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Der Tote von der Plaza Once: Roman [Gebundene Ausgabe]

Ernesto Mallo , Matthias Strobel
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. März 2010
Lakonisch, bissig, sentimental Ein Kommissar, eine Guerillera, drei Tote: In seinem preisgekrönten Kriminalroman erzählt Ernesto Mallo von einem dunklen Kapitel der argentinischen Geschichte. Inmitten des Terrors einer Militärjunta versucht Comisario Lascano, ein guter Polizist zu bleiben. Doch dabei steht mehr für ihn auf dem Spiel als sein eigenes Leben, denn er hat sich ausgerechnet in Eva verliebt, das Mädchen aus dem subversiven Untergrund. Und während er versucht, sie zu schützen und einen Mordfall aufzuklären, jagen ihn die Todeskommandos durch Buenos Aires. Der Tote von der Plaza Once erschüttert mit leisen Tönen und ist zugleich Gesellschaftsporträt und feine Beobachtung menschlicher Größe und Abgründe.

Wird oft zusammen gekauft

Der Tote von der Plaza Once: Roman + Der barfüßige Polizist von der Calle San Martín: Roman (Lascano ermittelt)
Preis für beide: EUR 39,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351033001
  • ISBN-13: 978-3351033002
  • Originaltitel: La Aguja en el Pajar
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 527.855 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Ernesto Mallo, geb. 1948 in La Plata, ist Theaterautor, Radioredakteur, Übersetzer. »Der Tote von der Plaza Once«, der erste band der Buenos-Aires-Krimiserie mit Comisario Lascano, wurde preisgekrönt als bester Krimi bei der Semana Negra in Gijón, dem größten Festival für Kriminalliteratur. »Der barfüßige Polizist von der Calle San Martín« ist Teil zwei der Serie, in der sich unterschiedliche Epochen der argentinischen Geschichte spiegeln.

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Von Carina P.
Format:Gebundene Ausgabe
Ernesto Mallo hat mit der "Der Tote von der Plaza Once" einen Kriminalroman mit großer Sogwirkung geschrieben. Er katapultiert den Leser in das Argentinien Ende der 70er Jahre; zu einer Zeit, in der die Militärdiktatur ihre eigenen Gesetze schreibt und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht verschwimmen. Unter diesen Bedingungen ist es nicht leicht, als rechtschaffener Polizist zu arbeiten. Comisario Lascano schlägt sich dennoch auf die Seite der Gerechtigkeit - eine ehrenvolle Sache, die ihn und die Frau, die er liebt (Eva, eine Frau im Widerstand), in große Gefahr bringt...
Begeistert hat mich ganz besonders die Vielschichtigkeit der Ermittlerfigur. Lascano wird als Typ dargestellt, der gutes Essen und Trinken liebt, raucht wie ein Schlot und mit seinem feinen Riecher (deshalb auch der Spitzname El Perro, der Hund) die typischen Kriterien für einen sympathischen Ermittler à la Pepe Carvalho oder Jules Maigret erfüllt. Darüber hinaus ist es dem Autor aber auch gelungen, mit seinem Comisario einen in sich gespaltenen Melancholiker zu schaffen. Lascano ist in seinem privaten Leben ausgesprochen verletzlich. Er hat seine Frau verloren, die noch dazu im zweiten Monat schwanger war und die Lascano sich in seiner Phantasie immer noch Abend für Abend herbeiruft. So viel zur "schwachen" Seite des Ermittlers, der sich dadurch als Figur nur umso stärker dem Leser präsentiert. Stark und mutig zeigt sich Lascano, wenn es darum geht, einen Fall zu lösen, dann ist er wieder hellwach und geht vor nichts in die Knie! Eine spannende Mischung aus tiefer Verletzlichkeit und knallharter Polizeiarbeit, was die Figurenzeichnung angeht; eine hervorragende Mischung außerdem aus argentinischer Zeitgeschichte und schlau konstruiertem Plot. Ein atmosphärisch dichter, großartiger Krimi. Man kann nur auf weitere Mallo-Krimis hoffen! Absolute Lektüreempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 'Die Angst ist das Brot der Soldaten.' 5. August 2011
Von sabatayn76 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Argentinien zur Zeit der Militärdiktatur Jorge Videlas: Seit dem Tod seiner Frau lebt Comisario Lascano ein trostloses und freudloses Leben. Dann wird er zu einem Fall bestellt: am Riachuelo wurden zwei Leichen gefunden. Am Fundort findet Lascano jedoch drei Tote - eine junge Frau und einen jungen Mann, die die typischen Zeichen politischer Morde tragen, sowie einen älteren Mann, der nicht recht in diese Konstellation passt. Während Lascano nach der Identität des dritten Toten und nach einem Täter sucht, verliebt er sich in die Widerstandskämpferin Eva und begibt sich damit selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ernesto Mallo erzählt eine Geschichte, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires spielt und neben einem Mordfall die politische Situation, Verhaftungen, Erschießungen, Angst, Folter und Traumata thematisiert. Hierbei lässt er zahlreiche Personen auftreten, weswegen man anfangs ein wenig den Überblick verlieren kann. Dem Autor gelingt es, die Stimmung unter der Diktatur Videlas einzufangen, die Protagonisten glaubwürdig und realistisch zu charakterisieren und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Mein Resümee:
Für mich weniger ein Kriminalroman, sondern ein spannender und authentischer Roman, der dem Leser Einblicke in die argentinische Militärdiktatur bietet und bei dem die eigentliche Auflösung des Falles eher Nebensache ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Argentinische Gespenster 14. Mai 2010
Von Steffi
Format:Gebundene Ausgabe
"Nachts, wenn alles dunkel ist und ruhig, wenn du entspannt bist, kommen ihre Strahlen bei dir an wie das Licht der toten Sterne. Das sind die Gespenster."

