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Der Tribun
 
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Der Tribun [Taschenbuch]

Iris Kammerer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453873599
  • ISBN-13: 978-3453873599
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 117.865 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Iris Kammerer
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Produktbeschreibungen

Brigitte 13/2004, 9. 6. 2004

"Dieser Roman, der rund um die Schlacht im Jahre 9 n. Chr. spielt, ist ein ergreifendes Epos über die Würde des Menschen, verlorene Ehre und eine große Liebe."

Oberhessische Presse, 3./4. 4. 2004

"Wie in einer Welt der blutigen Kriege Vertrauen auch zwischen Menschen entstehen kann, die mit Feindbildern im Kopf zum Hassen erzogen werden, das ist das Mut machende und sehr aktuelle Thema von Iris Kammerers Roman."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wahrer Pageturner! 21. November 2009
Von Melanie
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, und das auch nur, weil ich mich nachts um 3.00 Uhr zwingen musste, es aus der Hand zu legen, um noch etwas Schlaf zu bekommen, sonst hätte ich es in einer einzigen Nacht verschlungen. Selten hat mich ein Buch so begeistert.

Erzählt wird die Geschichte von Gaius Cornelius Cinna, der zu Anfang als ein recht schnöseliger, arroganter Tribun eingeführt wird und gleich zu Beginn der Geschichte direkt vor der berühmten Varusschlacht schwer verletzt in die Gefangenschaft eines germanischen Stammes gerät. Von der eigentlichen Schlacht hört man wenig, denn die ist schon vorbei, als Cinna erwacht. Nach einem erfolglosen Fluchtversuch verliert er seinen bevorzugten Status als Geisel und muss als Knecht arbeiten. Die Wandlung seines Charakters vom arroganten Römer zu einem verständnisvollen Menschen wird sehr einfühlsam und psychologisch nachvollziehbar geschildert. Auch die übrigen Charaktere sind sehr tiefsinnig und gut gezeichnet. Man erlebt alles durch Cinnas Augen - seinen Abscheu, seine Überheblichkeit, aber auch seine tiefe Verzweiflung, die Einsamkeit und die langsamen Anknüpfungspunte zu seinen Feinden. Alles ist realistisch aus der menschlichen Ebene heraus geschildert - so könnte es gewesen sein, so könnte ein Charakter sich unter diesen Bedingungen formen, denn Cinna wird durchaus anständig behandelt, wenngleich er einige schwere Demütigungen und Misshandlungen zu ertragen hat und stets die Gefahr über ihm schwebt, an Arminius ausgeliefert zu werden, der seinen Tod wünscht.

Es ist eine Geschichte von Freundschaft und Liebe, von Verrat und Hass, aber auch von Achtung und Menschlichkeit. Die Liebesgeschichte, die im Klappentext erwähnt wird, nimmt bei weitem nicht den Raum ein, den man vermuten könnte. Die Gewaltszenen sind nicht effekthaschend, sondern gehören dazu und sind nicht unerträglich grausam ausgeschmückt, da sich das Empfinden vor allem in Cinnas Kopf abspielt - man erlebt, was ihm widerfährt, das geht unter die Haut und berührt, aber es verstört nicht, denn er kann es ertragen, so dass es auch der Leser ertragen kann.
Ähnlich ist es mit der Sexualität in dem Roman. Es gibt sie, aber auch sie spielt sich vor allem im Erleben der Figur des Cinna ab, was sie wiederum besonders eindringlich macht. So kann man die Reifung eines Charakters unter schwierigen Bedingungen in all seinen Facetten verfolgen - und nicht nur die von Cinna.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Vae Victis ! - Gefangen in Germanien

