Der gestandene Landwirt Benny hat es nicht leicht. Nachdem seine Eltern verstorben sind führt er den großen landwirtschaftlichen Betrieb allein. Seine netten Nachbarn helfen hie und da aus, aber sonst ist weit und breit nichts los. Auf dem Friedhof bemerkt er eines Tages eine Frau, die ihr Halstuch liegen läst. Er fährt ihr nach und macht wieder kehrt.
Nach einigen imaginären Gesprächen mit seiner verstorbenen Mutter und einigen realen Gesprächen mit seinem Nachbarn traut er sich doch, fährt hin und kommt mit Desiree ins Gespräch. Sie hat studiert und arbeitet in einer Bibliothek. Ihr Mann ist bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Zunächst scheint alles gut zu klappen. Die beiden kommen sich näher.
Als Desiree zum ersten Mal mit auf den Bauernhof kommt, erfährt sie das, was man landläufig einen Kulturschock nennt. Benny geht es nicht anders in der Stadt bei Desirees Freunden und Bekannten. Er ist der Naturbursche mit dem Stroh im Kopf. Eskalation und Trennung sind vorprogrammiert.
Aber danach geht das Leben nicht einfach weiter. Desiree bereitet den Umzug nach Stockholm vor. Sie hat die Stelle bekommen, auf die sie sich beworben hatte. Und Benny findet eine Frau, die gerne im Kuhstall mithilft. Als Desiree dies mitbekommt, scheint das letzte Band durchtrennt. Doch es ist nicht alles so wie es scheint.
Der schwedische Film zeigt zwei durchaus realistische Singles auf der Suche nach der Zweisamkeit. Das dies Kompromisse erfordert und das das neue Leben anders verläuft als das bisherige wirkt wie eine bittere Medizin, die nicht jeder zu schlucken bereit ist. Wäre da nicht der Bauch oder das Herz oder ein anderes Organ, das die Kopfentscheidung relativiert.