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Der Tote von der Plaza Once: Roman Gebundene Ausgabe – 15. März 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351033001
  • ISBN-13: 978-3351033002
  • Originaltitel: La Aguja en el Pajar
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,9 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 573.302 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernesto Mallo, geb. 1948 in La Plata, ist Theaterautor, Radioredakteur, Übersetzer. »Der Tote von der Plaza Once«, der erste band der Buenos-Aires-Krimiserie mit Comisario Lascano, wurde preisgekrönt als bester Krimi bei der Semana Negra in Gijón, dem größten Festival für Kriminalliteratur. »Der barfüßige Polizist von der Calle San Martín« ist Teil zwei der Serie, in der sich unterschiedliche Epochen der argentinischen Geschichte spiegeln.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carina P. am 13. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ernesto Mallo hat mit der "Der Tote von der Plaza Once" einen Kriminalroman mit großer Sogwirkung geschrieben. Er katapultiert den Leser in das Argentinien Ende der 70er Jahre; zu einer Zeit, in der die Militärdiktatur ihre eigenen Gesetze schreibt und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht verschwimmen. Unter diesen Bedingungen ist es nicht leicht, als rechtschaffener Polizist zu arbeiten. Comisario Lascano schlägt sich dennoch auf die Seite der Gerechtigkeit - eine ehrenvolle Sache, die ihn und die Frau, die er liebt (Eva, eine Frau im Widerstand), in große Gefahr bringt...
Begeistert hat mich ganz besonders die Vielschichtigkeit der Ermittlerfigur. Lascano wird als Typ dargestellt, der gutes Essen und Trinken liebt, raucht wie ein Schlot und mit seinem feinen Riecher (deshalb auch der Spitzname El Perro, der Hund) die typischen Kriterien für einen sympathischen Ermittler à la Pepe Carvalho oder Jules Maigret erfüllt. Darüber hinaus ist es dem Autor aber auch gelungen, mit seinem Comisario einen in sich gespaltenen Melancholiker zu schaffen. Lascano ist in seinem privaten Leben ausgesprochen verletzlich. Er hat seine Frau verloren, die noch dazu im zweiten Monat schwanger war und die Lascano sich in seiner Phantasie immer noch Abend für Abend herbeiruft. So viel zur "schwachen" Seite des Ermittlers, der sich dadurch als Figur nur umso stärker dem Leser präsentiert. Stark und mutig zeigt sich Lascano, wenn es darum geht, einen Fall zu lösen, dann ist er wieder hellwach und geht vor nichts in die Knie! Eine spannende Mischung aus tiefer Verletzlichkeit und knallharter Polizeiarbeit, was die Figurenzeichnung angeht; eine hervorragende Mischung außerdem aus argentinischer Zeitgeschichte und schlau konstruiertem Plot. Ein atmosphärisch dichter, großartiger Krimi. Man kann nur auf weitere Mallo-Krimis hoffen! Absolute Lektüreempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steffi am 14. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
"Nachts, wenn alles dunkel ist und ruhig, wenn du entspannt bist, kommen ihre Strahlen bei dir an wie das Licht der toten Sterne. Das sind die Gespenster."

Als couragierter Polizist, der sich im von der Willkür der Militärherrschaft gebeutelten Argentinien für Gerechtigkeit einsetzt, ist Lascano einigen Ärger gewohnt. Doch in "Der Tote von der Plaza Once" wird der Comisario auf die Probe gestellt. Denn als ihn die Ermittlungen im Mord an dem Geldverleiher Biterman im Zentrum der jüdischen Gemeinde von Buenos Aires auf eine Spur bringen, die in die Abgründe der argentinischen Staatsstrukturen führt, sind nicht nur seine kriminalistischen Fähigkeiten gefragt. Schnell wird klar, dass die Regimeverfechter vor nichts zurückschrecken, um den Nachforschungen des scharfzüngigen Comisario ein Ende zu setzen. Lascano muss sich entscheiden: Will er weiterhin verbotene Fragen stellen und das Risiko eingehen, im Kampf gegen das System sein Leben zu verlieren? Oder ist er bereit, Moralvorstellungen und Gerechtigkeitssinn über Bord zu werfen, um die Menschen in seinem Umfeld zu schützen? Denn mit seinen Ermittlungen gefährdet er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen besten Freund, den Gerichtsmediziner Fuseli, der ihm beruflich und privat zur Seite steht, und die Widerstandkämpferin Eva, dank derer er sich endlich von den Gespenstern befreien kann, die ihn seit dem Tod seiner Frau Marisa verfolgen...

