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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Uwe Tellkamp
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (210 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Suhrkamp
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Kurzbeschreibung

15. März 2010 suhrkamp taschenbuch
Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Anne und Richard Hoffmann stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man sich vor den Zumutungen des Systems in die Dresdner Nostalgie flüchten? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Er hat Zugang zum Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen beschreibt Uwe Tellkamp den Untergang eines Gesellschaftssystems. Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben. Kein anderes Buch hat in den letzten Jahren gleichermaßen Kritiker und Publikum derart begeistert.

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [109kb PDF]
  • Taschenbuch: 976 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 4 (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518461605
  • ISBN-13: 978-3518461600
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (210 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.296 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Beim Hören versinkt man regelrecht in Tellkamps Welt." (Die Welt)

"Sylvester Groth fächert unserem Ohr diesen vielgerühmten, hier gekürzten Roman, noch einmal ganz neu auf. Ein einnehmendes Hörerlebnis." (HR2-Hörbuch-Bestenliste) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Tellkamp wurde 1968 in Dresden geboren. Nach seinem Wehrdienst in der NVA verliert er wegen »politischer Unzuverlässigkeit« seinen Medizinstudienplatz, wird 1989 im Zuge der Wende inhaftiert und setzt danach sein Studium in Leipzig, New York und Dresden fort. Nach seinem akademischen Abschluß arbeitete er als Arzt in einer unfallchirurgischen Klinik in Dresden. Derzeit lebt er als Schriftsteller in Dresden.

Bislang sind von ihm erschienen: Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Café  und Der Eisvogel. Für seinen Roman Der Turm, seinem ersten Buch im Suhrkamp Verlag, erhielt er 2008 den Deutschen Buchpreis.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
116 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Erzähler ist er nicht 23. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Uwe Tellkamp. Der Turm

Trotz des enormen Umfangs habe ich das Buch ganz (mit ein paar Ausnahmen, wo die mir zu anspruchsvolle Syntax mich vor die Wahl stellte, eine Passage dreimal zu lesen oder zu überspringen) und meist auch gerne gelesen, teile aber dennoch die Meinung einiger Kritiker, dass einige Kürzungen gutgetan hätten. Tellkamp ist gelegentlich der Versuchung erlegen, zu viele Anekdoten und Ereignisse, die ihm für sein Thema relevant erschienen (es für sich genommen auch sind) in seinen Roman einzubauen, ohne sie jedoch handlungsmäßig integrieren zu können. Ich denke z.B. an den Verteidigungsminister und sein urologisches Problem, an die Wiedereröffnung der Semperoper, an die Episoden mit Arbogast und seinem Institut oder auch an die Besuche Menos bei Schriftstellern und Mitgliedern der Nomenklatur, wo der Lesegenuss wohl doch eher auf Insider beschränkt ist, die die realen Vorbilder kennen und hier ihre Freude an der manchmal satirisch zugespitzten Darstellung haben.
Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass Tellkamps Talent nicht wirklich das eines genuinen Romanschriftstellers ist. Konstitutive Elemente eines Romans wie Figurendarstellung und Handlungsentwicklung sind oft erstaunlich schwach. Die an Christian interessierte Reina hat plötzlich eine Affäre mit dessen Vater? Christians Mutter schläft mit Rechtsanwalt Sperber, damit dieser sich Christians Sache annimmt? Wie unmotiviert! Zu viele der eingeführten Figuren bleiben ganz blass; selbst Meno, nach Christian die andere Zentralfigur im Roman, ein Mann, dessen in auch Tagebucheinträgen und Gedankenfragmenten vermittelte Sicht der Dinge wir doch offensichtlich teilen sollen, wird insgesamt nicht plausibel entwickelt. What makes him tick?
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387 von 438 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tellkamps großes Selbstgespräch 2. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich war auf diesen Roman gespannt - nicht nur, weil ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen bin und den sozialen Rahmen der Handlung zumindest oberflächlich kenne. Dazu war ich in der beschriebenen Zeit so alt wie Christian, eine der Hauptfiguren, und habe so viele seiner Stationen zeitlich parallel erlebt: EOS, Abitur, dreijährige Armeezeit, Ende der DDR. Nach einer anstrengenden bis quälenden Lektüre bin ich mit Uwe Tellkamps "Der Turm" eher unzufrieden. Dieses Buch ist nicht der erwartete Gesellschaftsroman sondern leider nur eine starre, schrullige und gelegentlich größenwahnsinnige Beschreibung eines bestimmten Dresdener Kleinbürgermilieus. Mir kommt es vor wie eine Art gigantisches Selbstgespräch, mit dem der Autor seine Jugendjahre reproduziert.

