Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Untergeher. SZ-Bibliothek Band 5
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Untergeher. SZ-Bibliothek Band 5 [Gebundene Ausgabe]

Thomas Bernhard
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,00  
Unbekannter Einband --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 242 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (17. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793046
  • ISBN-13: 978-3937793047
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177.368 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Drei Pianisten, eine Leidenschaft. Alle wollen sie "nur das Höchste" als wahre Kunst gelten lassen, alle stellen sie größte Ansprüche an sich selbst. Doch nur einem ist der Durchbruch vergönnt. Als der Pianist Wertheim den hinter geschlossenen Türen probenden Rivalen Glenn Gould hört, ist er als Künstler "tödlich" getroffen, weiß er doch, dass er dessen Genialität nie wird erreichen können. Doch auch der Erzähler kapituliert, verschenkt seinen Steinway-Flügel und entschließt sich, "Weltanschauungskünstler" zu werden. Beide, der Erzähler wie sein Gegenspieler Wertheim, sind sich einig, dass Goulds Genialität einzigartig ist. Der perfektioniert sein Spiel Tag für Tag, doch zieht er sich dabei immer weiter in die Einsamkeit zurück, bis er mit 51 Jahren - so der Erzähler - plötzlich "tot umfällt am Klavier". Der Tod des Pianisten lässt die beiden Rivalen von einst nicht unberührt. Es kommt zu drastischen Reaktionen, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war.

Bernhards Roman vom Klavierspieler Glenn Gould ist ein faszinierendes literarisches Spiel, in dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Es ist eine virtuos erzählte Geschichte vom Virtuosen, der sich immer tiefer in die Einsamkeit spielt.

