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Der Vampyr
 
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Der Vampyr [Doppel-CD]

Orchestra Sinfonica di Roma Audio CD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



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Produktinformation

  • Audio CD (27. März 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Documents (Membran)
  • ASIN: B00003L29S
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 204.272 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ärgerlich!!! 10. Mai 2007
Live-Gesamt-Aufnahme aus dem Jahr 1980 in Rom, bearbeitete Version von Hans Pfitzner. Ach, es ist wirklich ein Jammer, dass diese künstlerisch hervorragende Interpretation von Marschners Vampyr so unter einer schlampigen Aufnahmetechnik zu leiden hat! Günter Neuhold und sein Orchester (Orchestra Sinfonica E Coro Di Roma Della Radiotelevisione Italiana) sind bestens disponiert und auch bei den Sängerleistungen gibt es eigentlich nur Gutes zu vermelden: Siegmund Nimsgern ist als grandioser, ausdrucksstarker Lord Ruthven mein persönliches Highlight. Sowohl sängerisch als auch darstellerisch eine absolut mitreissende Darbietung. Allein die erste Arie "Ha, welche Lust!" würde den Kauf rechtfertigen. Doch auch Carol Farley als Malwina, Josef Protschka als Aubry und Wolfgang Lenz als Sir Berkley sind große Klasse. In den kleineren Rollen haben die Sänger teilweise recht stark mit der deutschen Sprache zu kämpfen, aber das stört kaum (bei Peter Booms Vampirmeister ist die Artikulation des "t" etwas zum schmunzeln ...). Künstlerisch ist die Aufnahme also äußerst beeindruckend, vielleicht die beste, die momentan auf CD zu haben ist. Dieser Eindruck wird allerdings durch eine indiskutable Aufnahmetechnik getrübt. Meine Kritik bezieht sich dabei gar nicht mal auf den allgemeinen Klang (der ist in Ordnung), sondern auf das Knistern und Knacken, das in unregelmäßigen Abständen immer wieder auftaucht und vor allem beim ersten Hören sehr irritiert, zusätzlich nerven zahlreiche Mikrofon-Sprünge. Mit der Zeit gewöhnt man sich etwas daran, aber es ist mir trotzdem unbegreiflich, wie man sich im Jahr 1980 (!) so eine Schlamperei leisten konnte. Wirklich ärgerlich! Das Booklet enthält lediglich das Libretto, allerdings merkwürdigerweise nur für CD 1 (ob ich hier lediglich ein Mängelexemplar abgekriegt habe, kann ich nicht sagen). Trotz der angebrachten Kritik kann ich diese Aufnahme aufgrund der exzellenten Künstlerleistungen also absolut empfehlen, zumal sie ja sehr günstig zu haben ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
trotz Abstrichen die beste 16. November 2005
Von megA
Künstlerisch mit Sicherheit die beste und lebendigste Aufnahme (die anderen "Vampyre" kann man stimmlich "in der Pfeife rauchen"); leider von der Aufnahmequalität her mäßig.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Marschner zeigt in seiner Oper die ganze Bandbreite der Emotionen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Die Titelfigur pendelt zwischen Liebhaber (Don Giovanni), verzweifelt Verworfener (Holländer) und unbarmherzig Grausamer (Caspar)hin und her. Die Vorbildfunktion für Richard Wagner ist unüberhörbar. Ruthven bildet die Vorlage für den Holländer, Sir Davenaut für Daland und Edgar für Erik. Man beachte auch die Ähnlichkeit der Namen! Die Oper ist spannend und musikalisch interessant, wenngleich sie manche Mängel aufzuweisen hat. Ihr fehlt die "Zugnummer", ihre Melodik ist schwer nachzuvollziehen. Dagegen aber weist sie auch bemerkenswerte Punkte auf: musikalisch wird die sehr stringente Handlung mitgetragen, besonders im zweiten Finale. Das Orchester wird vorgreifend auf die Musikdramatik Wagners zum Mitträger und Deuter der inneren Handlung. Das Libretto Wohlbrücks bedient sich der Entstehungszeit gemäß einer heute eher naiv wirkenden Sprache, die dramatische Entwicklung der Szenen jedoch zeigt große Könnerschaft im Umgang mit bühnenwirksamer Darstellung. Diese Oper gehört in den CD-Schrank eines jeden Sammlers, der die Entwicklung der Deutschen Romantischen Oper enthalten soll. Sie reiht sich als unverzichtbares Bindeglied ein zwischen Webers "Oberon" und "Freischütz" und Wagners "Fliegender Holländer". Der Kenner wird die bedingende Vorlage eben für Wagners "Holländer" unschwer erkennen und der gekonnten Orchesterbehandlung Marschners sicher gebührende Achtung zollen.
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