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Der Traum vom ewigen Leben: Die Biologie beantwortet das Rätsel des Alterns
 
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Der Traum vom ewigen Leben: Die Biologie beantwortet das Rätsel des Alterns [Taschenbuch]

Mark Benecke
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Reclam Leipzig; Auflage: 1., aktualisierte auflage (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3379200298
  • ISBN-13: 978-3379200295
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 282.254 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mark Benecke
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Produktbeschreibungen

Die Zeit, 18.6.1998

Den "Traum vom ewigen Leben" zu schildern hat sich der deutsche Biomediziner Mark Benecke zur Aufgabe gemacht. Denn wer weiß schon, daß manche Zellen ewig leben und deshalb unseren Tod bedeuten, Krebszellen oder Bakterien zum Beispiel? Oder wem ist bewußt, daß unser komplexer Organismus nur deshalb wächst und gedeiht, weil sich unentwegt einzelne Zellen in den Selbstmord stürzen, zum Beispiel dann, wenn sich beim Embryo die Schwimmhäute zurückbilden, damit Finger entstehen? All dieses Wissen kommt in vielen populären Büchern zu kurz, besonders in jenen, die sich darauf beschränken, Pillen für die ewige Jugend anzupreisen. Benecke informiert dagegen seriös über die biologische Notwendigkeit der Vergänglichkeit allen Lebens. Sie erklären, warum der Tod sich zwangsläufig aus unserer Vermehrungsstrategie ergibt. (...) Den deutschen Biologen, der derzeit als Rechtsmediziner in New York arbeitet, interessieren weniger die physiologischen Folgen von Alter und Vergreisung, sondern vor allem die unzähligen Methoden der Menschen, sich der Endlichkeit und Begrenztheit ihrer Existenz entgegenzustemmen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Bild am Sonntag, 9.8.1998

Als Maden-Gutachter gegen den wegen Totschlags an seiner Frau zu acht Jahren verurteilten Pastor Klaus Geyer wurde der Biologe Mark Benecke bekannt. Jetzt veröffentlichte der Kölner Forscher (mit Arbeitsplatz in New York) das Buch "Der Traum vom Ewigen Leben". Sein Wissenschaftsreport entschlüsselt das Geheimnis des Alterns. (...) Er besuchte Firmen, die Menschen nach deren Tod einfrieren, recherchierte über Gen-Schaf Dolly, Hirntod und Frischzellenkuren. Verblüffende Einsichten sind das Resultat dieser Arbeit. - Wissenschaft, spannend verpackt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
genial und spannend 30. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Geheimnis des Lebens ist der Tod

Unsterbliche Träume

Ende vorletzten Jahres schien es wieder einmal soweit zu sein. "Todesgen gefunden!", titelten Boulevardzeitungen, und dabei klangen hoffnungsvolle Fragen mit: Wann wird es endlich abgeschaltet? Gibt es bald Unsterblichkeit auf Krankenschein?

Wenn etwas unsterblich ist, dann der Traum, das Leben beliebig zu verlängern. Während früher Fragen von Tod und Unsterblichkeit allein den Religionen überlassen blieben, die eine Fortsetzung des Lebens im Jenseits oder gar die Reinkarnation der Seele in immer neuen Körpern versprachen, so richten sich heute die Hoffnungen auf die Wissenschaft.

Tatsächlich hat die Alternsforschung in den letzten Jahrzehnten gewaltige Fortschritte erzielt. Die Details zahlreicher Alterungsvorgänge auf organismischer, zellulärer und molekularer Ebene wurden weitgehend aufgeklärt. So ist beispielsweise bekannt, daß bestimmte Gene, werden sie aktiviert, die Zelle zum Selbstmord veranlassen. Andere Gene steuern Alterungsprozesse.

Und außerdem wird bei jeder Zellteilung ein wenig von den Rändern der DNS abgezwackt, so daß sich unsere Körperzellen maximal 50mal teilen können. Das reicht nun zwar für ein normales Menschenleben aus, begrenzt jedoch prinzipiell die maximal - auch bei bester Ernährung und Gesundheit - erreichbare Lebensspanne. Manche Körperzellen indes halten sich nicht an die Fünfziger-Regel und teilen sich beliebig oft. Sie werden so (als Zelle) unsterblich: Wir nennen sie Krebszellen.

Diese und ähnliche Erkenntnisse stellt Mark Benecke, Biologe am Institut für Rechtsmedizin der Universität Köln, in seinem Buch so sachkundig wie anschaulich dar. Bei aller Detailfreude erhält sich Benecke einen kritischen Blick für das Ganze - muß er doch feststellen, daß sich Alterns-forscher nur zu gern in eine sehr spezifische Theorie "verlieben". Linus Pauling etwa hielt Vitamin C für das Wundermittel gegen das Altern, immerhin lebte er bei enormen Vitamindosen über neunzig Jahre; Roy Walford setzte sich auf Magerkost von 1500 Kalorien täglich, als erwiesen schien, daß hungernde Ratten länger leben; Gabriell Simonoff warnt vor Selenmangel und freien Radikalen, wiederum andere schwören auf Melatonin oder ein Gläschen Rotwein am Abend.

