Das Buch empfiehlt sich für den Leser, der statt spannender Science-Fiction sachliche Tatsachen bevorzugt.
Von den gut 300 Seiten des Buches stellen lediglich ein Viertel die Rekonstruktion der Ereignisse im Juli 1947 dar. Der Rest ist eine minutiöse Darstellung des zeitlichen Ablaufes jener wenigen Tage, der Bericht über die Recherchen des Hynek Centers für UFO-Studien, Erwägungen über alternative Erklärungen, offene Fragen und detaillierte Auflistungen der Zeugen und Quellen. Gerade das macht das Buch zwar unspektakulär, aber glaubwürdig.
Die Autoren verzichten auf Spekulationen, sondern beschränken sich auf das, was sie durch über 200 Zeugen bestätigt bekommen haben. Dabei kommen auch Personen zu Wort, die trotz nachgewiesener Beteiligung schweigen, sich auf Geheimhaltung berufen oder den Vorfall bestreiten.
Die Abschnitte des Buches beleuchten den Vorfall von mehreren Seiten, wodurch das Buch etwas langatmig und wiederholend erscheint. Gerade durch diese Betrachtung aber lässt sich am Ende das beleuchtet Objekt nicht mehr verstecken. Dem Zweifler bleibt am Schluss kein Ausweg mehr, da die Alternativen erschöpfend erörtert werden. Dennoch sind die wenigen Fakten nur ein Anfang. Viele Fragen bleiben.
Nicht zuletzt dokumentiert dieses Buch die vielleicht erfolgreichste staatliche Vertuschungsmaßnahmen der demokratischen Welt.