In Nick Stones zweitem Buch "Der Toten Meister" dreht es sich um den Cop Max Mingus, der zusammen mit seinem Partner, Joe Liston,in einen Strudel aus schwarzer Magie, Vodoo Ritualen und der haitianischen Connection in Miami gerät.
Alles fängt mit dem Fund einer verwesenden Leiche in einem Zoo an.
Danach nimmt eine vielzahl von weiteren Morden,ihren Lauf.
Wenn dann auch noch übernatürliche Vodoo Mächte am Werk sind, scheint es kein entkommen zu geben.
Die Ereignisse in "Der Totenmeister" spielen vor "Vodoo".
Schon von Anfang an wird eine dichte Spannung aufbaut, die sich durch das ganze Buch zieht.
Zusammen mit Max und Joe begibt man sich in die Abgründe des Verbrechens, der Korruption und der Gerechtigkeit.
Es werden keine Klischees genutzt sondern authentische Bezüge zu Vodoo Kultur hergestellt.
Stone gelingt es den Leser selbst zu Vodoo Puppe werden zu lassen, bei denen dieser in brennzligen Situation selbst mitleidet. Ein angenehmes Unwohlsein wird durchweg erzeugt.
Zu dem Kritikpunkt meiner Vor Rezensenten, kann ich sagen das die "Fäkalpassagen" nur einen geringen Teil des Buches umfassen
und auch so die Spannung nicht mildern. Klar sind einige Situation zu detaliert und überspitzt dargestellt, aber das mildert dieses tolle in keinem Fall.
"Der Toten Meister" glänzt in allen Punkten die ein spannendes Buch haben sollte.
Aufbauende Spannung von Anfang bis zum fulminaten Finale. Guter Schreibstil bei dem man sofort seinen Lesefluss findet.
Grandiose Charaktere, die so authentisch beschrieben sind das man richtig mit ihnen fühlt.
Scheinbar undurchschaubare Verbrecher und ein tolles offenes und geheimnisvolles Ende.
Ich habe dieses Buch verschlungen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
An all die, die einen spannenden Thriller suchen mit Suchtpotential kann ich diese Werk empfehlen.
Ihnen wird der Atem stocken bei diesem grandiosen Lese Erlebnis.
5 von 5 Punkten Absolute Kaufempfehlung!
PS: Danach hat man richtig Lust bekommen, den Vorgänger "Voodoo" zu lesen. Was ich auch noch tun muss;)