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Der Vater: Eine Abrechnung Taschenbuch – Illustriert, 2005

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Pressestimmen

»Viele der ersten und manche der zweiten Generation werden in ihm nun den Nestbeschmutzer sehen... [, da] der Sohn das Erbe des Vaters von sich weist, sich dagegen wehrt und dieses so sieht, wie es eigentlich viele Menschen sehen sollten.« (Simon Wiesenthal)

»Den Schatten aufgezeigt zu haben, den der nationale Übervater im Hier und Jetzt wirft, ist das Verdienst der ebenso unbarmherzigen wie von Angst und Schrecken bestimmten Anklageschrift.« (Walter Jens)

Klappentext

»In ihrer Einmaligkeit ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Menschenrechte.«
Robert M. W. Kempner, stellv. US-Hauptankläger in Nürnberg

»Viele der ersten und manche der zweiten Generation werden in ihm nun den Nestbeschmutzer sehen... [, da] der Sohn das Erbe des Vaters von sich weist, sich dagegen wehrt und dieses so sieht, wie es eigentlich viele Menschen sehen sollten.«
Simon Wiesenthal

»Den Schatten aufgezeigt zu haben, den der nationale Übervater im Hier und Jetzt wirft, ist das Verdienst der ebenso unbarmherzigen wie von Angst und Schrecken bestimmten Anklageschrift.«
Walter Jens

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 31. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Niklas Frank ist ein Gezeichneter wider willen, gezeichnet vom Leben seiner Eltern. Der Vater war von einem einfachen Anwalt in München zum Generalgouverneur von Restpolen geworden, ein Duckmäuser und Trittbrettfahrer im nationalsozialistischen Establissment, der für seine Karriere alles tat und auch über hunderttausende Menschenleben mit einem kalten Federstrich hinweg ging. Bedeutsam hierfür sind die Dokumente, die Niklas Frank in seinem Buch über den Vater ausbreitet. Sie geben Zeugnis von einem in ideologischem, karrieregeilen Wahn lebenden Rassisten und Mörder.

Niklas Frank zeichnet damit aber auch nach, was totalitäre Regime und Diktaturen in Menschen und ganzen Familien anrichten können, wie sehr zurecht gelegte Weltanschauungen und Ideologien die Menschen zu Lasten anderer moralisch und rechtlich verstümmeln und sie glauben macht, dass Rassismus und industrieller Massenmord aus Habgier oder sonst irgendeiner anderen egoistischen Hinsicht zu rechtfertigen seien.

Niklas Franks Abrechnung konfrontiert den Vater immer wieder mit dessen eigenen Briefen, Reden und Verordnungen, in denen er als Nazibonze seine niederträchtige Spießermoral wissenschaftlich verbrämt oder einfach nur schön zu zeichnen versuchte. Gerade darin wird sein Buch zu einer entlarvenden Dokumentation: in den Reden des Vaters an der Univerrsität München im Jahre 1942, in der dieser die Rechtlichkeit der nationalsozialistischen, neufeudalen Diktatur, diesen Hitlerschen rassistischen Totalitarismus in rechtsstaatlichen Farben zu malen versuchte, aber alles der Lüge entlarvte, was bisher in diesem Staatswesen schon geschehen war.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Polygraph am 9. April 2006
Format: Taschenbuch
Niklas Frank hasst seinen Vater und nur wenige Söhne könnten einen besseren Grund haben als er. Sein Vater Hans Frank, Generalgouverneur im besetzten Polen, repräsentiert den Typus des Nationalsozialisten, über den sich in Nürnberg die Psychologen den Kopf zerbrachen: Ein hochgebildeter, stilbewusster Bürgersohn und erfolgreicher Rechtsanwalt auf der einen Seite, und ein herzloser, karrieregeiler, eiskalter Gewaltmensch auf der anderen Seite.
Unter Hans Frank war Polen nicht viel mehr als eine deutsche Kolonie: Alles, was Land und Leute zu geben hatten, ging unmittelbar in das Reich über. Während die Bevölkerung hungerte und sich zu Tode schuftete, logierte Hans Frank, als selbsternannter König von Polen" im Krakauer Schloss.
Das Buch des Sohnes ist als eine einzige Anklagerede an den Vater formuliert. Aus Briefen, Tagebüchern und anderen Dokumenten, rekonstruiert Niklas Frank den Weg seines Vaters, von der Anwaltskanzlei zur NSDAP und von dort direkt ins Generalgouvernement.
Von allen Seiten wird der Vater besichtigt und jede Zeile strotzt vor abgrundtiefer Verachtung.

Das arrogante Auftreten des Vaters, seine gewollt weltmännischen Allüren, seine kriecherische Haltung vor Hitler und seine superlativ-überladenen Reden; die kleinste Eigenheit wird vom Sohn mit quälender Genauigkeit vorgeführt um aus dem aufgeblasenen Bild des Vaters die Luft herauszulassen. Zwischen den Zeilen ist unschwer zu lesen, dass der Autor ein schwer traumatisierter Mensch ist.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arneto am 20. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Ein, wenn auch mit viel glaubwürdiger Emotionalität aufgeladenes, wirklich lesenswertes, wichtiges und aufschlussreiches Buch. Aufschlussreich weniger wegen den genannten Details aus dem Leben und "Wirken" von Hans Frank, als vielmehr durch die Tatsache, diesen Mann durch die Augen seines Sohnes wahrzunehmen, welcher schonungslos mit dem Vater abrechnet. Eine durchaus gewinnbringende Ergänzung zu rein sachbezogenen oder analytischen Darstellungen der Verbrecher und Verbrechen des sog. "3. Reiches".
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Bäcker-Schaub am 5. Juni 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein kleines Kind sitzt im Mercedes seines Vaters und streckt einem anderen Kind die Zunge heraus. Dieses dreht sich weg. Der Zungenstrecker fühlt sich als Sieger. Erst Jahre später wird er begreifen, was es bedeutet, dass diese Szene sich im Warschauer Ghetto abspielte, während seine Mutter von den Ghettoinsassen Pelzmäntel und Korseletts erpresste; dass das andere Kind ein Ghettoinsasse war, und er selbst der Sohn des Mannes, dessen Hoheit über allem schwebte. Denn sein Vater war Hans Frank, der Generalgouverneur im von den Nazis besetzten Polen.

Erkennen zu müssen, dass sich die eigene Kindheit inmitten unfassbarer Abscheulichkeiten abspielte, an denen die eigene Familie maßgeblichen Anteil hatte, muss etwas Schreckliches sein. Dieser Schrecken ist Gegenstand dieses Buches. Der Autor, Hans Franks Sohn Niklas, schreibt sich hier alles von der Seele, was er seinem Vater gerne entgegen schleudern würde, und das ist eine ganze Menge. Dabei berichtet er auch über das Leben seiner Eltern, und das war für mich der ausschlaggebende Grund dafür, mir dieses Buch zuzulegen.

Ich habe meine Lektüre etwa in der Buchmitte beendet, weil mir der Schreibstil des Autors auf die Nerven ging. Dieses Werk schäumt vor Empörung, was angesichts der Verbrechen des Vaters ja auch gerechtfertigt wäre. Aber die Art, WIE und WORÜBER sich hier empört wird, hat etwas Zwanghaft-Bemühtes, Theatralisches. Ian Kershaw spricht in seinem Vorwort von einem unverarbeiteten Trauma, und wird damit der Sache vielleicht am ehesten gerecht. Fakt ist, dass Niklas Frank wie ein Berserker nahezu ALLES kritisiert, was man irgendwie an seinem Vater kritisieren könnte, und vielleicht gerade deshalb oft und gern daneben haut.
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