Als couragierter Polizist, der sich im von der Willkür der Militärherrschaft gebeutelten Argentinien für Gerechtigkeit einsetzt, ist Lascano einigen Ärger gewohnt. Doch in "Der Tote von der Plaza Once" wird der Comisario auf die Probe gestellt. Denn als ihn die Ermittlungen im Mord an dem Geldverleiher Biterman im Zentrum der jüdischen Gemeinde von Buenos Aires auf eine Spur bringen, die in die Abgründe der argentinischen Staatsstrukturen führt, sind nicht nur seine kriminalistischen Fähigkeiten gefragt. Schnell wird klar, dass die Regimeverfechter vor nichts zurückschrecken, um den Nachforschungen des scharfzüngigen Comisario ein Ende zu setzen. Lascano muss sich entscheiden: Will er weiterhin verbotene Fragen stellen und das Risiko eingehen, im Kampf gegen das System sein Leben zu verlieren? Oder ist er bereit, Moralvorstellungen und Gerechtigkeitssinn über Bord zu werfen, um die Menschen in seinem Umfeld zu schützen? Denn mit seinen Ermittlungen gefährdet er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen besten Freund, den Gerichtsmediziner Fuseli, der ihm beruflich und privat zur Seite steht, und die Widerstandkämpferin Eva, dank derer er sich endlich von den Gespenstern befreien kann, die ihn seit dem Tod seiner Frau Marisa verfolgen...

Die Stärken des Romans liegen für mich vor allem in der geschickten Verknüpfung der unterschiedlichen Handlungsstränge, durch die der Leser trotz der häufigen Perspektivwechsel nicht den Überblick verliert. Neben der Krimihandlung, die einen eindrucksvollen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Buenos Aires zu Zeiten der Militärdiktatur liefert, schildert Mallo Lascanos besondere Freundschaft mit Fuseli und seine Beziehung zu Eva, die ihm die Möglichkeit gibt, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und wieder in die Zukunft zu blicken. Fasziniert haben mich auch die nachdenkliche Stimmung und die schonungslose Erzählweise, die auf eine Mischung aus düsterer Spannung und leisen, poetischen Tönen setzt, und den Leser immer wieder schaudern lässt. Ein Roman, den man nicht mehr aus der Hand legt, und von dem ich gerne noch ein paar Seiten mehr gelesen hätte!
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Vor 9 Monaten von Heike Werner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, diesem Autor begegnet zu sein!
Militärdiktatur in Argentinien, die Menschenrechte werden mit Füßen getreten, es herrschen Angst und Misstrauen, Weggucken und die Erleichterung, wenn es einen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Bücherfreund veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll
Nun, was weiß man schon über die Geschichte Argentiniens? Eher wenig, insofern ist das Buch nicht nur ein Krimi, sondern beschreibt auch die Situation, in der sich das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2011 von firdalion
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Veröffentlicht am 16. April 2010 von Eskalina
5.0 von 5 Sternen Eine eindrucksvolle wie nachdenkliche Geschichte
"Der Tote von der Plaza Once" von Ernesto Mallo ist ein atmosphärisch ebenso dichtes wie düsteres Buch über einen lakonischen, aber im Herzen aufrichtigen Kommissar,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Silke Schröder, hallo-buch.de
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