der Vater in der Haft verstorben, die Mutter vom Schicksal schwer getroffen (wie heist es im Buch "Wieviel erträgt ein Mensch") der Sohn um sechs Jahre seines Lebens betrogen - sicherlich, vom Unrecht, das an Menschen verübt wurde, sind die Geschichtsbücher voll, aber dies ist vor kurzem in Deutschland passiert... das erzeugte bei uns eine tiefe Betroffenheit. Ich kann nur jedem, der sich mit der nahen Vergangenheit der DDR und der Bundesrepublik beschäftigen möchte, diese kleine Buch ans Herz legen (und den Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen). Es ist reines Glück, in einem Rechtsstaat geboren zu sein, es ist nicht selbstverständlich. Ich danke Herrn Raufeisen, dass er uns "geerdet" hat, was geht es uns doch gut.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2013
Das Buch “Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei” von Thomas Raufeisen. Eine deutsche Tragödie. Thomas Raufeisen wächst in Hannover auf mit seinem Bruder und den Eltern. Die Oma wohnt in Ahlbeck und in den Sommerferien trifft sich die ganze Familie aus Ost und West in Ahlbeck. Für Thomas ist das immer eine tolle Zeit und dennoch ist es immer wieder schön in Hannover anzukommen. Als Thomas 17 ist und gerade sein Abitur machen will, kommt der Vater überstürzt von der Arbeit nach Hause und die ganze Familie packt schnell ein paar Sachen und fährt in den Osten. Angeblich liegt Opa Ahlbeck im Sterben.

Ankommen werden Sie aber in Schulzendorf bei Berlin, gut beschützt von der Stasi. Der eigene Vater entpuppt sich als Stasi-Spitzel und als überzeugter Kommunist, der fast enttarnt, nun einen Neuanfang im Osten anstrebt. Es ist eine so unglaubliche Biographie, stellt man sich vor, mit 17 Jahren von West nach Ost verpflanzt zu werden. Der Vater muss dann leider sehr schnell erkennen, das alle Versprechungen der Stasi nicht eingehalten werden und das die Machenschaften der Stasi sehr fragwürdig sind.

Mehr möchte ich diesem Buch nicht vorweg nehmen. Herr Raufeisen führt heute durch das Stasi-Gefängnis in Berlin Hohenschönhausen. Er ist Berufsschullehrer und lebt mit seiner Familie in Henningsdorf bei Berlin.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2011
...ich war zuerst bei meinem Berlin-Besuch im Stasi-Gefängnis und habe einen Rundgang mitgemacht...ich kannte Thomas Raufeisen nicht...danach war ich so erschüttert und habe mir sofort sein Buch gekauft...mir geht seit Tagen die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf...was einem 16-jährigen alles so passieren kann...bitte lesen und erinnern...
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2011
dieses Buch sollte jeder lesen, der die Ansichten einer Gesine Loetsch (die Linke) in der letzten Zeit gehört hat. Beschrieben von T. Raufeisen ist der wahre Kommunismus.
11 Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2010
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich im August 2010 an einer Führung/Besichtigung des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses der Stasi in Berlin Hohenschönhausen teilgenommen habe. Die Führung erfolgte durch den Autor, Herrn Thomas Raufeisen. Er erzählte seine Lebensgeschichte in einem ehemaligen Verhörzimmer. Alle Zuhörer sind sehr betroffen gewesen und es erschien wohl vielen unvorstellbar, wie man als völlig unschuldiger West-Teenager in die Fänge der Stasi und damit eines Unrechtstaates geraten kann.

Das Buch erzählt diese Geschichte ausführlich und sehr anschaulich. Es handelt sich sicherlich nicht um anspruchsvolle Literatur, aber dass ist in meinen Augen auch nicht der Zweck eines solchen Buches. Vielmehr sollte man sich vor Augen halten, dass ein Teil von Deutschland vor gar nicht allzu langer Zeit ein Staat gewesen ist, in dem die Bürger rechtlicher Willkür ausgesetzt gewesen sind. Ich empfehle daher einigen Abgeordneten der Linken, dieses Buch zu lesen und an einer Führung in Hohenschönhausen teilzunehmen. Dann würden sie sicherlich nicht mehr ohne weiteres behaupten, die DDR wäre eine Rechtstaat gewesen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein außerordentliches Buch, in welchem die persönliche Geschichte des Autors mahnend für alle zukünftigen Generationen dargestellt wird. Leider bleiben die auslösenden Beweggründe des Vaters im Unklaren. Da der Vater weit mehr als ein Mitläufer war, hätte dies einen Blick auf die Menschen hinter dem unmenschlichen System erlaubt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2013
Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte ist ein Trichter: Je weiter man in ihn vordringt, desto unverstellter wird der Blick auf das Grauen. Dieses Buch schildert mit erzählerischen Mitteln unaufgeregt und umso erschütternder, wie ganze Familien in und an einem System wie der DDR zerbrachen: still, ja unbemerkt von den Opfern, aufgedeckt per Zufall oder späte, zu späte Reue.
Ohne Pathos oder moralische Absolutismen wird dem Leser Seite um Seite klar, welche Menschenverachtung im Spitzeltum liegt. Der Autor zeigt, wie jede Glaubwürdigkeit, ein ganzes gelebtes Leben wenn nicht seinen Sinn, so doch sein Fundament verliert durch Täuschung, Unwahrheit und Verrat.
Der Blick in den Abgrund verstört besonders, wenn mit Hannah Ahrendt gesprochen uns die Erkenntnis der "Banalität des Bösen" trifft. Das Buch verstört und erschüttert durch nüchterne Blicke, wo man Emotionen erwartet. Das macht es so lesesenswert
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2012
... dann würde es vielleicht auch "Die Linke" kapieren, dass die DDR ein Unrechtsstaat schlimmster Art war! Das Buch ist ein packendes Werk der Zeitgeschichte, gut und anschaulich geschrieben.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2013
Wie der 16Jährige Thomas aus Hannover seine vom Staatssicherheitsdienst betreute Eingliederung in die Diktatur erlebte und aus heutiger Sicht beschreibt, ist ein bedrückendes Zeitdokument. Als Leser empfinde ich Mitleid und zugleich Hochachtung dafür, wie sich der Heranwachsende verhalten hat. Die Geschichte vom Vater, dem überzeugten Spion, endet tragisch. Da hält sich bei mir das Mitleid in Grenzen.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2013
Sehr informativ und durchaus lesbar, vorallem geschichtlich und politisch verwertbar nur leider nicht sehr spannend erzählt, sodass es einige Konzentration erfordert diesem ernsten und komplexen Thema zu folgen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden