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Der Trinker: Roman (Fallada)
 
 
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Der Trinker: Roman (Fallada) [Taschenbuch]

Hans Fallada
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 291 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 3 (25. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746653304
  • ISBN-13: 978-3746653303
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.865 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Fallada
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der erst aus dem Nachlaß herausgegebene, 1944 unter zuchthausähnlichen Bedingungen in einer Entziehungsanstalt entstandene Roman erzählt den Untergang eines wohlsituierten Geschäftsmannes, der dem Alkohol verfällt. Dieser psychische und physische Verfall geht einher mit einer schrittweisen Ausgliederung aus der äußerlich so anständigen, innerlich aber zerrütteten Kleinbürgerwelt.

Geradezu besessen und ungeschminkt realistisch erkundet der große Erzähler Fallada in seinem letzten Werk die Welt der Außenseiter und Verlorenen. Mit subtiler Einsicht in die psychologischen Abgründe eines Süchtigen schildert er den Untergang seines Helden und liefert damit sein Gegenstück zu Dostojevskijs "Spieler".

Über den Autor

Rudolf Ditzen alias Hans Fallada (1893 Greifswald - 1947 Berlin), war zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler und Verlagsangestellter. 1920 erschien sein Roman-Debüt mit »Der junge Goedeschal«. Der vielfach übersetzte Roman »Kleiner Mann - was nun?« (1932) macht Fallada weltbekannt.

Wichtigste Werke: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938), »Geschichten aus der Murkelei« (1938), »Jeder stirbt für sich allein« (1947).


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Auch wenn es formal keine übermenschliche Leistung ist, so ist doch mit "Der Trinker" Hans Fallada ein wichtiger Roman gelungen. Wer selbst einer Sucht erlegen ist, jemanden im Bekanntenkreis hat, dem dieses Schicksal widerfährt oder schlicht an den Auswirkungen einer solchen menschlichen Katastrophe interessiert ist, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Wie Sommer, die Hauptfigur, dem Alkohol verfällt und ganz schnell zum Trinker verkommt ist erstaunlich. Nach ein paar Seiten schon hat man das Gefühl, der Boden ist erreicht, doch Fallada lässt seinen Protagonisten immer tiefer und noch tiefer sinken. Wie sich Sommer herausredet, die Tatsachen verdreht und verklärt, wie er immer neue Wege des heimlichen Trinkens und einer Rechtfertigung dafür findet, ist erschütternd, weil es damals wahr sein konnte und auch heute genau so sein kann.

Das Trinken wird zwar aktiv nur im ersten Drittel des Romans thematisiert und erst zum Schluss wieder aufgegriffen, aber die Verlogenheit gegen sich selbst, den blinden Hass, die wilden Ausbrüche und doch wieder geniale Momente charakterisieren Sommer auch noch lange, nachdem er nichts mehr trinkt und sich eigentlich gesund fühlt. Man leidet mit dem Kranken, man erschrickt oft vor ihm. Und dafür kann man nicht genug dankbar sein.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Immer noch im Zeitgeist ! 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Bereits 1944 entstand der Roman von Hans Fallada, zum Ende der neunziger Jahre aber ist er durch die glänzende Verfilmung mit Harald Juhnke in der Hauptrolle wieder ins öffentliche Interesse gerückt. Fallada erzählt die Geschichte des Kaufmanns Erich Sommer, der seine privaten und geschäftlichen Sorgen immer öfter in Alkohol zu ertrinken versucht, und dabei immer tiefer sinkt. Noch bevor Sommer in die geschlosse Anstalt eingewiesen wird, gerät er im Gefängnis mit Verbrechen und Verbrechern in Kontakt. Diese Erfahrungen, harte Arbeitsdienste und entbehrungsreicher Entzug zeichnen ihn für sein Leben - einen Ausweg gibt es nicht mehr. Fallada gelingt es durch seine glänzenden erzählerischen Möglichkeiten, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitleiden zu lassen, er muß gemeinsam mit Erwin Sommer durchs Fegefeuer. Da zudem das Thema "Alkoholprobleme" nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat, dürfte das Werk von Hans Fallada auch bei kommenden Generationen noch einen festen Platz im Bücherregal finden ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abstieg eines Alkoholikers 27. November 2009
Format:Taschenbuch
Fallada beschreibt den Abstieg eines Alkoholikers und laesst sich dabei von eigenen Erfahrungen mit Drogen leiten. Das macht den Roman authentisch und vermittelt ein realistisches Bild ueber den Zustand und inneren Verfall eines Suechtigen, der, nicht mehr Herr seinerselbst, jeglichen Bezug zur Realitaet verliert. Ueberleben bedeutet, Flucht in den Rausch, Rausch bedeutet, der Realitaet zu entfliehen und sich seiner eigenen kleinen Trinker-Welt zu ergeben. Die Konsequenz ist der soziale Abstieg, die soziale Vereinsamung, der Verlust der eigenen Antriebsfaehigkeit, die Unfaehigkeit, sich den taeglichen Anforderungen zu stellen bis hin zum voelligen Verlust der eigenen Persoenlichkeit, die nur noch dem Selbstbetrug erliegt. Ein Teufelskreis, aus dem das Entrinnen mit jedem Tropfen Alkohol schwieriger, gar unmoeglich wird. Zumal sich das Umfeld als unfaehig erweist, Hilfe zu leisten.
Ein bestechendes Zeit- und Sozialdokument, das nichts von seiner Aktualitaet verloren hat.
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Zeitloses Dokument des menschlichens Verfalls!
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Vor 12 Monaten von raske veröffentlicht
Schonungslose Auseinandersetzung und Chance
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Vor 24 Monaten von Ines Müller veröffentlicht
Unglaublich...
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Veröffentlicht am 5. Juli 2007 von Richter Elke
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Veröffentlicht am 16. Januar 2006 von Uschi Gras
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Am 12. Juli 1999 veröffentlicht
sehr real einen typischen Suchtablauf beschrieben
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Am 23. Juni 1999 veröffentlicht
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