Innerhalb von drei Jahren verliert der Erfolgsautor Tim Hudson drei geliebte Menschen: seinen besten Freund, seine kleine Tochter und seine Mutter. Er hadert mit Gott, der so etwas zulassen konnte, und hat keine Freude mehr am Leben. Auf den Rat anderer hin geht er für ein paar Tage ins Kloster, ohne selbst davon überzeugt zu sein, dass er dort Heilung finden könnte. Doch dann hat er eines nachts einen Traum ...
Tim findet sich in einer wunderschönen Landschaft wieder, mitten im Nirgendwo. Auf seiner Wanderung kommt er zu einer Hütte, wo er einen alten Bekannten wieder trifft. Dieser ist längst gestorben und Tim kommt zur Überzeugung, dass er im Himmel gelandet ist. Die Art der allegorischen Erzählung erinnert an C. S. Lewis, einen der Lieblingsautoren von J. B. Smith. Da wundert es auch nicht, dass Tim und der bekannte Schriftsteller sich im Traum begegnen.
Tims Reise durch den Himmel bringt ihn mit den unterschiedlichsten Personen zusammen, die alle etwas gemeinsam haben: Sie sind bereits gestorben und es gibt eine Verbindung zwischen ihrem und Tims Leben, auch wenn er manche nicht persönlich kennt. Mit seiner Wanderung und dem Ritt durch die freie Natur bewältigt Tim auch einen Teil seiner eigenen Geschichte. Schließlich erreicht er seinen eigenen »Raum des Staunens«. Doch dann wird es Zeit, zu erwachen. Ob die Zeit im Himmel sein Herz geheilt hat?
Sicherlich kann nur derjenige authentisch über Leid schreiben, der es am eigenen Leib erfahren hat. Und so ist »Der Traum« eine stark autobiographische Erzählung, der Autor hat selbst drei geliebte Menschen verloren und seine Trauer in dieser Geschichte verarbeitet. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die um einen geliebten Menschen trauern, und eine wunderschöne Lektüre für alle anderen.