Trotz gelegentlicher Skurrilitäten sind sich die Alternsforscher in einem einig: Eine maßvolle und gesunde Lebens- und Ernährungsweise ist auch heute noch das beste Rezept für ein langes Leben.

Benecke beschränkt sich nicht auf die rein biomedizinischen Fragen. Er diskutiert den aktuellen Forschungsstand zur Entstehung des Lebens, fragt danach, ob die Menschheit ewig existieren könne (Antwort: jedenfalls nicht ohne eine einigermaßen intakte natürliche Umwelt). Nebenbei erhält man Aufklärung darüber, welche historischen Umstände zu den Vampirlegenden führten und welche Rolle dabei die Krankheit Porphyrie spielte: Die Oberlippe tritt zurück, die Haut wird rissig und blutet, besonders wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Die Ärz te des Mittelalters rieten erkrankten Adligen, viel frisches Tierblut zu trinken.

Immer wieder tauchen neue Konzepte auf, wie sich der Mensch ewiges Leben sichern könne. Beispielsweise durch Klonen, durch Ersatzkörper, die für den Fall eines Falles zur Verfügung stehen müßten. Oder dadurch, daß man, wenn der Körper stirbt, das Gehirn schnellstens tieffriert: Künftige Mediziner, so hoffen die Anhänger dieses "Kryonik" genannten Verfahrens, werden das Denkorgan auftauen und dank ihrer überlegenen Technik in einen neuen Leib verpflanzen können. Oder man läßt das Gehirn gleich in einen perfekteren mechanischen Leib einbauen.

Auch auf solcherart bizarre Spekulationen geht Benecke ein. Immerhin bieten sie einen guten Ausgangspunkt für tiefere Fragestellungen: An ihnen läßt sich diskutieren, was den Menschen ausmacht und wann eine Person als tot zu betrachten ist. Sie bieten, so gesehen, einen guten Einstieg in aktuelle bioethische Kontroversen um Beginn und Ende des menschlichen Lebens und die Demarkationslinien, die wir wohl oder übel ziehen müssen.

Benecke kann nicht alle Fragen erschöpfend beantworten (und bisweilen schneidet er auch aus Sicht des Rezensenten zu viele Nebenthemen an), aber er versteht es, auf eine angenehm unpolemische Art einen Eindruck von den schwerwiegenden ethischen Problemen zu vermitteln, die der biomedizinische Fortschritt speziell in der Gentechnik, der Reproduktionsmedizin und bei Organtransplantationen mit sich bringt.

Es gibt nicht das eine große Geheimnis des Alterns, wie der Untertitel melodramatisch andeutet. Außer vielleicht jenes: Aus der Sicht des Biologen ist der Tod etwas Naturgegebenes, ja Sinnvolles. Er erst ermöglicht die Evolution, ist Voraussetzung für Veränderung und Entwicklung und -wenn man den Gedanken weiterführt - auch für unsere Individualität.

Karlheinz Steinmüller

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Rätsel des Alterns 30. Juni 2010
Von pseudonym
Format:Taschenbuch
Warum altern wir? Können wir nicht ewig leben? Was würde passieren, wenn es denn so wäre?
Diese und noch viele andere Fragen beantwortet Mark Benecke in diesem Buch. Mit Witz und Humor beschreibt in den Kapiteln jeweils einen Gesichtspunkt zum Thema "Der Traum vom ewigen Leben". Biologie, Ethik, Evolution, Botanik, Medizin - aus diesen und anderen Gesichtspunkten wird das Thema angegangen und leicht verständlich das Für und Wider erläutert. Mit den Schaukästen wird gegebenenfalls genauer auf ein Thema eingegangen.
Ich war positiv überrascht über dieses Buch.
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7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor hat sich das hehre Ziel gesetzt den Traum vom ewigen Leben zu beschreiben. Für absolute Laien gibt es sicherlich die eine oder andere nette Information, wer sich jedoch ein wenig in der biomedizinischen Forschung auskennt, wird das Buch nur als Anekdotensammlung, die von Plattitüden nur so wimmelt, ansehen können. Verschiedenste Forschungsbereiche werden in einen Topf geworfen und heraus kommt ein "Kessel Buntes". Den meisten Platz nehmen Zitate ein und man vermißt Belege bzw. neutrale Informationen/verschiedene Standpunkte. Die Informationen über das Klonieren von Dinosauriern/ausgestorbenen Tieren sind z.B. irreführend (sogar eher falsch) und nicht gut recherchiert. Das 1-Satz-Zitat eines Forschers am Ende des Kapitels hätte da ausgereicht. Natürlich hat das Buch, wie die zahlreichen Rezensionen in den Medien zeigen, die Sensationslust auf seiner Seite und der Autor versteht sie geschickt zu nutzen, aber die Intention des Buches wird nicht erfüllt. Bei Vorbereitung des Buches war der Autor noch Student und er arbeitet nicht in den beschriebenen Gebieten, deshalb sind einige Oberflächlichkeiten sicherlich verzeihlich. Ein wirklich gutes Buch über ein solch komplexes Thema kann eigentlich nur von Experten vielleicht in Zusammenarbeit mit Journalisten geschrieben werden.
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