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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman [Gebundene Ausgabe]

Uwe Tellkamp
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Kurzbeschreibung

15. September 2008
Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der »süßen Krankheit Gestern« der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze - oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der »roten Aristokratie« im Moskauer Exil hat er Zugang zum seltsamen Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 976 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 11 (15. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518420208
  • ISBN-13: 978-3518420201
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (211 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.354 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken: »Nimm und lies«. Knapp tausend Seiten umfasst Der Turm, die Geschichte aus einem versunkenen Land. Hier lernt man die späten Jahre des Sozialismus in einer Intensität kennen, für die es in der Literatur nach 1989 kein Beispiel gibt. So wie wir heute die Welt des Bürgers mit den Augen Thomas Manns sehen, werden spätere Generationen in Tellkamps Roman Erstarrung und Implosion der DDR nacherleben können.« (Jens Bisky Süddeutsche Zeitung )

»Auf nebensatzlose Prosa geeichte Leser sollten sich vom Vorspiel nicht abschrecken lassen, sich dem erheblichen Sog dieses Gesangs überlassen, ihm folgen, denn Tellkamp kann auch anders. Die Palette seiner sprachlichen Möglichkeiten ist so vielfarbig, wie die kaum eines anderen deutschen Gegenwartsautors. Und mindestens so atemberaubend ist die strukturelle Vielgestaltigkeit der Szenen. Kurzgeschichten, hat Tellkamp behauptet, könne er nicht. ImTurm beweist er das Gegenteil. Tellkamp verschränkt Erzählstränge, bricht sie auf, beschleunigt das Tempo und lässt die Zeit ganz langsam vorbeiziehen, springt in Briefausschnitte und wieder zurück in den Erzählfluss und baut Kapitel zu makellosen Kurzerzählungen aus. Die Wechsel in Stilebene und Erzählform nutzt er, um auch in die hinteren Winkel seines Panoramas zu spiegeln.« (Elmar Krekeler Literarische Welt )

»So schonungslos, so radikal, so ohne Illusionen, in solch sozial- und alltagsgeschichtlich akribischer Weise wurde das Leben in der DDR bisher noch nicht dargestellt. Die Mühen der Materialbeschaffung, die Lagermentalität und das allgegenwärtige Misstrauen - die DDR steht hier in ihren fast schon vergessenen Facetten wieder auf, mit ihrer Stasi-Atmosphäre und all ihren Sprelacart- und Wofasept- und Dederon-Depressionen. Der schwarze Schimmel, der sich in den alten Bürgerhäusern breitmacht und auch nicht mit Bootslack zu beseitigen ist, ist nur ein Vorbote, eine kleine Metapher für das Kommende.« (Helmut Böttiger Die Zeit )

»...fast tausend Seiten, Hunderte von Figuren, Dutzende von dramatischen Wendungen, und keine davon ist zuviel. Weil dieses Buch einen Countdown dokumentiert: die letzten sieben Jahre der DDR. ... Dies ist ein synästhetischer Roman, der alle Sinne fordert, der einen das Sehen und Hören lehrt und gleichzeitig Hören und Sehen vergehen lässt in der Dichte seiner Beschreibungen, die uns erzählen, wie ein Sommer in Dresden riecht, wie eine Semmel dort schmeckt, wie sich die Liebe anfühlt. Es ist ein alchemistischer Roman, der aus zahllosen Ingredienzien neue Materie schafft - und ein musikalischer: Denn nicht nur hat er vor den beiden Hauptbüchern die Ouvertüre, zwischen ihnen ein Interludium und zum Abschluss ein Finale, sondern dieses Buch ist durch und durch Musik. ... Ja, dieses Buch will alles. Und ihm gelingt auch fast alles. Mehr gewagt jedenfalls hat seit Jahren kein deutscher Autor mehr.« (Andreas Platthaus Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Ein großartiger Roman, der sehr an die Buddenbrooks erinnert.« (Hellmuth Karasek )

