Endlich sind Band 34 und 35 erschienen und ich habe sie voller Freude und in wenigen Sitzungen gelesen. Brandon Sanderson übernimmt wie bereits vorher mit großem Geschick den Erzählduktus Robert Jordans der sich vor allem durch überzeugende Darstellung der Charaktere und ihren Eigenheiten sowie ihrer Sprache so wunderbar von anderen Phantasy-Autoren absetzt. Was mir persönlich gefällt ist das Anziehen des Tempos, wobei man förmlich spürt wie die letzte Schlacht immer näher rückt. Die einzelnen Episoden der Hauptcharaktere werden kürzer und liegen zeitlich und logisch dichter zusammen. Da ich keinem echten Fan etwas vorwegnehmen möchte nur soviel: Es werden auf überraschende, aber auch verständliche Weise die Erzählstänge verknüpft und lose hängende Fäden wieder eingewebt. Das Rad webt, wie das Rad es wünscht, und Brandon Sanderson webt, wie es sich der Leser wünscht.