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Der Untergang [Blu-ray]
 
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Der Untergang [Blu-ray]

Heino Ferch , Bruno Ganz , Oliver Hirschbiegel    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (240 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es war die meistdiskutierte Kino-Kontroverse Deutschlands im Jahr 2004: Darf man das? Darf man das historische Ungetüm Hitler und seine Schergen vermenschlichen, wie es in Bernd Eichingers monumentaler Großproduktion über die letzten Tage des Dritten Reiches im Führerbunker getan wird? Ob begeistert oder empört: Kalt gelassen hat Der Untergang nicht einen einzigen seiner über fünf Millionen deutschen Kinozuschauer. Unter der meisterhaften Regie von Oliver Hirschbiegel (Das Experiment) und basierend auf dem Tatsachenroman des Historikers Joachim Fest entstand hier ein markerschütterndes Porträt jener selbstherrlichen „Götterdämmerung“, in der die nationalsozialistische Führungsspitze ihren historischen Irrwitz zu Grabe trug – daueralkoholisiert dem Ende entgegen prostend, zum Artilleriefeuer auf den Tischen tanzend, und jederzeit die Pistole griffbereit für den finalen Gnadenschuss, ob für sich selbst oder geliebte Angehörige. In den klaustrophobischen Gängen und Räumen des Bunkers gewährt der Film seinen Zuschauern keine Distanz, erzwingt unmittelbare Nähe und Auseinandersetzung mit der Psychologie seiner Figuren und macht so diese historischen Monstrositäten greifbar, vermittelt glaubwürdig und authentisch den vom allgegenwärtigen Zusammenbruch angetriebenen Wahnsinn der versammelten Todgeweihten.

Angeführt vom Schweizer Bruno Ganz, dem unbestritten größten deutschsprachigen Bühnenschauspieler, trägt ein bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetztes Ensemble (u.a. Heino Ferch, Corinna Harfouch, Juliane Köhler, Ulrich Matthes, Alexandra Maria Lara) mit brillant nuancierten Vorstellungen seinen entscheidenden Teil dazu bei, dass dieser filmische Drahtseilakt nie ins Plakative verfällt und dennoch beinahe jede Minute aufs Neue erschüttert. Als eines der ambitioniertesten Projekte der deutschen Filmgeschichte erweist sich Der Untergang als Meisterwerk epochaler Größe, das berechtigterweise mit einer Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film geehrt wurde. -- Frank-Michael Helmke

Produktbeschreibungen

Über Wochen rangierte DER UNTERGANG von Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Oliver Hirschbiegel auf Platz 1 der Kinocharts. Am 17. September 2009 erscheint der kontrovers diskutierte Sensationserfolg neben der bereits erschienenen DVD, DVD Premium Edition und der DVD Premium Edition in der Langfassung auch auf Blu-ray mit ca. 4 Stunden Bonusmaterial und einem extra überarbeiteten Hauptfilm.

Beim Blu-ray-Mastering wurde zum ersten Mal die neue Software ARRI Relativity T bei ARRI Film & TV eingesetzt. ARRI Relativity T erlaubt die vollständige Kontrolle über Textur, Filmkorn und Bildrauschen unabhängig vom Aufnahmeformat auf Film oder mit digitaler Kamera. Die Körnigkeit des Filmmaterials bei DER UNTERGANG wurde digital reduziert, wodurch aufgrund verbesserter Kompressionseffizienz die High-Definition-Bildqualität der Blu-ray erheblich gesteigert werden konnte.

Aus der Amazon.de Redaktion

Es war die meistdiskutierte Kino-Kontroverse Deutschlands im Jahr 2004: Darf man das? Darf man das historische Ungetüm Hitler und seine Schergen vermenschlichen, wie es in Bernd Eichingers monumentaler Großproduktion über die letzten Tage des Dritten Reiches im Führerbunker getan wird? Ob begeistert oder empört: Kalt gelassen hat Der Untergang nicht einen einzigen seiner über fünf Millionen deutschen Kinozuschauer. Unter der meisterhaften Regie von Oliver Hirschbiegel (Das Experiment) und basierend auf dem Tatsachenroman des Historikers Joachim Fest entstand hier ein markerschütterndes Porträt jener selbstherrlichen „Götterdämmerung“, in der die nationalsozialistische Führungsspitze ihren historischen Irrwitz zu Grabe trug – daueralkoholisiert dem Ende entgegen prostend, zum Artilleriefeuer auf den Tischen tanzend, und jederzeit die Pistole griffbereit für den finalen Gnadenschuss, ob für sich selbst oder geliebte Angehörige. In den klaustrophobischen Gängen und Räumen des Bunkers gewährt der Film seinen Zuschauern keine Distanz, erzwingt unmittelbare Nähe und Auseinandersetzung mit der Psychologie seiner Figuren und macht so diese historischen Monstrositäten greifbar, vermittelt glaubwürdig und authentisch den vom allgegenwärtigen Zusammenbruch angetriebenen Wahnsinn der versammelten Todgeweihten.

Angeführt vom Schweizer Bruno Ganz, dem unbestritten größten deutschsprachigen Bühnenschauspieler, trägt ein bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetztes Ensemble (u.a. Heino Ferch, Corinna Harfouch, Juliane Köhler, Ulrich Matthes, Alexandra Maria Lara) mit brillant nuancierten Vorstellungen seinen entscheidenden Teil dazu bei, dass dieser filmische Drahtseilakt nie ins Plakative verfällt und dennoch beinahe jede Minute aufs Neue erschüttert. Als eines der ambitioniertesten Projekte der deutschen Filmgeschichte erweist sich Der Untergang als Meisterwerk epochaler Größe, das berechtigterweise mit einer Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film geehrt wurde. -- Frank-Michael Helmke

VideoMarkt

Berlin, April 1945. Während um ihn herum sein Hirngespinst Großdeutschland in Schutt und Asche liegt, deutsche Truppen quasi nur noch auf dem Papier existieren und die Alliierten die Macht übernehmen, hält Adolf Hitler in seinem Bunker Hof. Spielt sich und seinen Vasallen eine Mär vom unaufhörlichen Triumph der arischen Rasse vor, stachelt seine Untergebenen zu weiteren irrwitzigen Feldzügen an und präsentiert einen galoppierenden Realitätsverlust ungeahnten Ausmaßes. Bis auch im Bunker das große Sterben beginnt.

Video.de

4,5 Millionen deutsche Kinobesucher bewiesen 2004, dass sich Anspruch und Erfolg nicht gegenseitig ausschließen müssen. Geschrieben und produziert von Bernd Eichinger, inszeniert von Oliver Hirschbiegel ("Das Experiment"), vereint das Bayerischer-Filmpreis-gekrönte Drama einen packenden Plot mit sensationellen schauspielerischen Leistungen. Allen voran brilliert Bruno Ganz als GröFaZ, um ihn herum überzeugt die deutsche Star-Elite, darunter Corinna Harfouch und Ulrich Matthes.

Blickpunkt: Film

'Kein schöner Land in dieser Zeit' singen die Goebbels-Kinder im Führerbunker und bringen das Grauen einer unvorstellbaren Inszenierung des Todes auf den schauerlichen Punkt. Nicht nur in dieser Sequenz wird deutlich, dass der gruseligste Horrorfilm des Jahres aus Deutschland kommt. Das von Autor-Produzent Bernd Eichinger, Regisseur Oliver Hirschbiegel und einem Who's Who exzellenter deutscher Charakterdarsteller gestemmte Projekt über die letzten Tage eines Terrorregimes bewältigt die schwierige Gratwanderung, mit der sich jede dramatisierte Annäherung an das Unbegreifliche konfrontiert sieht, und bietet sich gerade der jungen Generation als packende Einführung in eine Diktatur an, die die Welt über zwölf Jahre in Atem hielt und dabei über 50 Millionen Menschen für immer den Atem nahm.

