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Der Unsichtbare
 
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Der Unsichtbare

Claude Rains , Gloria Stuart , James Whale    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Claude Rains, Gloria Stuart, William Harrigan
  • Regisseur(e): James Whale
  • Komponist: W. Franke Harling
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Bulgarisch, Hebräisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 11. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 69 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030BYUBQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.671 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der Wissenschaftler Jack Griffin hat ein Serum entwickelt, das den menschlichen Körper unsichtbar werden lässt. Er probiert diese Mixtur an sich selbst aus. Doch das Serum scheint sich negativ auf seine Psyche auszuwirken. Aus Griffin wird plötzlich ein zynisches Subjekt, das noch nicht einmal davor zurückschreckt, eine Serie von Einbrüchen und schließlich sogar einen Mord zu begehen.

Produktbeschreibungen

Claude Rains liefert eine bemerkenswerte Vorstellung in seinem Leinwand-Debüt: Als mysteriöser Arzt Dr. Jack Griffin entdeckt er ein Serum, das ihn unsichtbar macht. Von Bandagen und dunkler Brille verhüllt kommt Jack in ein kleines englisches Dorf und versucht, seine erstaunliche Entdeckung geheim zu halten, bis er in der Lage ist, seine Unsichtbarkeit rückgängig zu machen. Aber dieselben Drogen, die ihn unsichtbar machen, bringen ihn langsam dazu, entsetzliche Greueltaten

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dave Evans' Nachfolger TOP 1000 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Im Vergleich mit Der Unsichtbare - Monster Collection bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es ich hierbei um die gleiche DVD mit den gleichen Extras handelt, nur in anderer Verpackung und (im Moment) wesentlich billiger.

Der Film selber ist natürlich ein Klassiker und kann ohne weiteres im gleichen Atemzug wie Universal-Perlen Frankenstein, Frankensteins Braut und Dracula genannt werden.
Es handelt sich um die - verglichen mit anderen sehr werkgetreue - Umsetzung des H.G.Wells-Romans; ein Wissenschafter wird durch Einnahme einer Chemikalie unsichtbar, aber leider beeinflusst sie auch seinen Charakter zum Negativen.

Die Effekte in dem Film wirken selbst nach beinahe 80 Jahren weitgehend in keinster Weise überholt, was ganz einfach daran liegt, dass sie im Grunde perfekt sind. Wenn Claude Rains die Bandagen abnimmt, ist ganz einfach nicht er zu sehen, sondern das, was hinter ihm ist. Besser geht's nicht. Mit seiner markanten Stimme war Rains die perfekte Besetzung für jemanden, den man nicht sieht, was auch der Grund dafür war, dass er ausgesucht wurde. Eine weitere "sehenswerte" Performance kommt von der unnachahmlichen Una O'Connor, die seine Hauswirtin spielt. Etwas farblos fand ich dagegen etwa seine Freundin. In der Szene etwa, in der sie das erste mal nach seinem Verschwinden wieder von ihm hört, hat sie trotz einiger schockierender Informationen die ganze Zeit den gleichen Gesichtsausdruck. Aber das nur nebenbei.

Bild und Ton der DVD sind m.E. hervorragend für das Alter, da gibt's nichts zu meckern. An Zusatzmaterial bietet sie eine unterhaltsame und interessante Doku zum Thema "Invisible Man" und Nachfolger, und der Filmhistoriker Rudy Behlmer, der durch die Doku führt, spricht auch den hörenswerten Audiokommentar
Es gibt eine deutsche und eine englische Tonspur sowie eine mit dem Audiokommentar, Untertitel für die drei Spuren und noch in weiteren Sprachen.

Ein sehr gelungenes Produkt, das nichts zu wünschen übrig lässt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ein düsterer, unfreundlicher Winterabend. Laut heulend peitscht der Wind dicke Schneeflocken vor sich her, die Straße ist menschenleer bis auf die vermummte Gestalt, die sich mühsam ihren Weg durch den frischgefallenen Schnee bahnt. Das ist eine teure Kindheitserinnerung, ein mit wohligem Schauder besetztes Déjà-vu. So beginnt der Gruselklassiker "The Invisible Man" (1933) von James Whaler, der auch den klassichen Frankenstein-Film (1931) mit Boris Karloff sowie die etwas skurrilere Fortsetzung "Bride of Frankenstein" (1935) in Szene gesetzt hat. Ganz klar, dieser Film hat mir als kleinem Jungen Ende der 70er manche schlaflose Nacht beschert, auch wenn er auf den modernen Zuschauer von heute kaum mehr wirklich bedrohlich wirken dürfte.

"The Invisible Man" erzählt die Geschichte eines jungen Wissenschaftlers namens Griffin (Claude Rains in seiner ersten Tonfilmrolle - was für eine beeindruckende Stimme, auf die er bei seiner Darbietung freilich auch in besonderem Maße angewiesen ist!), der mittels eines unter die Haut gespritzten Serums unsichtbar wird und nun - ein wenig spät - auf der Suche nach einem Gegenmittel ist. Eine ihm nicht, aber dafür seinem Doktorvater (Henry Travers) bekannte Nebenwirkung eines der Bestandteile dieses Serums besteht darin, daß Aggressionen gefördert werden. Und schon bald ergibt sich Griffin dem Größenwahn und zwingt seinen ehemaligen Kollegen Kemp (William Harrigan), ihm bei der Verfolgung des Plans, die Weltherrschaft zu ergreifen, zu helfen. Einzig die Liebe zu seiner Verlobten Flora (Gloria Stuart) scheint seine Aggressionen dämpfen zu können, aber leider hat er schon einen Menschen getötet, so daß ihm die Polizei auf den Fersen ist.

