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Der Ursprung des Kunstwerkes Taschenbuch – 1986


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Taschenbuch, 1986
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 115 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150084466
  • ISBN-13: 978-3150084465
  • Größe und/oder Gewicht: 9,5 x 0,6 x 14,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.023 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von d.lucifer@gmx.de am 30. September 2001
Format: Taschenbuch
In diesem Werk vollzieht Heidegger einen durchgängig nachvollziehbaren Gedankengang und vermittelt so dem Leser präzise ein Ästhetikverständnis, das dennoch Möglichkeiten zum Weiterdenken offenlässt. Für mich war dieses Buch sehr fruchtbar und ich lege es auch jedem ans Herz, der sich mit Kunst und Kunstgeschichte beschäftigt. Obwohl es durch die Genauigkeit des Gedankengangs extremste Ausdauer und hohe Denkleistungen verlangt, wird man doch durch das zunehmende Verständnis belohnt. Jedoch eignet sich dieses Buch kaum als Erstlektüre von Heidegger. Ich empfehle als Einstieg in die komplexe Sprache Heideggers "Frage nach der Technik" (Reclam).
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steffen Herrmann am 14. März 2010
Format: Taschenbuch
"Der Ursprung des Kunstwerkes" ist ein schmales Büchlein und doch ein kräftiger Anstoss zum Denken. Heidegger fragt nach dem Werkhaften des Werkes und stellt das Werk dem Ding und dem Zeug gegenüber. Die bloss daseienden Dinge werden auf ihre Nutzbarkeit hin befragt, zu Zeug umgeschaffen, dessen Wesen in seiner Verlässlichkeit liegt.
Wenn das Werkhafte des Werkes verstanden werden will, muss es aus dessen Dinghaftigkeit (seiner Materialgebundenheit) und seiner Zeughaftigkeit (dem Kunstbetrieb) herausgelöst werden. Das Kunstwerk ist so nichts innerweltlich Vorfindliches, sondern es stiftet eine Welt, indem es der Benutzung widersteht und die Dinge als solche in die Unverborgenheit bringt.
Diese Lichtung als Streit der verschliessend-hervorbringenden Erde und der Offenheit der Welt ist nicht nur der Ort der Schönheit, sondern zugleich der der Wahrheit.
Die Kunst ist für Heidegger ihrem Wesen nach Dichtung, denn erst mit der Sprache eröffnet sich die Welt und somit jene Unverborgenheit, in der sich das Kunstwerk ereignen kann.

So weit, so gut. Die Abhandlung ist in der Mitte zwischen dem Früh- und dem Spätwerk des Philosophen. Wir finden hier noch die mächtige Sprache von "Sein und Zeit", doch leider auch schon die verquaste Wortakrobatik des Seinsmystikers.
Heidegger verbannt entschieden den Künstler aus dem Wesen des Kunstwerkes. Das wesentliche Kunstwerk ist in sich ständig, es hat sich ereignet. Diese Abkehr vom romantischen Geniebegriff leitet auch Heideggers Abkehr vom Subjekt ein, aus dem Sein wird das Seyn.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sven Schneider am 22. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Das Ding, das Zeug und das Werk. Heidegger bildet Kathegorien wie diese um so alles "seiende" zu differenzieren. Er schafft den Gegensatz vom Welt und Erde, um daran den Streit um die Wahrheit (Unverborgenheit des Seins)aufzuhängen.
Ein spannender Aufsatz, der mich in meinem Kunstverständnis vorangebracht hat!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wiesoeigentlich am 12. Oktober 2012
Format: Taschenbuch
Das klingt erstmal verwirrend, oder: Heidegger gut finden, weil er die Sprache so schön benutzt und ihre Fäden auseinanderzieht, um so hinter dem Vorhang der Worte zur Realität der Begriffe vorzudringen. Ob es die Unterscheidung zwischen Ding (Stein) Zeug (Hammer) und Werk (gemalter Hammer und Stein) ist, oder Sätze wie: "Die Kunst erspringt als stiftende Bewahrung die Wahrheit des Seienden im Werk." Wer das nicht mag, der soll anderes lesen. Wers mag ist hier richtig. Solcher Sätze gibt es viele ("Aus dem dichtenden Wesen der Kunst geschieht es, daß sie inmitten des Seienden eine offene Stelle aufschlägt, in deren Offenheit alles anders ist wie sonst.").

Zum Inhalt noch ein Gedanke: Die Trennung von Ding, Werk und Zeug mag zu Heideggers Zeiten Sinn gemacht haben - in den 5000 Jahren Kunstgeschichte vor seiner Zeit eher nicht. Die Griechen nannten Kunst schon téchne, und dieses Wort bezeichnete Handwerk wie Kunst. Heidegger behauptet, die Kunst würde Geschichte gründen - und blickt selber nicht in die Geschichte, in der die Kunst mitnichten Werk war, sondern eben über 5000 Jahre lang Zeug, oder wie Dempf es ausdrückt: Liturgie, Gottes- und Staatsdienst. Heidegger spricht vom Ende der Kunst, von der Transformation des Werkes in Zeug, sobald es in Museen ausgestellt wird. Natürlich wird heute die Kunst viel mehr "verzeugt": als Dekorationsobjekt für den Wohnzimmertischhintergrund, in den unzähligen Gallerien als Ausrede zum Sozialisieren und Sekttrinken, im Kunstmarkt und der aktuellen medialen Erregungskultur als Rekordversteigerungsergebnis bei Sotheby's. Vielleicht hat Heidegger zufällig in der einzigen Zeit gelebt, in der Kunst wirklich Werk sein durfte.
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