Über den Autor

Thomas Bernhard (1931-1989) war einer der bekanntesten österreichischen Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts. Er wuchs in Wien und in Seekirchen am Wallersee auf, wurde für kurze Zeit in ein Heim für schwer Erziehbare geschickt, brach seine Schulausbildung ab und wurde Kaufmannsgehilfe. 1947-48 arbeitete er als Lehrling. Dabei zog er sich eine Lungenentzündung zu, die sich zur Tuberkulose ausweitete. Er verbrachte die nächsten beiden Jahre in verschiedenen Krankenhäusern. Nach seiner Genesung wurde er Gerichtsreporter. Er studierte Gesang und veröffentlichte erste Texte. Der Durchbruch als Romanautor gelang ihm 1963 mit "Frost", weitere Romane folgten. Auch als Dramenautor machte sich Bernhard einen Namen. Ab 1965 lebte er in Wien und auf einem oberösterreichischen Gutshof. 1984 kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung wegen seines Romans "Holzfällen".
1970 wurde Thomas Bernhard mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Treffsichere Bosheit 23. Dezember 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Ich möchte es auf den Punkt bringen: es lohnt sich diesen Roman zu lesen. Selten habe ich es erlebt, dass es einem Autor so gut gelingt seinen Leser einzuwickeln, völlig in der Gedankenwelt des monologisierenden Protagonisten heimisch werden zu lassen. zugegeben: aller Anfang ist schwer; so auch der Einstieg in das Buch. Man muss sich an den eigenwilligen Bernhardschen Stil gewöhnen, aber ist dies gelungen, wird man mit den Urängsten (versagen, Wahnsinn) des Menschen konfrontiert und man wird sich hüten aufzuhören. Es ist die treffsichere und absichtlich übertriebene Bosheit Bernhards und die Faszination des Grausamen und Angstvollen, die diesen Roman für Literaturfreunde zu einem Genuss machen. Nicht zuletzt wegen der vordergründigen Thematik der Musik, die wiedermal auftaucht. Kleiner Tipp: legen sie einfach Bachs "Goldbergvariationen" auf. Es hilft.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Aus ganzen 4 Absätzen besteht dieses Werk: die ersten 3 Absätze umfassen 10 Zeilen; der 4. Absatz - 150 Seiten.
Damit ist alles klar: das Werk kann man nicht in einem Zug lesen; es erschließt sich nur langsam. Wenn man allerdings "drinnen" ist, kommt man nicht mehr davon los.
Worum geht es? "Der Untergeher" ist ein Ich-Monolog eines (verhinderten) Klaviervirtuosen - viele Jahre nach den eigentlichen Ereignissen. Er ist gescheitert an Glenn Gould, dem Virtuosen aus Übersee - während Wertheimer an Glenn Gould zerbrochen ist.
Rund um diesen Inhalt finden wir den typischen Thomas-Bernhard-Fundus: alle "kriegen ihr Fett ab": Salzburg; die Schweiz; der Sozialismus; Passau; österreichische Küchenfenster (!); die österreichische Wirtschaft; die ÖBB; Chur; Wien; Österreich.....
Ein typischer Thomas Bernhard eben - "Holzfällen" lugt schon um die Ecke; manche Szenen aus dem "Heldenplatz" sind nicht weit...
All das ist in einer glasklaren, geschliffenen Sprache geschrieben - und beim "Wiederlesen" wird einem klar, was die literarische Welt an Thomas Bernhard hat(te).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schöner Spalter 4. Mai 2004
Von Wilhelmer
Format:Gebundene Ausgabe
Eins vorweg: Ich kann es vollkommen verstehen, wenn man Thomas Bernhard nicht mag. Sein Stil ist so singulär und außergewöhnlich, dass er seine Leser einfach zwangsläufig in zwei Lager spalten muss. Mit der Ausgabe aus der "SZ-Bibliothek" hat man nun jedoch die einmalige Möglichkeit, sich für ein paar Euro in die Welt des Österreichers einlesen zu können, um festzustellen, zu welchem Lager man sich fortan zählen kann. Und wer mit Bernhard etwas anfangen kann, dem kann ich einige höchst unterhaltsame Lesestunden garantieren. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß auf den Busfahrten meiner letzten Woche und musste mich teilweise mit dem Lachen vor den anderen Fahrgästen zurückhalten - obwohl die Thematik des Buches ganz und gar nicht zum Lachen ist: Es geht permanent um Tod, Verderben, Selbstmord, Zugrundegehen, Verzweiflung, Scheitern, Wahnsinn, kurz: um den Untergang. Dies wird aber in einer solchen vollkommen übertriebenen Drastik und Skurrilität formuliert, dass es (für mich jedenfalls!) einfach nur noch komisch ist. Wo in anderen Romanen noch Auswege oder positive Entwicklungen nach Rückschlägen und Fehltritten der Charaktere gesucht werden, ist hier schlichtweg alles vollkommen aussichtslos. Wunderbar! Ich habe schon früher ein paar andere Erzählungen von Bernhard gelesen, aber so genial wie "Der Untergeher" war nichts davon. Zwei Tipps also: 1. einfach mal reinlesen, 2. auf keinen Fall die gute Laune beim Lesen verlieren. Und vielleicht noch ein dritter: Nicht zu viel am Stück lesen, sondern sich die knapp 160 Seiten einteilen, damit die Bernhard-typischen zyklischen Satzstrukturen mit ihren Wiederholungen nie langweilen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Zelebrierung eines Untergangs
"Der Untergeher" ist die Geschichte dreier Freunde, dem namenlosen Ich-Erzähler, Glenn Gould und Wertheimer, die es sich zum Ziel gemacht haben, Klaviervirtuosen zu werden und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marc Malleis veröffentlicht
Brillante Etüde über das Los des Virtuosen
Die Existenz des Künstlers ist hochriskant und lebensgefährlich, in der Musik wie in der Literatur. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Rolf Dobelli veröffentlicht
Der Ununterbrochene
Dieses Buch von Thomas Bernhard ist genauso anstrengend und undurchschaubar, wie sein Autor.
Gott sei Dank nutzt Bernhard wenigstens Punkt und Komma, denn sonst hat er fast... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Tim R. veröffentlicht
Familien- und Weltstumpfsinn: Ein Verkümmerungsprozess
"Wir sagen ein Wort und vernichten einen Menschen, ohne dass dieser von uns vernichtete Mensch in dem Augenblick, in welchem wir das ihn vernichtende Wort aussprechen, von dieser... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Heike Geilen veröffentlicht
.....eines der lustigsten bücher von thomas bernhard !!!
Nachdem ich in den letzten zehn Jahren etliche male Bruno Ganz aus diesem Buch lesen gehört hatte - ein Hochgenuss! - lese ich es nun selbst. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von J. Fromholzer veröffentlicht
Der Untergeher bin in diesem Falle ich...
An und für sich bilde ich mir ein, auch gegenüber anspruchsvoller und nicht en passant zu konsumierender Literatur aufgeschlossen zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Muggenhorst veröffentlicht
Der tödliche Stachel des Perfektionismus
Als sich Ende der fünfziger Jahre drei angehende Klaviervirtuosen bei dem bekannten Lehrer Horowitz am Salzburger Mozarteum zu einem Sommerkurs einschreiben, beginnt ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Gerhard Mersmann
Virtuose Erzählung
Der Roman handelt von drei Pianisten, die sich aus Studienzeiten kennen und zu dieser Zeit klavierspielerische Perfektion anstreben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2009 von Chaloc
Schwere Kost mit geringem Inhaltswert
Die bislang eigentlich gute SZ Reihe schließt hier einen Roman eines Autors ein, der so in seiner eigenen Sprache lebt, daß er den Wert eines Buches für den Leser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2009 von T. Kitz
Top oder Flop
Bevor man dieses Buch liest, sollte man vorweg ein paar Dinge tun. Zuerst sollte man etwas über das Buch und über Thomas Bernhard lesen und sich damit auseinandersetzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2008 von B. Muehlbauer
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar