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Der Traum
 
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Der Traum

Bent Mejding , Anders W. Berthelsen , Niels Arden Oplev    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Bent Mejding, Anders W. Berthelsen, Jens Jørn Spottag
  • Regisseur(e): Niels Arden Oplev
  • Komponist: Jacob Groth
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 23. November 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000ZIYS3C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.950 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Anrührendes und engagiertes Drama um einen Schüler, der gegen seinen prügelnden Lehrer kämpft.

Kurzbeschreibung

Dänemark, Ende der 60er Jahre: Das Leben von Frits verändert sich für immer, als er eine verkratzte Schallplatte mit Martin Luther Kings Rede "I have a dream" anhört. Frits verfolgt auf dem ersten Fernseher der Familie die Protestbewegung der 68er Jahre und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Er ist begeistert von Rock'n'Roll, seinem neuen Hippie-Lehrer und der Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation. Doch sein Glaube an Gerechtigkeit gerät ins Wanken, als er Opfer der brutalen Wutattacken des Schuldirektors Lindum-Svensson wird. Frits benennt sich in Martin um - und beginnt zu träumen: von einer Schule ohne Angst. Seine glühende Bewunderung für Martin Luther King gibt im die Kraft zur Rebellion gegen die scheinbar unanfechtbare Obrigkeit. Dabei wird nicht nur sein Mut auf eine harte Probe gestellt, sondern auch seine Eltern, Mitschüler und Lehrer werden gezwungen, Stellung zu beziehen.

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Kundenrezensionen

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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Du bist mutiger als ich!" 27. November 2007
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Das sagt gegen Ende des Films der junge "revolutionäre" Lehrer zu seinem Schüler Martin, der Hauptfigur des Films. Wir schreiben das Jahr 1969 und befinden uns in der dänischen Provinz. Martin ist 13, besucht seit diesem Sommer die weiterführende Schule und heißt eigentlich Frits. Er selbst hat sich Martin genannt, da er im Fernsehen Reden von Martin Luther King gesehen hat, besonders "I have a dream" hat es ihm angetan. Er will diesem Kämpfer für Gerechtigkeit im fernen Amerika nacheifern und benennt sich nach ihm. Den Fernseher hat seine Mutter 'zum Trost' angeschafft, denn Martins Vater ist in diesem Sommer wegen schwerer Depressionen in die Psychiatrie eingeliefert worden. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, muss sich Martin / Frits nun in der neuen Schule mit dem gewalttätigen Direktor Svendsen auseinandersetzen, der ihm bei einer Bestrafung fast das Ohr abreißt. Unterstützung erhält er durch den neuen Musiklehrer Freddie Svale. Der lässt sich von den Kindern duzen, hat an Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg in Kopenhagen teilgenommen, unterrichtet Rock-Musik  und hat Schallplatten mit den Reden von Martin Luther King.
"Der Traum" ist kein Kinderfilm und doch erzählt er emotional, mit hervorragenden Schauspielern und treffenden Bildern von einem immerwährenden Konflikt: Dem Kampf von (jugendlichen) Idealen gegen altbewährte Autoritäten, vom Glauben an Gerechtigkeit und Respekt und der Ohnmacht der Machtlosen und dem Widerstand der menschenfeindlichen Strukturen. Der Traum ist aufwändiges, hervorragend interpretiertes und inszeniertes (Gefühls-)Kino. Und: Es ist eine der ergreifendsten Vater-Sohn-Geschichten des Kinos  ein Ringen um gegenseitigen Halt, Kraft und Lebenssinn, bei dem Jung und Alt stets gleichberechtigt sind. Ein Traum.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dass es möglich ist, eine scheinbar ausweglose Situation auch ohne Intrigen, Brutalität und Geld zum Guten zu wenden, zeigt dieser Film. Der 13-jährige Schüler Frits/Martin nimmt sich den legendären Friedensstifter Martin Luther King zum Vorbild und verändert durch sein eigenes Verhalten die Zukunft für die Bewohner eines kleinen Dorfes in Dänemark grundlegend. Er ist mutig, weil er an die Gerechtigkeit glaubt.
Es ist ganz sicher kein lustiger "Sonntagnachmittag-Kinderfilm", sondern vielmehr ein wertvoller Beitrag zum Thema "Vorbildsein für unsere Kinder" in Bezug auf den Umgang mit Macht, gegenseitige Wertschätzung, Verantwortungsbewusstsein und- Liebe. Die Tatsache, dass die Grundlage für diesen Film eine wahre Begebenheit ist, die erst 28 Jahre zurück liegt, sollte zum Nachdenken anregen. Ein großer Film und auch von mir: Prädikat *besonders wertvoll* Familienkino auf hohem Niveau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Der zwölfjährige Fritz lebt Ende der Sechziger Jahre zusammen mit seinen Eltern und zwei jüngeren Schwestern auf einem Bauernhof in Dänemark. Aufgrund einer Depression wird sein Vater gleich zu Beginn des Filmes in eine Psychiatrie eingewiesen. Dieser Vorfall spricht sich natürlich sehr schnell unter der kleinen Bevölkerung herum, und so wird Fritz wenig später in seiner neuen Schule heftig von seinen Mitschülern getriezt und gehänselt. Die Schule, die von einem skrupellos agierenden Direktor in diktatorischem Stil geführt wird, und nach knallharten und absolut unmenschlichen Verhaltens- bzw. Sanktionsregeln funktioniert, entwickelt sich für Fritz schon sehr schnell zu einem schrecklichen Albtraum, denn eines morgens erlauben sich seine Klassenkameraden einen ganz üblen Scherz mit ihm, worauf er die gnadenlose Züchtigungshärte seines Direktors zu spüren bekommt.

