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Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland.
 
 
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Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. [Broschiert]

Hans Bertram
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: C.H. Beck; Auflage: 1 (17. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406548261
  • ISBN-13: 978-3406548260
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Bertram
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Wie auch immer man die Zahlen dreht und wendet - Deutschland mag zwar eine der wichtigsten Exportnationen dieser Erde sein, in Bezug auf das Wohlbefinden der hier lebenden Kinder kann es allenfalls als Mittelmaß gelten. Jedenfalls regt der UNICEF-Bericht dazu an, weniger über die Sicherung der Renten der jetzigen Erwachsenengeneration nachzudenken als mehr darüber, in welcher Weise sich die Zukunftschancen von Kindern in den verschiedenen Lebensbereichen in Deutschland verbessern lassen." Hans Bertram.

Der UNICEF-Bericht setzt einen neuen Standard in der politischen Debatte. Er will dazu beitragen, daß sich die Situation der Kinder in Deutschland möglichst rasch verbessert.

Deutschland ist nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verläßliche Lebenswelten für die junge Generation zu schaffen. Alarmierend sind aber nicht nur die Zahlen zum Risikoverhalten von Jugendlichen, auch bei der Zuwendung der Eltern sieht die deutsche Bilanz erschreckend aus. Der UNICEF-Bericht zeigt schonungslos auf, woran es hapert: Kinder rangieren in Deutschland auf der Liste der Prioritäten weit unten. Strukturelle Investitionen in das Wohl der Kinder stehen trotz der Debatte um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Gesellschaft hinter anderen Zielen zurück. Anders als die Shell-Studie basiert der UNICEF-Bericht auf den Daten zu 40 verschiedenen Indikatoren aus internationalen Studien wie PISA oder HBSC (Health Behaviour in Schoolage Children) und auf detaillierten Untersuchungen des bekannten Familiensoziologen Hans Bertram auf Länderebene.

