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Der Unberührbare
 
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Der Unberührbare [Taschenbuch]

Mulk Raj Anand
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293202721
  • ISBN-13: 978-3293202726
  • Originaltitel: The Untouchable
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 560.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mulk Raj Anand
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wohin Bakha in der Stadt auch immer geht, muß er sich ankündigen mit den Worten: "Posh, geht aus dem Weg! Posch, ein Latrinenputzer kommt!" Seit heute aber lastet auf ihm, dem Unberührbaren, ein Fluch: Aus Versehen hat er einen Hindu hochgestellter Klasse berührt.
Am Abend strömt eine riesige Menschenmenge zusammen: Mahatma Gandhi spricht von den Kindern Gottes, wie er die Ausgestoßenen nennt. In Bakha wird eine Hoffnung wach.

Über den Autor

Mulk Raj Anand, 1905–2004, wurde in Peshawar geboren und studierte in Indien und England. Seine Romane, die seit den Dreißigerjahren erschienen, machten ihn zur herausragende Gestalt der neuen indischen Literatur. Sein Werk ist ein groß angelegtes Panorama Indiens von den Spitzen der Gesellschaft bis in ihre Tiefen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anjali
Format:Taschenbuch
Der Autor führt den Leser in das sozialpolitische Problem der Kasten. Man kann mit der Hauptfigur mitfühlen.

Ein sehr gutes Buch. Nur 4 Sterne, da Bakha an einem Tag so viel erlebt, dass die Erlebnisse gut mehrere Tage füllen könnte.

Gerade in der Zeit der Bollywood-Filme, in denen es meistens ein happy end gibt, ist dies ein Buch, dass Interessierte unbeding lesen sollten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Unberührbare 20. März 2009
Format:Taschenbuch
Selten ein Buch mit so viel Tiefgang gelesen. Es ist schwer dieses Buch in Worte zu fassen. Man möchte es lesen um es immer wieder zu lesen. Es rührt einen die Tränen des Mitgefühls in die Augen und lässt uns besinnen in unserer "western world". Dieses Buch müsste jeder einmal gelesen haben. Er wird es nie mehr hergeben. Es entführt uns in eine Welt voller Demut und Wertigkeiten
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Format:Taschenbuch
Wie der Titel der Rezension und meine 2-STerne-Bewertung schon zeigen, hat mir das Buch absolut nicht gefallen. Es ist nicht nur in simpelster Vorkriegs-Trivialroman-Schwulstsprache geschrieben, der Autor scheint sich auch nicht entscheiden zu können, wie er seinen Helden darstellen möchte: mal ist er als strahlender Held dargestellt, dann wieder werden seine Einfalt und Hässlichkeit betont, einmal geht es um seinen Fleiß und Lernwillen, dann erscheint er wieder dumm und faul - ich kann mir einfach kein Bild von diesem Bakha machen. genauso wirken auch die Handlungen und Äußerungen der anderen Menschen, die Stimmungen der Haupt- und Nebenpersonen unmotiviert und nach dem Zufallsprinzip zusammengestückelt. Es wirkt als ob der Autor einfach schön klingende Phrasen aus verschiedenen Büchern zusammengetragen und aneinandergereiht hätte.

Textbeispiel (Bakha hat Hemmungen, einen Freund von einer Hochzeit abzuholen):

Beim Gedanken an diese Szene schämte er sich. Er war heute sehr nervös. Eine merkwürdige Lepra schien seine Gewebe befallen zu haben; seine Rückenwirbel schienen von innnen her verzehrt zu werden. "Wie kann ich dort Ram Tscharan rufen?" sagte er.
Nachdem er sich mehrmals den Schweiß von der Stirne gewischt hatte, wurde er wieder der Alte. Seine Nervolistät kroch in die überfüllte Welt seiner Eingeweide hinunter und ließ die Oberfläche seines Denkens sauber wie eine Schiefertafel zurück.

Textbeispiel (Bakha denkt über seine Gefühle gegenüber der Braut nach):

Er erinnerte sich noch an den Abend an dem er es (dass sie heiratet) gehört hatte, denn es hatte ihm einen Stich gegeben und Bedauern hatte seine Seele erfüllt, als wäre eine schmerzliche sehnsüchtige Melodie einer Quelle gleich aus dem harten Fels seines Körpers entsprungen. Während der trüben Stunden seiner täglichen Arbeit an den Latrinen hatte er dann noch oft die zarten Klänge dieser schwermütigen Elfenmusik gehört. Aber er hatte nie ganz begriffen, aus welcher Quelle sie floß. Und nachts, wenn er im Halbschlaf in der Dunkelheit seiner Hütte lag, trieb es ihn heimlich dieser unbestimmten elfengleichen Gestalt zu, die er hätte in seine Arme nehmen und an sich pressen mögen. Dennoch konnte er dieses Gefühl nicht mit den Wogen in Zusammenhang bringen, die in ihm hochstiegen, jedesmal wenn er Ram Tscharans Schwester erblickte.
Als er jedoch heute auf ihr Haus zuging, fiel ihm ein, daß diese unbestimmten Empfindungen für sie mitunter bestimmtere Formen angenommen hatten. Bewundernd hatte er seine großen Augen an ihr Gesicht geheftet, als sie ihm einmal auf dem Wege zum Laden begegnete, wo sie mit einer alten Weinflasche Petroleum kaufen ging...

Vom Leseerlebnis her bietet das Buch dem anspruchsvolleren Leser nichts außer einer Erinnerung an andere - zu recht in Vergessenheit geratene - Bücher der dreissiger Jahre. 2 Sterne bekommt es trotzdem, weil es für Uninformierte wie mich doch einige Informationen über das indische Kastenwesen bringt.
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