»Ein großartig-stolzer Abgesang auf das deutsche Bildungsbürgerturm, dessen soziales Aroma Tellkamp immer wieder heraufbeschwört, etwa in der vibrierenden Vorfreude eines ganzen Familienclans auf ein großes Geburtstagsfest. Da raschelt und klimpert und wispert es dann wie bei den Buddenbrooks. Ein Familienroman also ist der Turm. Aber auch ein Gesellschaftsroman, denn er weitet den Blick weit hinaus über die bildungsbürgerliche Rückzugsnische im Dresdner Villenvirtel hoch über der Elbe. Tellkamp entfaltet ein grandioses, ein farbiges und figurenreiches Panorama der deutschen Gesellschaft in der DDR im letzten Jahrzehnt ihres Bestehens. ... Dass Tellkamps Turm so gewaltig und sperrig in der literarischen Landschaft steht, hängt auch mit dem Handlung und Erzählperspektive bestimmenden Männerdreieck zusammen. Der Turm ist ein Männerroman, in dem männliche Rollenmodelle durchgespielt werden: die des Ehemann, die des Liebhabers, die des Vaters, die des Berufsmenschen, die des Soldaten. ... Endlich hat auch Deutschland ein dangerous book for boys«. (Eckhard Fuhr Die Welt )

»Tellkamp hat der deutschen Literatur frei von Bitterkeit und Ressentiments einen Erfahrungsschatz schriftlich gesichert, der unbedingt erzählenswert war, nicht zuletzt deshalb, weil er uns sonst möglicherweise unmerklich wieder entglitten wäre. ...
Nicht von ungefähr endet dieser bedeutende Roman mit einem Doppelpunkt im Offenen. Gäbe es einen zweiten Band - man würde ihn sofort lesen.« (Sabine Franke Frankfurter Rundschau )

»Der Chronist und Zeuge des Absterbens der DDR ist von nun an Uwe Tellkamp. Tschechow, Doderer, Tellkamp, man darf die drei Namen ruhig nebeneinander setzen, um den Rang des Romans Der Turm zu beschreiben. Ist dies nun der immerfort erwartete und nie eingetroffene große Wenderoman? Ja - wenn auch die Wende selbst in ihm gar nicht mehr vorkommt. ... Man lege einmal alles Übrige beiseite und widme sich Tellkamp. Es lohnt sich.« (Christoph Bartmann Die Presse )

»Es gibt hier einen unbedingten Willen zum Roman und eine große Lust am ästhetischen Spiel immer neuer Erzählperspektiven, die weit über das Thematische hinausreichen. Uwe Tellkamps Literaturentwurf ist am Projekt einer Rückgewinnung des Epischen ausgerichtet, an der Neuerfindung eines gründlichen, genauen, sozusagen nachhaltigen und dafür gelegentlich auch etwas umständlichen Erzählens. Uwe Tellkamp will in einem emphatischen Sinn Erzähler sein.« (Dirk Knipphals Die Tageszeitung, Literaturbeilage )

»Uwe Tellkamp hat einen Bildungsroman geschrieben, der uns endlich vom kollektivistischen Pop-Dagegensein bundesdeutscher Kleinbürgerkinder und kalauernder Prenzlberg-Aktivisten erlöst. Man mag diese Urgewalt von Erzählströmen und Bilderfluten einen Wenderoman nennen oder nicht, traditionell oder nicht, man mag ihr einen Buchpreis für braves Erzählen zuerkennen oder nicht: Sie ist eingepflockt in die deutsche Literatur, setzt Maßstäbe, wird so bald nicht vergehen.« (Andreas Nentwich Literaturen )

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Tellkamp ist 1968 in Dresden geboren. Nach seinem Wehrdienst in der NVA verliert er wegen "politischer Unzuverlässigkeit" seinen Medizinstudienplatz, wird 1989 im Zuge der Wende inhaftiert und setzt danach sein Studium in Leipzig, New York und Dresden fort. Nach seinem akademischen Abschluß arbeitet er als Arzt in einer unfallchirurgischen Klinik in Dresden. Derzeit lebt er als Schriftsteller in Freiburg. Bislang sind von ihm erschienen: "Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Café" und "Der Eisvogel". "Der Turm" ist sein erstes Buch im Suhrkamp Verlag. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. dem Uwe-Johnson-Preis 2008, dem Dresdner Lyrikpreis 2004, dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2004, und 2008 "Der Turm" mit dem Deutschen Buchpreis.