Natürlich muss 'Der Untergang' Widerstand und Zweifel bei manchem Zuschauer überwinden, der sich fragt, warum kreative Energie, Ressourcen und ein großartiges Ensemble in ein Projekt gesteckt werden, das man aus hochklassigen Dokumentationen, aus dem Kinofilm 'Hitler - Die letzten zehn Tage' (mit Alec Guinness) und dem TV-Drama 'Der Bunker' (mit Anthony Hopkins) schon zu kennen glaubt. Tatsächlich aber ist es der erste große Spielfilm zum Thema, der von deutschen Sensibilitäten bestimmt wird und in dem die Verkörperung Hitlers einmal keinen englischen Adelstitel trägt. Dieser Aspekt war für Bernd Eichinger der dominante Impuls, aus Joachim Fests 'Der Untergang' sowie Traudl Junges und Melissa Müllers 'Bis zur letzten Stunde' ein Drehbuch zu komprimieren, das Historisches und Persönliches verbindet und im gefängnisgleichen Schauplatz eines Bunkers die unerschütterlichen Denkweisen und Machtmechanismen eines Regimes freilegt. Hier erkennt man den Untergangsgehorsam, die verblendeten Ideologien, die Ausgrenzung des Emotionalen, die größenwahnsinnige Sehnsucht und die 'Massenverrücktheit' (wie Eichinger sie nennt), die in Koalition mit dem Terror diese Diktatur erst ermöglichte.
'Der Untergang' ist auch strukturell ein gewagtes Unternehmen: er konzentriert sich auf einen beengten Schauplatz und auf Figuren, die man in die Hölle wünscht. Es gibt keinen Helden, aber viele reale Horrorfiguren. Es gibt Charaktere wie den von Christian Berkel dargestellten Arzt Prof. Schenck, die Blicke auf das Leid des Volkes ermöglichen, das in diesem Film nur Nebendarsteller ist. Es gibt Charaktere, die eine intime Perspektive auf das Geschehen, aber auch Einblicke auf ein Gemütsmodell ermöglichen. Wie eben Traudl Junge (Alexandra Maria Lara), die mit großer Naivität Hitlers Sekretärin wurde, die hinter die Fassade schauen kann, mit der Fassung ringt, aber loyal bleibt und für die Verehrungsbegeisterung vieler Deutschen steht. Und es gibt einen (Ver-) Führer, der zu Beginn seine charmante, schnell aber seine despotische, menschenverachtende Seite zeigt, der vom Verrat des Volkes faselt und die undankbaren Deutschen mit sich untergehen sehen will. Sympathisch ist nichts an ihm, auch wenn englische Blätter das vorauseilend bereits kolportieren. Wer seinen Hund streichelt oder sich bei der Köchin für die tollen Ravioli bedankt, weist sich nicht zwangsläufig als Mensch aus, der Mitleid verdient.
Auch bei Bruno Ganz braucht man eine Eingewöhnungsphase, um das Theatralische dieser Figur, das Chaplin so unheimlich herausarbeitete, auszublenden und sich auf das Diabolische und Erbärmliche zu konzentrieren. Die Person Hitler ist unfassbar, aber Ganz schafft eine angenehm nüchterne Annäherung, ohne den Menschen hinter dem Monster aufzuspüren, (bei Hopkins und Guinness viel stärker und unangenehmer ausgeprägt). Diese Strategie verfolgt auch der Film insgesamt, der Hitler und seine Gefolgsleute als das entlarvt, was sie ausschließlich waren, der die Traumzeit von Neonazis beendet, wenn sie denn je aufwachen wollten.
Bevor sich der Film in den letzten zehn Minuten öffnet und die Sonne erstmals auf zwei Gesichter fällt, die für Hoffnung stehen, beherrschen klaustrophobische Bildausschnitte, Handkamera und realistische Lichtsetzung die Inszenierung, durchbrechen Polaroids vom Straßenkampf in Berlin, vom lynchenden Mob und mordender SS die Ereignisse im Bunker, in dem sich einige Nazis systematisch auf ihren Selbstmord vorbereiten und der Rest nur wartet, bis endlich die russische Armee zugreift. Es sind gespenstische Szenen, in denen gefeiert, gedroht und immer noch Tod befohlen wird, der dann draußen vollstreckt wird. Die Vernichtungsmaschine läuft weiter, obwohl sie längst vom Netz genommen ist ... und macht in der entsetzlichsten Szene des Films auch vor den Goebbelskindern nicht Halt. Sie sind es, für die man neben den anonymen Opfern im Straßengraben Mitgefühl empfindet. Der große Verdienst des Films liegt auch darin, dass er keinen Zweifel lässt, dass es außer ihnen im Bunker auch niemand verdient hat. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Packendes, intensives Drama über den Untergang des Nazi-Regimes und die letzten Tage in Hitlers Führerbunker.

Kurzbeschreibung

Traudl Junge wird 2 1/2 Jahre nachdem Hitler sie als seine Sekretärin engagierte Zeuge, wie vom 20. April bis zum 2. Mai das Dritte Reich untergeht. Im Berliner Bunker duellieren sich Kapitulationsgedanken und Durchhalteparolen, Restvernunft und Realitätsflucht, bis die Rote Armee unaufhaltsam vorrückt und Hitler, Goebbels und engste Vertraute ihren Selbstmord planen und durchführen.

Produktbeschreibungen

Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang.
In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (BRUNO GANZ) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehört auch Traudl Junge (ALEXANDRA MARIA LARA), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will.

Während draußen die Lage immer mehr eskaliert, die Rote Armee weiter vorrückt und sich in den von Explosionen erschütterten Vierteln verzweifelte Szenen abspielen, erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer (HEINO FERCH) es ausdrückt, "auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt". Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer im Bunker seinen Abgang. Noch Stunden vor dem gemeinsamen Selbstmord heiratet er Eva Braun (JULIANE KÖHLER).

Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht.

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