Schwester Fidelma und ihr Begleiter, ein junger Mönch, müssen im alten Irland eine Reihe brutaler Morde klären. Relativ schnell wird ihr klar, dass der Verdächtige, ein mehrfach behinderter junger Mann, unmöglich der Täter sein kann. Fidelma schnüffelt weiter und es kommen immer neue Verwicklungen in den Beziehungen der Verdächtigen ans Tageslicht.
Der Roman ist spannend bis zum Schluss und endet in einem "Showdown" a la Agatha Christie: alle Beteiligten werden versammelt und Fidelma entwirrt das "Spinnennetz", wie sie es nennt.
Das Zeitkolorit kommt gut drüber, die Geschichte ist gut aufgebaut und nimmt immer neue Wendungen. Weniger gefallen hat mir der teilweise lehrhafte Stil, die weitgehend einfache Sprache und die Schilderung der Landschaft, Wege und Orte, die man sich nicht vorstellen kann. Bis zum Ende war mir nicht klar, wo welcher Schauplatz ist und wie er in die Landschaft eingebaut ist.....aber sonst war der Krimi ok und las sich recht flüssig.