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Der Trafikant [Taschenbuch]

Robert Seethaler
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 2013
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik einem Tabak-und Zeitungsgeschäft sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von ihm. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt und in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er bei dem alten Professor Rat. Dabei stellt sich jedoch schnell heraus, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Und schon bald werden sie und Anezka jäh vom Strudel der Ereignisse auseinandergerissen.

Wird oft zusammen gekauft

Der Trafikant + Die weiteren Aussichten: Roman + Die Biene und der Kurt
Preis für alle drei: EUR 28,75

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Kein & Aber; Auflage: 4. (1. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3036959092
  • ISBN-13: 978-3036959092
  • Größe und/oder Gewicht: 11,7 x 2,3 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

ROBERT SEETHALER, geboren 1966, wurde 2007 für seinen Roman "Die Biene und der Kurt" mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred- Döblin-Stipendium der Akademie der Künste und das Heinrich-Heine- Stipendium. Der Film nach seinem Drehbuch "Die zweite Frau" wurde mehrfach ausgezeichnet und auf verschiedenen internationalen Filmfestivals gezeigt. 2008 erschien sein zweiter Roman "Die weiteren Aussichten" und 2010 "Jetzt wirds ernst". Mit seinem Roman "Der Trafikant" gelingt Seethaler sein Durchbruch im deutschsprachigen Raum. Sein neuester Roman "Ein ganzes Leben" schaffte es gleich nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestseller-Liste.
Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit wunderbarer Leichtigkeit erzählt Seethaler, wie wachsende Klugheit das Leben zwar reicher, aber auch komplizierter macht.« (Claudia Voigt, Der Spiegel)

»Eine kleine Kostbarkeit!« (Elke Heidenreich, Literaturclub)

»Seethaler erzählt mit einer Leichtigkeit, die uns seit Jurek Becker nicht mehr begegnet ist.« (Manfred Papst, NZZ am Sonntag)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman Die Biene und der Kurt mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch Die zweite Frau wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2008 erschien sein zweiter Roman Die weiteren Aussichten. Jetzt wirds ernst wurde 2010 veröffentlicht. Sein neuster Roman "Der Trafikant" erschien 2012. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin. www.robertseethaler.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich habe seit Jahren kein schöneres Buch gelesen. 28. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
"Ich habe seit Jahren kein schöneres Buch gelesen..." sagt die Redaktion Buchkritik des SWR - und ich stimme dem uneingeschränkt zu! Robert Seethalers neuer Roman sticht aus der langen Reihe der Herbstneuerscheinungen leiuchtend heraus. Die Geschichte ist melancholisch, dabei aber spannend und abschnittweise auch humorvoll erzählt. Mühelos schafft es der Autor, dem Schrecklichen und Unfassbaren mit erzählerischer Leichtigkeit und Sensibilität nachezukommen. Der Roman erzählt von den Ereignissen des Jahres 1938, kurz vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Der junge Bauernbub Franz wird von seiner Mutter nach Wien geschickt und beginnt dort seine Lehrzeit in einer "Trafik" einem Zeitungs- und Tabakladen. Schon in der ersten Woche trifft er auf den Begründer der Psychoanalyse (und passionierten Zigarrenraucher!) Sigmund Freud - und das Wundersame geschieht: zwischen den beiden höchst unterschiedlichen M;ännern entwickelt sich so etwas wie eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Franz sich in die böhmische Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er immer wieder Rat und Beistand bei dem alten Professor. Doch beide bleiben hilflos vor dem großen Mysterium Frau. Währenddessen spitzt sich die Lage in Wien zu - die Nazis gewinnen an Macht - und die Geschichte um Franz, Freud, Anezka und dem alten, einbeinigen Trafikanten Otto nimmt ihren unaufhaltsamen Lauf...

Dieses kleine Buch ist ein Wunder an Erzählkunst, zart, poetisch und doch voller Kraft erzählt es von der Liebe und vom unbändigen Willen zu Überleben. Wie auch in Seethalers letzten Büchern, sieht man die Ereignisse wie in einem Kinofilm an sich vorbeiziehen. Tolle Literatur!
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch! 4. Januar 2013
Von Rieger
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Diese unglaublich spannende, berührende, humorvolle und tragische Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Eines der wenigen Bücher, zu denen du greifst, in jeder freien Minute, um weiter und weiter und weiter zu lesen, nur um dann innezuhalten, denn die 250 Seiten sind endendwollend, und man möchte doch immer noch weiter und weiter und weiter lesen .
Ich schreibe hier nichts über den Inhalt, ich verrate nichts über Franz, nichts über den Professor und nichts über Anezka, kauft, und lest, macht euch selbst ein Bild.
Ich verspreche euch aber, dass ihr große Literatur lesen werdet, ein berührendes Buch, dass scheinbar bodenständig daherkommt.
Weshalb Seethaler es allerdings noch nicht auf die Bestenliste des ORF geschafft hat, bleibt ein Geheimnis.
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer kleine feine Bücher liebt, die einfach gut geschrieben sind, etwas wie ein Schmunzeln beim Leser genauso auszulösen vermag, wie ihn durch seine Geschichte nachdenklich zum machen ist hier genau richtig. Vor allem die Sprache ist es dann doch, die einen neugierig auf diesen Autor werden lässt, denn man merkt sehr bald, dass Robert Seethaler mehr als eben nur damit umgehen kann, er schreibt glänzend hinreissende Passagen, die den Leser im Herzen treffen und berühren können, was für mich die eigentliche Qualität und Atmosphäre dieser beeindruckenden Geschichte ausmacht.

