...Ihre Fotos bilden die wohl dichteste Chronik der politischen Ereignisse und des Auf und Abs der menschlichen Gesellschaft in den letzten 25 Jahren von Nicaragua.
Oswald Iten, Neue Zürcher Zeitung vom 16.Juni 2009
. ...Die Schweizer Fotografin Olivia Heussler, die 1984 mit viel Idealismus ins sandinistische Nicaragua kam und immer wieder zurückkehrte, hat die Traumata des Landes mit fast schmerzhafter Lakonie dokumentiert.
Jakob Strobel y Serra,Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Oktober 2009
Als fotografierende Aktivistin dient ihr die Kamera dabei nicht nur zum festhalten von historischen Augenblicken, sondern auch als Werkzeug zum erreichen eines affektiven Bewusstseins. Ihre Fotografie ist direkt, im Gebrauch fast schon wie ein Pinsel. Obwohl Heussler ihr Handwerk zweifellos beherrscht, wirken die Bilder nicht steril oder distanziert. Die Medialität oder Mechanik der Kamera stellt sich nicht zwischen das Erzählte und die Rezipienten. Das Fotografieren ist bei ihr vielmehr eine Geste, welche uns die empathische Wahrheit bei diesen grossen Ereignissen des Lebens ein wenig näher bringt. Text: Jana Vanecek