Sylvester Groth, geboren 1958, absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und ist ausgebildeter Tenor. In den vergangenen Jahren spielte Sylvester Groth an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Residenztheater München und an den Münchner Kammerspielen, am Berliner Ensemble, an der Schaubühne und am Deutschen Theater Berlin, am Wiener Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen. Auch in Kino, TV und bei Hörbuchproduktionen ist er präsent. So spielte er z. B. in Joseph Vilsmaiers "Stalingrad" (1992), in Hans Magnus Enzensbergers "Requiem für eine romantische Frau" (1998) oder in Kaspar Heidelbachs "Das Wunder von Lengede" (2004). Für seine Rolle als Stasi-Agent in "Romeo" wurde er 2002 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Er wirkte in zahlreichen Hörspielproduktionen mit, u. a. in "Combray" von Marcel Proust, "Die Nibelungen" von Moritz Rinke, "Der Orientzyklus" von Karl May, "Die Toscana-Therapie" von Robert Gernhardt, "Otherland" von Tad Williams sowie in Carlos Ruiz Zafóns "Der Schatten des Windes". -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
116 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Erzähler ist er nicht 23. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Uwe Tellkamp. Der Turm

Trotz des enormen Umfangs habe ich das Buch ganz (mit ein paar Ausnahmen, wo die mir zu anspruchsvolle Syntax mich vor die Wahl stellte, eine Passage dreimal zu lesen oder zu überspringen) und meist auch gerne gelesen, teile aber dennoch die Meinung einiger Kritiker, dass einige Kürzungen gutgetan hätten. Tellkamp ist gelegentlich der Versuchung erlegen, zu viele Anekdoten und Ereignisse, die ihm für sein Thema relevant erschienen (es für sich genommen auch sind) in seinen Roman einzubauen, ohne sie jedoch handlungsmäßig integrieren zu können. Ich denke z.B. an den Verteidigungsminister und sein urologisches Problem, an die Wiedereröffnung der Semperoper, an die Episoden mit Arbogast und seinem Institut oder auch an die Besuche Menos bei Schriftstellern und Mitgliedern der Nomenklatur, wo der Lesegenuss wohl doch eher auf Insider beschränkt ist, die die realen Vorbilder kennen und hier ihre Freude an der manchmal satirisch zugespitzten Darstellung haben.
Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass Tellkamps Talent nicht wirklich das eines genuinen Romanschriftstellers ist. Konstitutive Elemente eines Romans wie Figurendarstellung und Handlungsentwicklung sind oft erstaunlich schwach. Die an Christian interessierte Reina hat plötzlich eine Affäre mit dessen Vater? Christians Mutter schläft mit Rechtsanwalt Sperber, damit dieser sich Christians Sache annimmt? Wie unmotiviert! Zu viele der eingeführten Figuren bleiben ganz blass; selbst Meno, nach Christian die andere Zentralfigur im Roman, ein Mann, dessen in auch Tagebucheinträgen und Gedankenfragmenten vermittelte Sicht der Dinge wir doch offensichtlich teilen sollen, wird insgesamt nicht plausibel entwickelt. What makes him tick?
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387 von 438 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tellkamps großes Selbstgespräch 2. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich war auf diesen Roman gespannt - nicht nur, weil ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen bin und den sozialen Rahmen der Handlung zumindest oberflächlich kenne. Dazu war ich in der beschriebenen Zeit so alt wie Christian, eine der Hauptfiguren, und habe so viele seiner Stationen zeitlich parallel erlebt: EOS, Abitur, dreijährige Armeezeit, Ende der DDR. Nach einer anstrengenden bis quälenden Lektüre bin ich mit Uwe Tellkamps "Der Turm" eher unzufrieden. Dieses Buch ist nicht der erwartete Gesellschaftsroman sondern leider nur eine starre, schrullige und gelegentlich größenwahnsinnige Beschreibung eines bestimmten Dresdener Kleinbürgermilieus. Mir kommt es vor wie eine Art gigantisches Selbstgespräch, mit dem der Autor seine Jugendjahre reproduziert.

