"Der Vater" ist ein kurzes und präzises Drama über ein Familienoberhaupt, das mit den Jahren wahnsinnig geworden ist. Der Mann glaubt, sich selbst und seiner Umgebung, v.a. seiner Frau seine Männlichkeit beweisen zu müssen. Er glaubt, dass er nicht der Vater der gemeinsamen Tochter ist, kann aber den Betrug nicht nachweisen. Im Zwiegespräch stellt die Frau fest: "Die Mutter ist dein Freund, sagst du, aber die Frau war dein Feind, und die Liebe zwischen den Geschlächter ist ein Krieg;...". Von der Ehefrau entmündigt, meint er, seine Tochter aus Liebe umbringen zu müssen und stirbt schließlich umnachtet an einem Schlaganfall. Einfach genial!