James Whaler ist mit diesem Gruselklassiker ein atmosphärisch dichter Film gelungen, der auch mit Tricks aufwarten kann, die für die damalige Zeit erstaunlich realistisch anmuten. Um den Effekt der Unsichtbarkeit hinzubekommen, mußte sich Rains von Kopf bis Fuß in schwarzen Samt hüllen und wurde dann vor einem schwarzen Hintergrund gefilmt, wobei er sich seiner Vermummung entledigte (vgl. imdb). Einfache Mittel, verblüffende Wirkung. Da fallen dann kleinere Fehler nicht mehr ins Gewicht, wie die Tatsache, daß wir im Schnee Spuren von Schuhsohlen sehen, wo der Unsichtbare doch eigentlich nackt sein sollte.

Der Film scheint eine Warnung vor den unüberschaubaren Konsequenzen zu sein, die entstehen können, wenn Wissenschaftler sich zu sehr von ihrem Ehrgeiz treiben lassen und schließlich an sich selbst - oder anderen Menschen - experimentieren. Das Verhängnis einer solchen Einstellung bringt Kemp, allerdings wahrscheinlich aus selbstsüchtigen Motiven, zum Ausdruck, wenn er an einer Stelle des Filmes zu Flora über seinen Kollegen sagt: "He meddled in things that man must leave alone." Schon am Anfang setzt der Film die Einsamkeit des von Hybris getriebenen Wissenschaftlers visuell in Szene, wenn der Unsichtbare von Kopf bis Fuß eingehüllt durch die Winternacht stapft, während in der Gastwirtschaft munteres und geselliges Treiben herrscht - komisch veredelt durch die überdrehte, in Überdosis freilich etwas nervige Una O'Connor als Gastwirtin, die wir auch aus "Bride of Frankenstein" kennen. Im Film wird Griffins Wahnsinn durch eine ihm unbekannte Nebenwirkung seines Serums hervorgerufen, während die literarische Vorlage aus der Feder H.G. Wells' hier noch radikaler ist, läßt Wells seinen Protagonisten doch einzig durch die mit seiner Unsichtbarkeit verbundene Macht dem Größenwahn verfallen. Es bedarf bei Wells keines biochemischen Einflusses, damit der Mensch korrumpiert wird, sondern nur der Lockung der vermeintlichen Überlegenheit, die ihm die Wissenschaft verleiht.

Wells' Vorlage wurde auch in einigen anderen Punkten verändert: So ist der literarische Kemp ein ziemlich beherzter und rationaler Mann, während sein filmisches Pendant ein leisetreterischer Feigling ist. Demgegenüber ist Wells' Griffin schon vor seinem Experiment in der Wahl seiner Mittel nicht gerade skrupelhaft, bestiehlt er doch seinen eigenen Vater, um seine Forschungen zu finanzieren. Auch die Liebesgeschichte zwischen Griffin und Flora ist ein dramaturgisches Zugeständnis an den Geschmack des Kinopublikums und könnte aus Mary Shelleys "Frankenstein" entlehnt sein, in der der Protagonist durch die Folgen seiner Wissenschaft um seine Liebe gebracht wird.

Die DVD enthält sehr interessantes Bonusmaterial, zum einen einen Audiokommentar durch den Filmhistoriker Rudy Behlmer. Zum anderen - dies finde ich noch interessanter - ein von Behlmer moderiertes Feature (circa 20 Minuten, ich habe vergessen, auf die Dauer zu achten) über "The Invisible Man", in dem auf die Inszenierung, die Tricks und auch auf Wells' und Whalers Bemühungen, die Botschaft der Vorlage möglichst unbeschadet zu transportieren, eingegangen wird. Insgesamt wird dem filminteressierten Zuschauer wirklich viel auf dieser DVD geboten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Simon TOP 50 REZENSENT
Wie schon mit "Frankenstein" hat Regisseur James Whale auch mit der Verfilmung von H.G. Wells ("Die Zeitmaschine") "Der Unsichtbare" 1933 einen unverwüstlichen Klassiker geschaffen, dessen Tricktechnik auch nach fast 80 Jahren noch verblüffen kann. Wenn hier Dinge durch die Gegend fliegen, kann man sich noch erklären, dass sie bei den Dreharbeiten geworfen wurden oder Drähte im Spiel waren, aber wenn z.B. ein Fahrrad mit drehenden Pedalen allein fährt, wenn der Unsichtbare damit flieht und an anderen Stellen ist es nicht erkennbar wie das gemacht wurde.
Klasse ist hier auch die Kameraführung, wenn sie z.B. eine Treppe hoch schwenkt und man als Zuschauer subjektiv "glaubt" da geht jetzt ein Unsichtbarer Mensch hoch.
Auch wie gut die Dramaturgie durchdacht ist, dass Regen, Nebel und Schnee den Unsichtbaren enttarnen können, macht Sinn und ist optisch gelungen umgesetzt.
Auch verzichtet der Film gekonnt auf unnütze Storyaufbauschungen und -verlängerungen, wie man es heute wohl machen würde, wie man an einer Laufzeit von 68 Minuten merkt, die der Film hat.
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