Über den Autor

Hans Bertram ist Professor für Mikrosoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Er gehört zu den international renommiertesten Familiensoziologen und arbeitet federführend an den Familienberichten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich mache es mal kürzer:
Man nehme dieses großartige Buch, schaue in die Lehrpläne und auf fehlgeleitete, überergeizige Eltern und bemitleide die Kinder:
- die alles gelernt, aber nix verstanden,
- die alles konsumiert, aber nichts erarbeitet,
- die alles kopiert, aber nichts kreiert haben.
Aber das Buch sagt auch ... wo die Tücken in anderen Ländern liegen. Also nicht gleich fluchtartig auswandern!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Wie wachsen Kinder genau in Deutschland auf? Wie sind ihre Wohnverhältnisse, ihre Essgewohnheiten? Wieviele wachsen in Stieffamilien auf? Welche Bedeutung kommt dem Migrationshintergrund zu? Wie lange verweilen Kinder in prekären Verhältnissen? Wie sieht die Kinderbetreuungssituation bei den Kindern in unterschiedlichen Altersstufen aus? Was setzt der Staat an Finanzen in welchem Maß bei den Kindern direkt oder indirekt ein? Wie sieht aber auch die gesundheitliche Lage der Kinder in den deutschen Bundesländern aus? Wie sehen aber auch die Bildungsverhältnisse aus?
Diese vielen Fragen werden in dem vorliegenden Band mit einer Reihe von Indikatoren und Fakten beantwortet. Grundlage dafür sind diverse Untersuchungen und Befragungen, die zum großen Teil aus 21 Staaten der OECD stammen. Damit wird ein Vergleich der einzelnen Staaten zu Deutschland möglich. In zahlreichen Tabellen und Graphiken werden die Ergebnisse präsentiert, leider manchmal etwas unübersichtlich bzw. für den Laien nicht immer direkt interpretierbar.
Dafür aber gibt es ausreichende Begleittexte zu den Tabellen und Fragestellungen, die in ausgezeichneter Weise die Interpretation der Untersuchungsergebnisse vereinfacht.
Frappierend ist hierbei die Erkenntnis, dass Deutschland im internationalen Vergleich tatsächlich eher im Mittelfeld anzusiedeln ist - jedenfalls was die Lage der Kinder anbetrifft.
Für diese Einschätzung wurden Untersuchungsergebnisse aus den Bereichen "Materielles Wohlbefinden", "Gesundheit und Sicherheit", "Bildung", "Beziehungen zu Gleichaltrigen und Familie", "Verhalten und Risiken" sowie "subjektives Wohlbefinden" herangezogen.
Besonders interessant für politisch Verantwortliche dürften dabei die eingeflossenen Ergebnisse aus dem bundesweit vom Robert Koch- Istitut durchgeführten repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS)sowie das Kapitel "Zur Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund" sein.
Neben dem statistischen Material und den sehr reichhaltig eingeflossenen Tabellen und Graphiken sind die Ausführungen der Autoren/-innen mit diversen beruflichen Hintergründen (Soziologie, Psychologie, Jura, Volkswirtschaftslehre, Mathematik, Theologie, Philosophie, Pädagogik und Politik) ausgesprochen hilfreich für die Auswertung der Forschungsergebnisse. Man bekommt sowohl einen guten Überblick als auch Einblick in Detailfragen, wie zum Beispiel der Frage, welche Schüler welche Schulform besuchen.
Der Herausgeber Prof.Dr. Hans Bertram scheut auch keine kritischen Bemerkungen, wie zum Beispiel hinsichtlich der öffentlichen Diskussion über Kinder. Hier werde viel zu sehr der Nutzwert der Kinder (für die alternde Gesellschaft) in den Vordergrund gestellt. Ihre Daseinsberechtigung an sich, ohne an ihr Potential für die Zukunft zu denken, fehlt vielfach und funktionalisiert daher diese Kinder.
Ob nun Sozialarbeiter/-innen, Psychologen/-innen, Kinderbeauftragte, Schulleiter/-innen oder vor allem Politiker/-innen: Ihnen allen sei die Lektüre dieses "Spielfeldes der Kindheit" sehr zu empfehlen, damit Kinder wieder mitwirken können, in ihrer - hinsichtlich der persönlichen Ressourcen - möglichen Position, nicht nur im Mittelfeld. Schließlich sind es ja die Erwachsenen, welche entscheiden, ob und wo ein junger Mensch mitspielen kann. Möge das Buch helfen, dass alle gut ausgestattet auf dem "Spielfeld Kindheit" mitspielen können!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Der demografische Wandel in Deutschland wird schon seit Jahrzehnten von unseren Politikern und der Wirtschaftselite als Teufel an die Wand gemalt. Dies geschieht regelmäßig insbesondere immer dann, wenn es um die gesetzliche Rente und die Finanzierung der Altersversorgung des Großteils unserer Gesellschaft geht.

Dabei wird - auch von den sogenannten Rentenexperten - immer so getan, als ob unsere Gesellschaft einfach nur genügend Kinder bräuchte und die Altersversorgung vor allem für die gesetzlich Versicherten wäre für alle Zeiten sichergestellt.

Dass nicht wenige Kinder in Deutschland schon heute chancenlos sind und in naher Zukunft sehr wahrscheinlich nicht einmal in der Lage sein werden, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, geschweige denn einen Betrag für die Altersversorgung der Gesellschaft zu leisten, scheinen diese Herrschaften, die sich selbst als gemeinhin als Ökonomen bezeichnen, bei ihrer Rechnung ganz einfach zu übersehen.

Bildung und Kinder sind die Zukunft unseres Landes, heißt es immer und überall. Bildung kostet Geld und Kinder kosten Geld. Die Zukunft sehr vieler Kinder in Deutschland ist aber heute wieder mehr denn je und mehr als in vielen anderen europäischen Staaten von der sozialen Lage und dem ökonomischen Umfeld abhängig, in dem sie aufwachsen.

Aus armen Kindern werden in der Regel arme Erwachsene und im Alter arme Rentner und keine Einkommensmillionäre und Multimilliardäre, die im Geld schwimmen und ihre eigenen Kinder auf ein Internat in die Schweiz schicken.
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