Der neue, und auf Probezeit in der Schule eingestellte Lehrer Freddie Svale, versucht dem Jungen und seinen Eltern dabei zu helfen den Direktor wegen schwerer Kindesmisshandlung vor Gericht zu bringen. Doch das ganze Unterfangen erweist sich schon sehr schnell wesentlich schwieriger als anfangs gedacht, obwohl eigentlich alle Rechte auf der Seite von Fritz und seinen Eltern zu stehen scheinen. Neben den Befangenheiten der Eltern (die Mutter ist Krankenschwester in der Schule, und unterliegt der Schweigpflicht, und der Vater sitzt wegen Depressionen in der Psychiatrie), macht auch eine ganz geschickt eingeleitete Verschwörung seitens des Schulrates eine gerechte Verurteilung des Schulleiters zum Entsetzen der Zuschauer so gut wie unmöglich.

Inspiriert von Martin Luther Kings Rede, und dessen Traum davon, dass Muslime und Christen, bzw. Katholische und Evangelische Menschen irgendwann einmal in Frieden zusammen leben können, träumt Fritz, von einer Schule ohne Gewalt, und tritt ab diesem Moment dem widerlichen Direktor mit unglaublich viel Mut und Charakterstärker entgegen. In diesem Zusammenhang ändert er auch seinen Namen, und lässt sich fortan, getreu seinem Vorbild, mit Martin ansprechen.

Der dänische Film - Der Traum - zeigt realistisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen eine ganz traurige Wahrheit, die ich auch schon innerhalb meiner Arbeit als Sozialpädagoge in den letzten 20 Jahren kennen gelernt habe, nämlich, dass Lehrer, die ein Kind schwer misshandeln - in meinem Fall rammte eine Musiklehrerin einem Schüler ihren Eisenkugelschreiber so stark in den Kopf, dass dieser mit 15 Stichen genäht werden musste - häufig ungeschoren davonkommen, weil sie entweder sehr wichtige und einflussreiche Menschen in der Gesellschaft sind, und oder sehr gute Beziehungen zu mächtigen Leuten besitzen, die - so wie im Film gezeigt - aufgrund ihrer Macht, die begangenen Kindesmisshandlungen und Schandtaten der Täter ganz geschickt mit einem Verdrehen des Sachverhaltes vertuschen, oder alles so regeln können, dass im Ernstfall bei einem Prozess wichtige Augenzeugen aus Krankheitsgründen bedauerlicher Weise nicht erscheinen können, oder dass sie zu ihrem persönlichen Vorteil schweigen, aus Angst davor ihren Arbeitsplatz zu verlieren, oder ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt zu bekommen, was unweigerlich ihre berufliche Zukunft für immer zerstören würde. - In meinem Beispiel jagte die leitende Direktorin wenig später den Kindern mit Durchfallen und Rauswurf aus der Schule so massive Angst ein, dass diese ihren Eltern wenig später nur noch erzählten, dass sich der Schüler bei einem Treppensturz verletzt hätte.

Der Film - Der Traum - nimmt am Ende trotzdem noch ein völlig überraschendes, um nicht zu sagen traumhaftes Ende. Nur schade, dass es dieses gerechte Ende leider nicht häufiger im wahren Leben gibt.
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Unglaubwürdig und überflüssig
Auch Dänen können schreckliche Filme realisieren, wenn sie unbedingt wollen. Das hier ist einer. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Fab3000 veröffentlicht
Ein Film zum Nachdenken
Der Film "Der Traum" ist spannend angelegt mit überraschendem Ende. Von der Prügelstrafe in der Schule bis zu liberaleren Erziehungsmethoden: alles wird hier wunderbar... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von amadeus5548 veröffentlicht
Berührende Geschichte, großartiges Drehbuch, phantastischer...
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Berührende Geschichte, großartiges Drehbuch, phantastischer Film !!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2010 von Thomas Göttges
Ich ha(tt)be einen Traum
In der Jugend hat jeder Heranwachsende vielleicht einen Traum und er leidet, weil die Welt so ungerecht ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2010 von Thomas Holtbernd
Geheimtip aus Dänemark !!
Ein toller, nachdenklich stimmender Film - ein Muß für alle - für die Gerechtigkeit eins der wichtigsten Dinge im Leben ist !!
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von Degerfors2801
bewegend - Mut machend - großartig!
bin per Zufall auf die DVD gestoßen, und manchmal sind solche Zufallsfunde ja kleine diamanten - wie in diesem Fall! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von Matt Damon
Schule vor 40 Jahren in Dänemark
Frits möchte anders sein als die anderen. Das ist im Jahre 1969 auch in Dänemark nicht so einfach. Martin-Luther-King ist sein großes Vorbild. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von Joroka
Ein Film für jeden, der von solch einen Mut profitieren...
Dieser Film ist ein Balanceakt zwischen den Gefühlen, dem Verstand und der Ehrlichkeit der Leute im Film, und auch als Zuschauer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2009 von A. Behrens
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