Kurzbeschreibung
In den Jahren 2009 und 2010 gab es bei Toyota mehrere Farhzeug-Rückrufaktionen, die von der Presse reichlich ausgeschlachtet wurden. Während dieser Zeit wurde der legendäre Automobilhersteller, der eigentlich für seine hohen Qualitätsstandards bekannt ist, von Experten genau unter die Lupe genommen. Die Gelehrten wunderten sich öffentlich darüber, dass die Qualität der Toyota-Produkte anscheinend so dramatisch gesunken war. Einige Kritiker sprachen sogar schon vom "Ende" der Toyota-Kultur. Für die meisten Probleme, die Untersuchungsbehörden an den Fahrzeugen des Konzerns beanstandeten und die zu zahlreichen Unfällen geführt hatten, fand Toyota schnelle Lösungen. Doch es wurden Fehler gemacht, die zeigten, dass auch die japanische Firma nicht perfekt ist und dass es immer Möglichkeiten gibt, Prozesse jeder Art weiter zu verbessern. In diesem Buch erklären Liker und Franz, was Toyota aus den kostspieligen Rückrufaktionen gelernt hat, wie sich die Firma wieder aus der Krise herausmanövriert und wie der Ansatz der "ständigen Verbesserung" dabei die entscheidende Rolle gespielt hat. Zudem werden die grundlegenden Prinzipien und Denkweisen, die hinter diesem Konzept stehen, ausführlich erläutert. Denn nach Meinung der Autoren braucht jedes Unternehmen den disziplinierten Ansatz von Toyota, um die Qualität seiner Produkte ständig zu verbessern und so auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Über den Autor
Jeffrey Liker ist Professor für Ingenieurwissenschaften an der University of Michigan. Er ist dort Direktor und Mitbegründer des Japan Technology Management Program. Als Gewinner von vier "Shingo Prizes for Excellence" schreibt er regelmäßig für den Harvard Business Review und den Sloan Management Review. Zudem berät Jeffrey K. Liker namhafte Firmen wie DaimlerChrysler und Asia Pacific oder auch die U. S. Air Force. James K. Franz hat mehr als 22 Jahre Erfahrung in der industriellen Produktion vorzuweisen und hat als Ingenieur die Philosophie von Toyota aus erster Hand in Japan gelernt.