Dieser "Turm" ist trotz seiner Detailverliebtheit abweisend; er erzählt keine große Geschichte, an deren Handlung und Figuren man Anteil nimmt. Das liegt vor allem an den drei Hauptfiguren des Romans: neben Christian (offensichtlich Tellkamps alter ego) sein Vater Richard und sein Onkel Meno. Jeder hat auf seine Weise bestimmte Konventionen extrem verinnerlicht, erscheint borniert und unbeweglich. Man kann als Leser zu ihnen kein Verhältnis aufbauen; sie bleiben während der gesamten Handlung stets distanzierte Fremde. Speziell die Figur des Christian wirkt so blass, verklemmt und unverständlich. Sie erzeugt keine Neugier und kann einen nicht durch den Roman führen. Ähnlich ergeht es mir mit Meno, diesem zwanghaften Nischen-Intellektuellen, der seine Unfähigkeit zu leidenschaftlichen Gefühlen im Buch immer wieder mit seitenlangem Gesülze kompensieren muss. (Durch die Kursivschrift kann man jeweils leicht weiterblättern).
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Turm - eine vertane Chance 29. Dezember 2010
Von That's me
Format:Taschenbuch
Um es vorweg zu sagen: das ist er nicht, DER Wenderoman. Und einem Vergleich mit den Buddenbrooks, obwohl naheliegend und von manchen Rezensenten so gesehen, kann er auch nicht standhalten. Aber zunächst kurz zum Inhalt. Der fast tausendseitige Roman beginnt Anfang der 1980er Jahre in Dresden und endet mit dem 9. November 1989. Die handelnden Personen sind in erster Linie Bewohner eines Dresdner Villenviertels welches, von Christian, der Hauptperson, der "Turm" genannt wird. Zu Beginn des Romans steht Christian kurz vor dem Abitur, am Ende steht er nach 5 Jahren Militärdienst- und Haftzeit just am Beginn einer neuen Zeitrechnung. Dazwischen erleben wir wie Christian bereits als pubertierender Abiturient in seiner Schulzeit Schwierigkeiten mit dem herrschenden System bekommt. Das Wunschstudium der Medizin ist gefährdet. Später als Panzerkommandant bei der NVA erlebt er den tragischen Tod eines Kameraden bei einer Militärübung in der Elbe. Das läßt ihn aufbegehren gegen seine Vorgesetzten und bringt ihm eine Haftstrafe in einschlägigen DDR-Gefängnissen und Arbeitsanstalten ein. Aber Christian ist kein aktiver Widerständler gegen das politische System sondern sein Protest ist eher der spontane Ausbruch eines lang angestauten Unmuts und Mißtrauens gegenüber staatlicher Deckelung und Unterdrückung. Das macht die Handlung vor dem Hintergrund der tatsächlichen Ereignisse im Herbst 1989 glaubwürdig und Christian sympathisch. Am Ende dieser fünf für Christian verlorenen Jahre ist auch das Ende der DDR gekommen und man fragt sich, wozu das Ganze? Das verleiht dem Roman eine tragische Komponente.
Neben Christian sind weitere Personen, an denen der Leser Anteil hat, vor allem sein Vater Richard und sein Onkel Meno.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Betrifft Hörbuch Das halbe Vergnügen.
Zuerst habe ich das Hörbuch gehört und war begeistert.
Es wird sehr gut gelesen. Dann wollte ich das Buch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Eva Literati veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen spannend
Nur in Gänze nachvollziehbar, wenn man das nötige Hintergrundwissen mitbringt.
Für Nichtkenner wäre ein kurzer Einblick vorab sinnvoll.
Gutes Buch
Vor 29 Tagen von Dorothea Paschka veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der Turm
Für den normalen Lesegebrauch etwas sehr schwer in die Reihe zu bekommen, Thema: ja, naja...
dickes Buch kleine Schrift, ich habs nicht zu Ende gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Klaus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen für mich erschreckend langweilig!
Habe mir dieses Buch Gott sei Dank nur geliehen! Ein derart langatmiges "Gelaber" hatte ich noch nie in den Händen! Ein Telefonbuch ist spannender. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lesehexe veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen unendlich fürchterlich oder fürchterlich unendlich?
Vorweg: Bücher mit diesem Umfang sind eher nicht nach meinem Geschmack aber ein Freund hatte mich schmunzelnd gebeten es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Werners Grüner veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen langatmig und ausschweifend
Vom Prinzip ist es ein sehr interessantes Buch. Für mich ist es aber leider sehr ausschweifend und langatmig geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von de Ruiter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Turm
Das Buch ist schwer zu lesen, aber hochinteressant. Bin noch nicht fertig damit, da es sehr dick ist. B B
Vor 4 Monaten von Brigitte Brückner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Über das Leben in einem Land, das in den letzten Zügen liegt
Ich habe es getan und ich habe es geschafft. Was habe ich getan? Ein Buch gelesen, dass einmal für den Deutschen Buchpreis nominiert war und diesen auch gewonnen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marc Ahlburg veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen langatmig
ich habe mich durch dieses buch gequält. es waren die überlangen, halbseitigen sätze mit blumigsten und prosaischen beschreibungsversuchen, unerträglich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Christoph Frank veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Belanglose Fleißarbeit .
3 Sterne für den Fleiß, den dieses Buch zu schreiben erfordert hat.

Gigantischer Wortschatz . Unglaubliche Detailverliebtheit . Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Silberschatten veröffentlicht
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