Wir sind in Wien 1938, der siebzehnjährige Franz Huchel kommt vom Salzkammergut zum Geldverdienen in einen Trafikladen (Kiosk), wo er bei Otto Trsnjek als Lehrling angetellt wird. Die Nazis beeinflussen immer mehr die Atmosphäre der Grossstadt, für Juden wird es immer ungemütlicher, eine beginnende Ähra, die Ungutes nur erahnen lässt und für Viele nicht wirklich einzusschätzen ist. Franz verliebt sich unglücklich in die Böhmin Anezka, die einen herrlichen Dialekt spricht:"Und jetzt will ich dich Burschi!" Allerdings verlieren sich beiden wieder aus den Augen und Franz versucht seine Fragen die er an die Liebe hat, mit Freud zu besprechen, den er eines Tages im Kiosk (Trafikladen) kennenlernt und sich die beiden anfreunden. Ein junger siebzehnjähriger und ein achtzigjähriger philosophieren über die Liebe und die Frauen, die wohl für beide wenig zu begreifen, schon gar nicht zu verstehen sind.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berückend und bestrickend 31. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Der 17-jährige Franz Huchel verlässt seine Heimat Nußdorf im Salzkammergut, um im fernen Wien eine Lehre als Trafikant anzutreten. Es wird das Jahr 1937 geschrieben. Noch unbeleckt von den politischen Umbrüchen, entdeckt Franz das Großstadtleben und seine vermeintlich unsterbliche Liebe zur böhmischen Varietétänzerin Anezka. Wie so oft liegen Freud und Leid dicht beieinander. Diesmal durchaus im wörtlichen Sinne, denn der junge Franzl lernt Sigmund Freud, Zigarrenliebhaber und Stammkunde der Trafik, kennen.

Zwischen den beiden entwickeln sich zarte Bande einer wunderlichen Freundschaft – von Freud aus eher zögerlich, umso enthusiastischer von Franz vorangetrieben. Doch bald bricht die braune Pest auch in das kleine Leben des jungen Mannes ein und die Liebe zu Anezka schlägt schmerzhafte Kerben in sein Herz. Vollends wird Franzens Alltag auf den Kopf gestellt, als er plötzlich allein die Trafik führen muss und Freud seine Abreise nach England plant.

Der österreichische Autor Seethaler (Die weiteren Aussichten) legt mit diesem Buch seinen vierten Roman vor. Wieder einmal gelingt ihm ein vortreffliches Stück Literatur. Wie der Text so leicht daher kommt, die Worte betörend dahin fließen und dann mit voller Wucht ihre Wirkung entfalten, ist eine Lust. Seethaler schafft es, mit fragilen Formulierungen den brutalen Schrecken der Zeit nachhaltig zu beschreiben. Und wie er den Franzl in dessen grenzenloser Naivität Fragen an den großen „Herrn Professor“ stellen lässt, dass Freud beinah an seinen eigenen Thesen zu zweifeln beginnt, ist so kunstvoll wie witzig, denn Seethalers Meisterhaftigkeit besteht – auch – darin, elegant eine Brücke zwischen Ernst und Humor zu schlagen. Ein schmaler Band, in dem die Weisheit von 1.200 Seiten Wälzern steckt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der Trafikant
Der Trafikant.
Eine interessante Geschichte (eine gute Idee, Freud mit einzugliedern) Ein wunderbarer Stil voller Klarheit, der auch einem Ausländer Freude an der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von maincon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung - auch an Wien ...
Ein so schönes und leicht dahin fließendes Buch, schade, dass nach 250 Seiten Schluss ist.
Sehr zu empfehlen, besonders für Wienkenner- und liebhaber !
Vor 2 Tagen von M. Herpich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an die Menschen, die Kiosks und an Wien
Ich habe in den vergangenen Jahren kein liebevolleres und beeindruckenderes Buch gelesen. Was Robert Seethaler mit seinem Buch „Der Trafikant“ geschaffen hat, verdient allen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Christoph Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum darin versinken
Nachdem ich die Schlussszene, wie schon etliche andere Passagen des Buches zuvor, 3-4 mal gelesen, zwischen Lächeln und Weinen geschwankt und mich dann für eine... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von jfobg veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen MaRiBo
Ein spannendes Buch, das aufgrund seiner literarischen Qualität nach jeder Seite Lust macht, weiter zu lesen. Ich habe es an einem Stück durch gelesen.
Vor 24 Tagen von MaRiBo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen UNBEDINGT LESEN!
Bei all den positiven und ausführlichen Rezensionen beschränke ich mich auf meine volle Zustimmung. Ich freue mich auf den neune Seethaler:
Vor 27 Tagen von Koschka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Über das Leben, die Liebe, die Freundschaft und den "ganz...
Über den begeistert rezensierten Roman Seethalers "Ein ganzes Leben" bin ich auf "Der Trafikant" aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Alex Wolff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen das Lesen dieses Buches macht einfach glücklich und erfüllt
Ich las dieses Buch während unseres Urlaubs meinem Mann und unserer 12-jährigen Tochter vor und fühlte mich mit jeder Seite reich beschenkt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Antje Bellon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich habe seit Jahren kein schöneres Buch gelesen..."
Ich habe seit Jahren kein schöneres Buch gelesen..." Äußerst amüsant, wunderbare Sprache, tief berührend und so faszinierend, dass man geneigt ist, es... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von waller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach großartig
Ich habe selten einen Roman gelesen, der so leicht in der Sprache daher kommt und so tiefgreifend, ja oft ergreifend geschrieben ist. Die Zeit vor dem Ausbruch des 2. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Luise Niemé veröffentlicht
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