Die Stärken des Romans liegen für mich vor allem in der geschickten Verknüpfung der unterschiedlichen Handlungsstränge, durch die der Leser trotz der häufigen Perspektivwechsel nicht den Überblick verliert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sabatayn76 TOP 50 REZENSENT am 5. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Argentinien zur Zeit der Militärdiktatur Jorge Videlas: Seit dem Tod seiner Frau lebt Comisario Lascano ein trostloses und freudloses Leben. Dann wird er zu einem Fall bestellt: am Riachuelo wurden zwei Leichen gefunden. Am Fundort findet Lascano jedoch drei Tote - eine junge Frau und einen jungen Mann, die die typischen Zeichen politischer Morde tragen, sowie einen älteren Mann, der nicht recht in diese Konstellation passt. Während Lascano nach der Identität des dritten Toten und nach einem Täter sucht, verliebt er sich in die Widerstandskämpferin Eva und begibt sich damit selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ernesto Mallo erzählt eine Geschichte, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires spielt und neben einem Mordfall die politische Situation, Verhaftungen, Erschießungen, Angst, Folter und Traumata thematisiert. Hierbei lässt er zahlreiche Personen auftreten, weswegen man anfangs ein wenig den Überblick verlieren kann. Dem Autor gelingt es, die Stimmung unter der Diktatur Videlas einzufangen, die Protagonisten glaubwürdig und realistisch zu charakterisieren und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Mein Resümee:
Für mich weniger ein Kriminalroman, sondern ein spannender und authentischer Roman, der dem Leser Einblicke in die argentinische Militärdiktatur bietet und bei dem die eigentliche Auflösung des Falles eher Nebensache ist.
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Format: Taschenbuch
Comisario Lascano muß nicht nur einen dubiosen Mord aufklären, sondern sich gleichzeitig gegen die Monströsitäten der argentinischen Diktatur wehren.

DIE STORY:

Buenos Aires in Zeiten der Diktatur, Ende der 1970er Jahre. Comisario Lascano erhält einen Anruf, in dem ihm mitgeteilt wird, dass am Riachuelo zwei Leichen liegen. Lascano macht sich auf den Weg. Doch statt der zwei gemeldeten findet er gleich drei Leichen vor. Merkwürdig nur, dass zwei von Ihnen ins Gesicht geschossen worden ist – die typische Handschrift der Junta – und dass der dritte „nur“ einen Bauchschuß hat. Gegen die Mordlust der staatlichen Herrschaft ist er machtlos, weshalb Lascano beginnt im Fall des dritten - „normalen“ - Toten zu ermitteln. Schnell ist die Identität klar; der dritte Tote ist Elías Biterman, ein jüdischer Geldverleiher aus dem Once-Viertel. Je weiter Lascano jedoch ermittelt und je näher er dem Täter kommt, desto mehr muß er sich auch der Schikanen und Gewalt der Militärherrschaft erwehren. Er scheint geradezu in einem Wespennest herumzustochern und befindet sich urplötzlich in höchster Lebensgefahr...

FAZIT:

Ein sehr gelungenes Krimidebüt von Ernesto Mallo. Mallo zeichnet eine äußerst düste und bedrohliche Atmosphäre. Ständig läuft man Gefahr „aus heiterem Himmel heraus“ von den Schergen der Junta überfallen, verschleppt oder ermordet zu werden. Mallo gelingt es diese permanente Bedrohung sehr authentisch `rüberzubringen. Die Gewalt und damit einhergehend die Furcht vor dem Regime ist allgegenwärtig. Normale Polizeiarbeit ist so gut wie gar nicht möglich. Jeden Tag geht es augenscheinlich um das nackte Überleben.
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