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Der Traum des Kelten: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Kindle Edition]

Mario Vargas Llosa , Angelica Ammar
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das vorliegende Hörbuch als gekürzte Lesung durch Burghart Klaußner ist eine gelungene Produktion des Hörverlags, was insbesondere der starken Umsetzung durch den Sprecher geschuldet ist." (literaturmarkt.info)

Kurzbeschreibung

August 1916, die Todeszelle eines Londoner Gefängnisses. Roger Casement erinnert sich an seine Jahre im belgischen Kongo, wo er für die britische Regierung einen Bericht über die kolonialen Grausamkeiten verfasst. Er denkt zurück an seine Kindheit in Irland und seine zwiespältige Herkunft aus einer katholisch-protestantischen Familie. An das Jahr 1910, als er die Gräuel einer mit britischem Kapital im Amazonasgebiet tätigen Firma aufdeckt. Und an seine eigentliche Mission, die Berlinreise, wo er Unterstützung für die irische Unabhängigkeitsbewegung sucht. Doch in den Wirren des Ersten Weltkrieges gerät er zwischen alle Fronten. Und wird von denen verraten, die er zu lieben glaubt … Mario Vargas Llosa zeichnet eindrucksvoll das Leben, die inneren und äußeren Kämpfe des abenteuerlichen Idealisten Roger Casement aus Irland nach, den Traum eines Kelten von einer freien, befriedeten Welt.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1457 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 386717802X
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (17. September 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009ATJQRK
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #102.639 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Kunstschreiber und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.


Foto: © Jerry Bauer

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswertes Leben 14. September 2011
Von Andreas Camino TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der neue Roman von Mario Vargas Llosa beschäftigt sich mit der historischen Person Roger Casement. Dieser britischer Diplomat war später irischer Freiheitskämpfer, der im August 1916 wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Eine historische Gestalt, die aufgrund ihres abenteuerlichen Lebens und des teils widersprüchlichen Verhaltens, viel Stoff für einen interessanten Roman hergibt. Bereits mit 19 Jahren reiste er in den Kongo, wo er für verschiedene Unternehmen und den belgischen König tätig war. Bei seiner zweiten Reise untersuchte er die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bevölkerung im Kongo und berichtete über die von ihm entdeckten katastrophalen Verhältnisse. Auch bei einer weiteren Reise nach Peru setzte sich Casement für die Menschenrechte der Ureinwohner ein und deckte Gräueltaten und Misshandlungen auf. Nachdem er seine Tätigkeit als Diplomat aufgegeben hatte, widmete er sich dem Kampf nach der irischen Unabhängigkeit. Während des ersten Weltkriegs reiste er nach Deutschland auf der Suche nach Unterstützung, erst in Form einer Freiwilligenarmee, dann in Form von Waffenlieferungen. Der geplante Osteraufstand schlug letztlich fehlt und Casement geriet in britische Gefangenschaft. Er wurde des Hochverrats angeklagt; zusätzlich verbreitete Gerüchte über seine Homosexualität zerstörten seinen Ruf und führten dazu, daß er nahezu alle Unterstützung und Sympathien verlor. Am 03. August wurde er schließlich gehängt.
Der Roman beginnt in der Todeszelle eines Londoner Gefängnisses und endet auch dort.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Europäer aus der Sicht eines Peruaners 16. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Die Biographie des Sir Roger Casement aus der Feder von Mario Vargas Llosa gehört zu den Büchern, in denen selbst eine abgebrühte Leseratte sich gleich nach dem ersten Durchblättern sofort fest liest und erst nachdem sie das Buch ganz gelesen hat, zum nächsten Buch greift.
Durch die breiten Recherchen Llosas ist das Buch ein wertvoller Begleiter für den Leser durch die sehr widersprüchlichen Quellen hindurch geworden. Die Bandbreite der Texte der Quellen reicht von offenem Hass und Verleumdung von Casement in britischen Darstellungen bis zur leuchtenden Verklärung von Casement in irischen Chroniken. Für den Leser ist es ein wundervolles Erlebnis, wie Llosa den vom Leser in seiner Jugend als Held bewunderten Casement sieht, wie Llosa das Bild eines großen Menschenrechtlers und Wegbereiters der Befreiung Irlands erstehen lässt. Ein Werk, würdig eines Nobelpreisträgers. Sicherlich ist das Buch nicht nach dem Geschmack von Liebhabern von Llosas Militärschwank "Der Hauptmann und sein Frauenbataillon".

