Das Buch ist interessant zu lesen,wenn auch reichlich langatmig, die Charaktere sind hervorragend geschildert. Aber als Krimileser ist man enttäuscht. Der alte Penhallow herrscht wie ein Tyrann über seine Familie, schliesslich beschließt einer der Familenanghörigen(der Leser erfährt auch wer!!!), ihn zu vergiften. Kurz darauf begeht der älteste Sohn Selbstmord. Die Polizei ahnt zwar, dass etwas anderes dahinter steckt, schließt aber dennoch die Akten - mit dem Kommentar "ein sehr unbefriedigender Fall" -- und auch ein sehr unbefriedigendes Buch! Die Kurzinhaltangabe auf der Rückseite des Buches ist so unzutreffend, als hätte der Rezensent das Buch nicht gelesen. Man wartet ständig auf die Überraschungen die kommen sollen ... aber sie kommen nicht!