Dieser "Turm" ist trotz seiner Detailverliebtheit abweisend; er erzählt keine große Geschichte, an deren Handlung und Figuren man Anteil nimmt. Das liegt vor allem an den drei Hauptfiguren des Romans: neben Christian (offensichtlich Tellkamps alter ego) sein Vater Richard und sein Onkel Meno. Jeder hat auf seine Weise bestimmte Konventionen extrem verinnerlicht, erscheint borniert und unbeweglich. Man kann als Leser zu ihnen kein Verhältnis aufbauen; sie bleiben während der gesamten Handlung stets distanzierte Fremde. Speziell die Figur des Christian wirkt so blass, verklemmt und unverständlich. Sie erzeugt keine Neugier und kann einen nicht durch den Roman führen. Ähnlich ergeht es mir mit Meno, diesem zwanghaften Nischen-Intellektuellen, der seine Unfähigkeit zu leidenschaftlichen Gefühlen im Buch immer wieder mit seitenlangem Gesülze kompensieren muss. (Durch die Kursivschrift kann man jeweils leicht weiterblättern).
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Turm - eine vertane Chance 29. Dezember 2010
Von That's me
Format:Taschenbuch
Um es vorweg zu sagen: das ist er nicht, DER Wenderoman. Und einem Vergleich mit den Buddenbrooks, obwohl naheliegend und von manchen Rezensenten so gesehen, kann er auch nicht standhalten. Aber zunächst kurz zum Inhalt. Der fast tausendseitige Roman beginnt Anfang der 1980er Jahre in Dresden und endet mit dem 9. November 1989. Die handelnden Personen sind in erster Linie Bewohner eines Dresdner Villenviertels welches, von Christian, der Hauptperson, der "Turm" genannt wird. Zu Beginn des Romans steht Christian kurz vor dem Abitur, am Ende steht er nach 5 Jahren Militärdienst- und Haftzeit just am Beginn einer neuen Zeitrechnung. Dazwischen erleben wir wie Christian bereits als pubertierender Abiturient in seiner Schulzeit Schwierigkeiten mit dem herrschenden System bekommt. Das Wunschstudium der Medizin ist gefährdet. Später als Panzerkommandant bei der NVA erlebt er den tragischen Tod eines Kameraden bei einer Militärübung in der Elbe. Das läßt ihn aufbegehren gegen seine Vorgesetzten und bringt ihm eine Haftstrafe in einschlägigen DDR-Gefängnissen und Arbeitsanstalten ein. Aber Christian ist kein aktiver Widerständler gegen das politische System sondern sein Protest ist eher der spontane Ausbruch eines lang angestauten Unmuts und Mißtrauens gegenüber staatlicher Deckelung und Unterdrückung. Das macht die Handlung vor dem Hintergrund der tatsächlichen Ereignisse im Herbst 1989 glaubwürdig und Christian sympathisch. Am Ende dieser fünf für Christian verlorenen Jahre ist auch das Ende der DDR gekommen und man fragt sich, wozu das Ganze? Das verleiht dem Roman eine tragische Komponente.
Neben Christian sind weitere Personen, an denen der Leser Anteil hat, vor allem sein Vater Richard und sein Onkel Meno.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen spannend
Nur in Gänze nachvollziehbar, wenn man das nötige Hintergrundwissen mitbringt.
Für Nichtkenner wäre ein kurzer Einblick vorab sinnvoll.
Gutes Buch
Vor 22 Tagen von Dorothea Paschka veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der Turm
Für den normalen Lesegebrauch etwas sehr schwer in die Reihe zu bekommen, Thema: ja, naja...
dickes Buch kleine Schrift, ich habs nicht zu Ende gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Klaus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen für mich erschreckend langweilig!
Habe mir dieses Buch Gott sei Dank nur geliehen! Ein derart langatmiges "Gelaber" hatte ich noch nie in den Händen! Ein Telefonbuch ist spannender. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lesehexe veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen unendlich fürchterlich oder fürchterlich unendlich?
Vorweg: Bücher mit diesem Umfang sind eher nicht nach meinem Geschmack aber ein Freund hatte mich schmunzelnd gebeten es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Werners Grüner veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen langatmig und ausschweifend
Vom Prinzip ist es ein sehr interessantes Buch. Für mich ist es aber leider sehr ausschweifend und langatmig geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von de Ruiter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Turm
Das Buch ist schwer zu lesen, aber hochinteressant. Bin noch nicht fertig damit, da es sehr dick ist. B B
Vor 4 Monaten von Brigitte Brückner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Über das Leben in einem Land, das in den letzten Zügen liegt
Ich habe es getan und ich habe es geschafft. Was habe ich getan? Ein Buch gelesen, dass einmal für den Deutschen Buchpreis nominiert war und diesen auch gewonnen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marc Ahlburg veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen langatmig
ich habe mich durch dieses buch gequält. es waren die überlangen, halbseitigen sätze mit blumigsten und prosaischen beschreibungsversuchen, unerträglich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Christoph Frank veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Belanglose Fleißarbeit .
3 Sterne für den Fleiß, den dieses Buch zu schreiben erfordert hat.

Gigantischer Wortschatz . Unglaubliche Detailverliebtheit . Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Silberschatten veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Größte Enttäuschung seit langem!!!
Als Ostdeutsche und als Literaturwissenschaftlerin bin ich mehr als enttäuscht von diesem Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Momoba veröffentlicht
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