Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Der Untergeher. SZ-Bibliothek Band 5 Gebundene Ausgabe – 2004


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, 2004
"Bitte wiederholen"
EUR 14,74 EUR 0,28
3 neu ab EUR 14,74 48 gebraucht ab EUR 0,28 1 Sammlerstück ab EUR 18,00
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Geschenk in letzter Sekunde?
Amazon.de Geschenkgutscheine zu Weihnachten: Zum Ausdrucken | Per E-Mail

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 242 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793046
  • ISBN-13: 978-3937793047
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christopher Busch am 23. Dezember 2004
Ich möchte es auf den Punkt bringen: es lohnt sich diesen Roman zu lesen. Selten habe ich es erlebt, dass es einem Autor so gut gelingt seinen Leser einzuwickeln, völlig in der Gedankenwelt des monologisierenden Protagonisten heimisch werden zu lassen. zugegeben: aller Anfang ist schwer; so auch der Einstieg in das Buch. Man muss sich an den eigenwilligen Bernhardschen Stil gewöhnen, aber ist dies gelungen, wird man mit den Urängsten (versagen, Wahnsinn) des Menschen konfrontiert und man wird sich hüten aufzuhören. Es ist die treffsichere und absichtlich übertriebene Bosheit Bernhards und die Faszination des Grausamen und Angstvollen, die diesen Roman für Literaturfreunde zu einem Genuss machen. Nicht zuletzt wegen der vordergründigen Thematik der Musik, die wiedermal auftaucht. Kleiner Tipp: legen sie einfach Bachs "Goldbergvariationen" auf. Es hilft.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dr_rgne VINE-PRODUKTTESTER am 31. März 2007
Der Untergeher glänzt nicht gerade mit seiner spannenden Handlung. Alles was auf den ersten 100 Seiten passiert (immerhin zwei Drittel des Buches), es betritt ein Mann ein Gasthaus und wartet auf die Wirtin. Während des Wartens verliert er sich in Gedanken und erinnert sich zweier Freunde die mittlerweile verstorben sind. Der eine eines natürlichen Todes, der andere, von dessen Begräbnis der Wirtshausbesucher gerade kommt, durch Selbstmord.

Es stellt sich heraus, dass alle drei Klaviervirtuosen von außergewöhnlichem Talent waren, jedoch nur einer, der Amerikaner Glenn Gould von nicht zu überragender Genialität. Und genau daran zerbrechen die beiden anderen, weil sie wissen, dass sie sein Können nie erreichen werden. Sie brauchen zwar einige Zeit um es zu realisieren, geben aber schließlich beide das Klavierspielen gänzlich auf und wenden sich den Geisteswissenschaften zu.

Der Roman lässt sich nicht immer einfach lesen. Das ganze Buch über gibt es keinen einzigen Absatz und der Autor ist gerade zu verliebt in den Nebensatz „dachte ich“, der wohl im Schnitt auf jeder Seite dreimal auftaucht. Trotz alledem ging von diesem Buch eine große Faszination auf mich aus, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Es ist das Psychogramm einer gescheiterten Persönlichkeit, die über den ebenfalls gescheiterten Freund ins Gericht zieht. Anfangs noch wohlwollend, später immer kritischer. Der Freund wandelt sich vom talentierten Virtuosen und Lebenskünstler mehr oder weniger zum Psychopaten und man kann sich doch nicht des Eindrucks verwähren, dass dieser mehr mit dem Icherzähler gemein hat, als diesem lieb ist.
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Berthold Knoche am 27. März 2007
In diesem Buch vermischt Bernhard Fiction und Realität auf unterhaltsame Art und Weise. Der berühmte Pianist Glenn Gould ist eine der Hauptpersonen dieses Romans. Außer um ihn geht es um die Titelfigur Wertheimer und um den Ich-Erzähler. Die drei Klaviervirtuosen aus jeweils wohlhabendem Haus lernen sich bei einem Kurs von Horowitz am Salzburger Mozateum kennen. Dem Ich-Erzähler und der Titelfigur wird schnell klar, dass sie niemals die Genialität des dritten erreichen können und beenden deshalb ihre Pianistenlaufbahnen, bevor sie diese überhaupt begonnen haben und scheitern von da ab.

Die Erzählzeit ist nach der Beerdigung von Wertheimer, der als 51-jähriger Selbstmord begannen hat. Glenn Gould ist zu diesem Zeitpunkt auch bereits tot, er starb etwa ein Jahr früher an einem Schlaganfall. In der (Bernhard-üblichen) vielschichtigen Geschichte erzählt der Ich-Erzähler, wie er nach der Beerdigung am letzten Zufluchtsort des Untergehers in ein Gasthaus geht, um dort ein Zimmer zu mieten bis zu dem anschließenden Besuch im Landhaus des Verstorbenen, und alles, was ihm in dieser Zeit durch den Kopf geht. Also während er in den Gasthof geht, denkt er daran, wie sie sich damals kennengelert haben und so weiter.

Etwas näher am Wahnsinn noch als 'Holzfällen', vorallem durch die Vermischung von erdichtetem mit authentischem Material, eine wirkliche Empfehlung.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Da..Ko am 21. Januar 2005
Verifizierter Kauf
Die Handlung dieses Werkes von Thomas bernhard läßt sich erstaunlich schnell zusammenfassen:
Ein Mann betritt eine Kneipe und nimmt sich ein Zimmer.
Während der Erzähler dies tut denkt er nach. Durch seine Gedankengänge erfährt der Leser die Geschichte der Beiden Freunde des Erzählers, die zu dem Zeitpunkt in dem der Gedankengang stattfindet aber schon tot sind. Erzählt (oder besser gedacht) wird die Geschichte dreier befreundeter Musiker. Zwei der Freunde beenden ihre Laufbahn als Pianist, als sie feststellen, dass der Dritte im Bunde ein wahrer Virtuose ist. Sie glauben nicht daran, dass sie einmal so gut wie er spielen könnten und wenden sich völlig von der Musik ab, was für einen im Selbstmord endet.
Ich muss zugeben, dass ich die Idee Bernhards eine Geschichte sozusagen als Gedankengang wiederzugeben als sehr reizvoll emfand, jedoch war ich sehr enttäuscht von seinem hochgelobten Stil. Vielleicht liegt es an der Eingeschränktheit meines Geistes, doch ich konnte nichts besonderes daran entdecken. Im Gegenteil: Bernhards Stil störte mich sogar teilweise. So setzt er hinter nahezu jede Aussage, an die sich der Erzähler erinnert ein ",dachte ich". Das sieht dann ungefähr so aus:
"Der wahre Künstler könnte nicht leben in dieser Stadt. ,sagte er, dachte ich. Er würde nach einem Tage eingehen. ,sagte er, dachte ich."
Sicherlich ist mir klar, dass Bernhard dies wohl als Stilmittel benützt hat, es ist allerdings äußerst störend und nach einiger Zeit sogar nervend.
Ansonsten ist das Thema des Buches - für meinen Geschmack - nicht besonders interessant.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden