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Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ
 
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Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ [Gebundene Ausgabe]

Susanne Fröhlich
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 226 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: EA, (Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821808268
  • ISBN-13: 978-3821808260
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 13,1 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ, ist der Tag, an dem die Familie innerlich zerbricht. Nichts ist mehr wie vorher. Mutter weint drei Tage und drei Nächte, bis sie plötzlich damit aufhörte und mittels hellblauer Fliesen ihr ganz persönliches Mahnmal an der Stelle errichtete, an der das Baby aufgeschlagen war. Ein Italienurlaub soll alle Gemüter beruhigen und die Wunden heilen. Doch das Gegenteil ist der Fall -- mit der Familie geht es jetzt erst richtig den Bach runter. Vater findet an der Riviera seinen vor Jahren abgehauenen Vater wieder und verkriecht sich bei ihm und dessen jugendlichem Geliebten, Mutter beginnt währenddessen eine skandalöse Affäre mit der Haushälterin, die älteste Tochter, Petra, driftet in Richtung Zeugen Jehovas ab. Und die beiden jüngsten Töchter geben langsam die Hoffnung auf, dass jemals wieder alles wie früher wird.

Mit ihrem anspruchslos heiteren Debütroman Frisch gepresst schrieb sich TV-Moderatorin Susanne Fröhlich 1998 sofort in die Herzen ihrer wohl ausschließlich weiblichen Leserschaft. Doch ihr zweiter Versuch lässt den Verdacht aufkommen, dass es sich bei Fröhlichs Erstlingserfolg um eine Eintagsfliege gehandelt haben könnte. Dabei beginnt der Familienroman so viel versprechend: In gekonnt schnoddrigem Ton, der die kindlichen Ängste und den Schmerz erst richtig spürbar macht, berichtet sie aus der Perspektive der jüngsten Tochter vom Verlust des Brüderchens. Bald geht der Autorin jedoch die Puste aus. Der Kraftakt, tiefen Schmerz mit leichten Worten zu transportieren, misslingt. Pubertätsprobleme und die unzähligen kleinlichen Streitigkeiten der drei Mädchen verwässern das Trauma, unter dem die gesamte Familie leidet. Nomen est omen: Wer Fröhlich heißt, sollte sich vielleicht doch lieber auf Themen der heiteren Art beschränken. --Beate Strobel

Kurzbeschreibung

Er würde für alle immer der Mann sein, der damals das Baby hatte fallen lassen. Es war ihm aus der Hand gerutscht und aus dem ersten Stock auf den Rasen gefallen und seitdem war in unserer Familie nichts mehr so, wie es vorher war. Meine Mutter weinte Sturzbäche, bis sie an der Stelle, wo mein Bruder aufgeschlagen war, ein hellblau gefliestes Rechteck zur persönlichen Grabstelle machte. Papa? Der schwieg. Und hat seit dem Tag keine von uns mehr hochgehoben. Nicht mal für den Flieger. Und ich? Ich bin die jüngste. Und heilfroh, wenn wieder alles so wie früher wird. Aber jetzt geht's erst mal in die Ferien nach Italien. Zur Erholung. Wegen dem Baby. So hat doch alles auch was Gutes...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mißglückt 25. Juni 2004
Von evistie VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Vielleicht liest man das Buch unvoreingenommener, wenn man noch nichts von Susanne Fröhlich kennt. Doch wer ihre locker-leichten, witzigen anderen Bücher („Moppel-Ich", „Frisch gepresst", „Jeder Fisch ist schön..." und mehr) gelesen hat, erwartet vermutlich eine erneute Attacke auf das Zwerchfell - und ist enttäuscht. Es ist ein richtig ernstes Buch: Vater lässt das Baby der Familie fallen, das Baby stirbt, und fortan ist nichts wie früher. Zwischen den Eltern bricht Eiszeit aus - Vater verlässt die Familie und findet dafür den verschollen geglaubten Opa - Mutter entdeckt ihre lesbischen Neigungen - die älteste Tochter lässt sich zu den Zeugen Jehovas bekehren.... Erzählt wird aus Sicht der jüngsten Tochter (man erfährt weder, wie sie heißt, noch wie alt sie ist), wie sie den Tod ihres kleinen Bruders empfindet, wie sie mit ihren älteren Schwestern klarkommt, und wie sie das Verhalten ihrer Eltern deutet. Die fiktive Erzählerin dürfte 10 bis 12 Jahre alt sein, doch die Erzählweise ist viel zu „erwachsen" und altklug, um kindgerecht zu wirken. Ab und an kann man zwar über die Situationskomik oder witzige Wortwechsel schmunzeln, aber eigentlich ist alles eher traurig. Man weiß nicht so recht, was Susanne Fröhlich mit diesem Buch erreichen wollte: ihre Leser, wie sonst doch immer, amüsieren und unterhalten? Dazu ist das Thema zu ernst und zu komplex. Oder realistisch aufzeigen, wie der Tod eines Kindes die Familie verändern kann? Auch das ist nicht gelungen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gratwanderung geglückt! 19. Juni 2006
Format:Taschenbuch
Durch einen tragischen Vorfall kommt das jüngste Kind, der einzige Sohn, im Kleinkindalter ums Leben. Dies ist ein Schock für die ganze Familie, vor allem für die Mutter. Nach und nach erzählt dieses Buch auf direkte und amüsante Weise, was sich genau ein Jahr lang nach diesem Vorfall in der Familie ereignet.

"Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ" fängt ziemlich drastisch an. Fast meint man, es ist einfach nur geschmacklos.

Doch nach und nach wächst man in die Familie rein. Aus Sicht der jüngsten Tochter, jetzt wieder Nesthäkchen, wird das Auf und Ab geschildert. Der Schmerz der Mutter, die Schuldgefühle des Vaters, die Pubertät der Ältesten Tochter und die beiden jüngsten Schwestern, die sich sehr gut verstehen - jedoch gegenseitig auch um die Gunst der Mutter buhlen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde, die Gratwanderung zwischen dem ernsten Thema auf der einen Seite und der doch amüsanten und direkten Darstellung auf der anderen Seite ist in jedem Fall gut gelungen.

Auch wenn man es anfangs nicht glauben kann, aber man muss doch oft recht herzlich lachen.

Achtung: nicht vergleichbar mit "Frisch gemacht"!

Für mich trotzdem 4 Sterne - denn ich hatte Spaß beim Lesen und würde es gerne weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spassnase
Format:Taschenbuch
Susanne Fröhlich finde ich persönlich immer super, ob nun in Form von Buch oder Hörbuch.
Ich bin wohl ein Fan.
Dieses Buch gehört zu meinen Liebsten. Sie hat ein wirklich trauriges Thema gewählt und soviel Feingefühl und Witz hineingebracht, dass es sich ohne "mulmiges" Gefühl lesen lässt. Eine ganz frisch erzählte Familienstory, bei der es viel zu schmunzeln gibt.
Besonders witzig fand ich Stelle, an der die Mutter plötzlich ihre bisexuelle Seite an sich entdeckt und wie der Rest der Famlie darauf reagiert. Mir gefällt dies Buch wie gesagt absolut sehr gut.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Andrers als die anderen Bücher, aber deshalb schlecht - Nein!
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Natürlich ist dieses Buch nicht lustig wie "Frisch gepresst" usw. aber muss es deshalb schlecht sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2009 von imagine0410
etwas entäuscht..
Bin gerade fertig mit dem Buch gelesen - es war eines der wenigen - was noch in meinem Regal stand - da ich alle von Susanne Fröhlich habe - und gelesen habe - aber das war... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2008 von L. Götz
Das beste Buch der Fröhlich
Meiner Meinung nach, das beste Buch der Frau Fröhlich. Ich habe es nach "Moppel-Ich" gelesen und kenne auch alle anderen Bücher von ihr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2008 von Enidan
Missglückt
Die Geschichte klingt nach Stoff für einen guten Familienroman: der Vater beugt sich aus dem Fenster, das Baby auf dem Arm - und das Kind stürzt hinaus in den Garten und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Valentine
Äußerst unterhaltsam
Es ist besser, als ich erwartet habe. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2006 von Sunlight
Sehr entäuschend!
Ich habe von Susanne Fröhlich bisher die Bücher "Frisch gemacht" und "Frisch gepresst" gelesen und war hell auf begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2005 von "juni102"
Frisch und fröhlich
Ein wunderbares Buch von Susanne Fröhlich! Obwohl der Titel schon sehr dramatisch ist - und die Tat ja auch (der Vater läßt das Baby tatsächlich fallen)... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2004 von Marina
So verrückt daß es schon wieder war sein könnte
Ich hab die dieses Buch gekauft um nicht immer nur über die heile Welt und den perfekten Beziehungen zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2004 von "stefanierohde"
Etwas enttäuscht
Kann mich leider den anderen positiven Bewertungen nicht anschließen. Habe "Frisch gepresst" gelesen und fand dies wirklich witzig. Ein Buch das gute Laune macht! Lesen Sie weiter...
Am 14. September 2003 veröffentlicht
ein perfektes Chaos
Der absolute Lacher überhaupt, wenn Susanne aus ihrem Buch vorliest.
Die Geschichte ist aus der Sicht des jüngsten Familienmitglieds geschrieben und es geht in dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2001 von nasi@gmx.de
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