Zwei kleine Anmerkungen, die die große Leistung Llosas nicht mindern sollen:
- Bei der Überführung des Leichnams Casements, 1965 von England nach Irland, hat sich der Präsident Irlands, Eamon de Valera, bestimmt nicht von seinem Sterbebett erhoben, um Casement zu würdigen, wie Llosa im Epilog meint. De Valera starb erst 1975.
- In der Danksagung am Schluss des Buchs zählt Llosa, sortiert nach Ländern, alle Quellen auf, die er bei den Recherchen für sein Buch benutzt hat. Deutschland fehlt, obwohl fast das ganze Kapitel XIV sich mit Casements Aufenthalt in Deutschland beschäftigt. Für dieses Kapitel wurden von Llosa die Kontakte Casements mit deutschen Politikern recherchiert und von Llosa Hinweise auf viele Fakten gegeben, deren Kenntnis nur durch Einsichtnahme in deutsche Archive möglich war.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieser Roman hätte den Nobelpreis nicht verdient 5. Dezember 2011
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
Den Nobelpreis erhielt Mario Vargas Llosa 2010 "für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage." Diese Inhalte finden sich auch in seinem neusten Roman, den ich mir von Burghart Klaußner vorlesen ließ. Aber formal vermag er leider weniger zu überzeugen als Llosas früheren Werke.

Vom Helden, dessen Lebensgeschichte Marion Vargas Llosa erzählt, habe ich vorher noch nichts gehört. Aber ich habe mich ja auch nie in die Geschichte Irlands vertieft. Denn dort gilt Sir Roger David Casement bis zum heutigen Tag als Nationalheld. Allerdings nicht bei allen, wie man sich als Leser oder Hörer dieses Romans leicht vorstellen kann. Denn für konservative katholische Kreise ist es eben doch ein fast unentschuldbarer Makel, wenn sich ein Mann von Männern mehr angezogen fühlt als von Frauen.

Ganz ohne Zweifel liefert das reale Leben von Sir Roger David Casement so ziemlich alles, was eine Geschichte spannend und abwechslungsreich macht. Aber genau das ist auch der Grund, warum ich diesen Roman nicht zu den besten Werken zähle, die mir die Literatur zu bieten hat. Denn Marion Vargas Llosa ließ sich allzu sehr auf die historische Figur ein. Oder anders gesagt: Es ist ihm nur selten gelungen, vom Besonderen auf das Allgemeine hinzuweisen. Und so macht man Verrat, Patriotismus, Idealismus, Freundschaft, Gerechtigkeit oder Homosexualität an einer historischen Figur fest, ohne dass diese über sich hinaus auf allgemein menschlichen Verhaltensmuster verweist. Sogar die ausführlich geschilderten Gräueltaten bleiben letztlich an Ländern verhaftet, zu denen die wenigsten Leser eine Beziehung haben.
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5.0 von 5 Sternen Große Literatur
Der Roman ist durchgängig spannend und hat zugleich menschliche und politische Tiefe. Der Leser wird geradezu hineingesogen in das Gefühl der Wut wegen himmelschreiender... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jens veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Traum des Kelten
Schönes Buch, stellt die Zustände im Amazonasgebiet dar, teilweise sehr rauh ( fuerte). Der Hinweis auf die Geschichte Irlands hat mich in eine andere Art des Denkens... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Antje Müller veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kongo - Peru - Irland
Die wechselvolle Lebensgeschichte von Sir Roger Casement, erzählt aus der Perspektive des zum Tode Verurteilten während seiner Haft 1916. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Korbinian Boeck veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwer verdauliche Lektüre
Puhhh - nun habe ich mich durch das soooo gut rezensierte Buch gekämpft! Mein Fazit: keine Lektüre für zartbesaitete Menschenfreunde. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von DieLeseBrille veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Historisch interessant - literarisch misslungen
Vargas Llosa gehört zu den wenigen herausragenden Schriftstellern, denen es gelingt Zeitgeschichte inspirierend, tiefgründig und zugleich unterhaltsam in literarischen... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Prof Dr Olaf-Axel Burow veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll
Mario Vargas Llosa gehört spätestens seit seinem Nobelpreis für "Das böse Mädchen" zur Pflichtlektüre und toppt dieses Werk mit seinem neuen Buch noch... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Wilki veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen 'dass [...] es das Wort Habgier wäre.'
'[...] dass, würde man den Ursprung allen sich dort zutragenden Grauens mit einem Wort benennen wollen, es das Wort Habgier wäre. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Starkes Stück Geschichte
Spätestens nach diesem Buch hätte Llosa den Nobel Preis erhalten.
Warum?
Das Portrait von Roger Casement ist beeindruckend. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Funktioniert nicht als Roman
Das die Lektüre von Vargas Llosas Büchern kein entspannendes Feierabendvergnügen ist, sollte man wissen, wenn man sich an das Werk des peruanischen... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ulrich Pallaske veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Amazonas in dichtem Nebel
Über drei Kontinente, viele Jahre und Abertausende Tote reichte das Leben des irischen Freiheitskämpfers Roger Casement, der früh seine geliebte Mutter verloren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von Esther
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