Wir schreiben das Jahr 9 n.Chr.: Der römische Offizier Cinna wird mit einer heiklen Mission betraut: er soll den Kommandanten Varus vor einem bevorstehenden germanischen Aufstand warnen. Doch sein Trupp gerät in einen Hinterhalt und wird von den Barbaren niedergemetzelt. Schwer verletzt findet sich der verschleppte Cinna in einem germanischen Dorf wieder. Von seinen Verletzungen genesen muss er für das Dorf als Knecht niedrige Arbeiten verrichten. Allmählich treffen Nachrichten über die verlorene Schlacht im Teutoburger Wald ein, sodass auch seine letzte Hoffnung schwindet, als Geisel freigekauft zu werden. Da mehrere Fluchtversuche scheitern, muss sich Cinna nach und nach mit den Einwohnern arrangieren. Der germanische Heerführer Arminius hat jedoch ein persönliches Interesse an dem Gefangenen: unter Folter will er Cinna militärische Geheimnisse entlocken. Doch auch im finsteren Germanien gilt das Hausrecht, welches ihn vor der Auslieferung schützt. Außerdem hat Cinna inzwischen ein paar Freunde gefunden....

Iris Kammerer gelingt es hervorragend, den Leser mitzunehmen auf die Reise in das barbarische "Magna Germania". Der Aufprall unterschiedlichster Kulturen wird von der Autorin authentisch und spannend beschrieben. Alle Figuren sind mit ihren Ecken und Kanten genau durchdacht. Obwohl die Germanen in Cinna einen Feind sehen, halten sie sich doch an die von ihrer Kultur vorgegebenen Traditionen und Gesetze. Die zunächst barbarische Lebensweise zeigt überraschend soziale Strukturen auf. Überhaupt bietet das Buch -vor allem am Ende- jede Menge Überraschungen für Cinna und für den Leser. So darf man auf die Fortsetzung des Romans gespannt sein.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doris K. VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
"Der Tribun" ist der erste Teil einer Trilogie, die in Germanien im Jahre 9 n. Chr. spielt. Dabei hat die Autorin das Leben dort sehr gut eingefangen. Die Geschichte basiert zum größten Teil auf das Schicksal von Cinna, Sohn einer römischen Adelsfamilie und sein Leben als Gefangener bei den Cheruskern. Die Varusschlacht bildet den historischen Rahmen, der jedoch meiner Meinung nach sehr klein gehalten wird. Zwar erfährt der Leser einiges über das Ausmaß der Schlacht und ein wenig über die politischen Hintergründe, aber sonst ist von diesem Thema nicht viel zu erfahren. Aber über dieses Thema hat die Autorin ja noch ein eigenes Buch geschrieben, das "Varus" heißt und welches ich auch noch lesen werde.

Im Prolog wird gleich ein wenig von der berühmten Varusschlacht erzählt. Wobei nur im Prolog etwas darüber geschrieben ist. Dabei hätte ich mir mehr von diesem Thema erhofft. Nur gelegentlich wirft die Autorin weitere Informationen in geringen Teilen mit ein. Der römische Tribun Cinna war mit einem geheimen Auftrag dort und wurde vom Sohn des cheruskischen Führer Inguiotar gefangen genommen. Von dem Augenblick, wo Cinna das Bewusstsein wieder erlangt, wird von seiner Gefangenschaft erzählt. Dies ist der Autorin gut gelungen. Zuerst, wie er sein Bewusstsein wieder erlangt, nämlich nur langsam und schemenhaft und dann die ganze Weiterentwicklung seiner Gefangenschaft war glaubwürdig geschildert. Auch die Zuneigung, die ihm entgegengebracht wurde, entwickelte sich glaubwürdig. Nach dem Prolog ist auch die Erzählung des römischen Lebens weitgehend zu Ende, da nämlich von Beginn der Gefangenschaft mehr das Leben der Germanen geschildert wird. Trotzdem wird der Konflikt zwischen den Germanen und den Römern interesssant und detailliert dargestellt. Vordergründiges Thema ist außerdem die Liebesgeschichte zwischen Cinna und Sunja, die schön war und zur Geschichte passte.

Die Charakterisierung war auch gut gelungen. Eine Weiterentwicklung war bei jedem zu erkennen, besonders Cinna stach dabei heraus. Anfangs noch sehr unsympathisch und arrogant, schafft es die Autorin ihn zu einer liebenswürdigen Person heranwachsen zu lassen, den ich richtig ins Herz geschlossen habe. Erkennbar wird dem Leser klar, dass die Gefangenschaft ihn sehr geprägt hat und dieses Erlebnis ihn nachdenklich gestimmt hat. Aber auch der kleine Inguiomers hat es mir besonders angetan und er war neben Cinna und Hraban meine liebste Person. Sunja war zwar auch sympathisch, aber sie blieb sehr farblos neben Cinna. Allgemein wurde der germanische Stamm der Cherusker sehr sympathisch beschrieben, da sich die Geschichte ja dort abspielt. Die Römer, aber auch der cheruskische Fürst Arminius kommen dagegen unsympathisch rüber.

Ein kleines Nachwort der Autorin, ein Personenverzeichnis, Historische Daten, die von der Zeit 16 v. Chr. - 10 n. Chr. in kurzen Beschreibungen Informationen beinhalten und ein Glossar der geographischen Bezeichnungen und der militärischen Begriffe waren zum Verständnis hilfreich. Ein Glossar der Bezeichnungen der Götter der Germanen und ein Glossar über Sonstiges waren auch noch nett zu lesen. Der Schreibstil ist gut gelungen. Er ist leicht verständlich, schnörkellos und flüssig zu lesen. Eine richtig gute Geschichte, wo ich mich auch auf die beiden Fortsetzungen "Die Schwerter des Tiberius" und "Wolf und Adler" freue. Empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
realistisch oder nicht...
...ist mir hier eigentlich total egal.
Trotz aller (von Vor-Rezensenten aufgezählter) Ungereimtheiten ist das eins meiner Lieblingsbücher. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von i. m. veröffentlicht
Schwülstiger Erzählstil...
...zusammenhangslose Geschichte und hölzern wirkende Charaktere. Hat größtenteils extreme Längen, der Plot überzeugt auch nicht wirklich: In Ungnade... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Anacrites veröffentlicht
Fesselnd geschrieben, Story ein wenig konstruiert
Es dauerte bei mir ungefähr drei Seiten, bis ich mich in die Welt der Autorin eingefunden hatte- doch ab diesem Moment kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von lordi veröffentlicht
Laaaaaangweilig!!!
Als Vielleser habe ich mich mit Freude an diesen Roman gemacht. Nun gut, wenn ein Buch nicht gleich spannend ist, dass soll vorkommen. Wird schon noch werden. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von P. Ternes veröffentlicht
"Die Barbaren haben einen Sklaven...
... und den lieben sie. Die spinnen die Barbaren."

So oder ähnlich könnte man denken, wenn man ähnlich wie die Römer über unterentwickelte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Studentin
Gut hat aber ein paar Mängel
Das Buch ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene idee.
Es wird sehr schön und detailliert über das Leben in dem kleinen Germanendorf erzählt, bei manchen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2009 von Thomas Börger
Neues aus Germanien
Zugegeben: Man muß sich auf die Sprache einlassen. Wer das nicht tut, dem wird "Der Tribun" auch nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von Muschelkalk
Brutal langweilig
Aufmachung und Rezensionen (vor allem die Menge) sprechen für einen Kauf des Buches. Ich bin immer auf der Suche nach guten, aber auch spannenden Geschichten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Boethius
eigentlich ganz gut
aber der Protagonist hatte in meinen Augen viel zu viel Glück in den verschiedenen Situationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von madate
Katastrophe
Meine Einstellung zum Buch war sehr positiv, hat es doch überwiegend bereits sehr gute Rezensionen erhalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2007 von Florian Paul
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