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Der Tote im Schnee Gebundene Ausgabe – 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 337800651X
  • ISBN-13: 978-3378006515
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 792.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Während der Vorweihnachtszeit wird in der mittelschwedischen Stadt Uppsala eine verstümmelte Leiche im Schnee gefunden. Kommissar Ola Haver und seinem Ermittlungsteam ist der Tote John Jonsson als früherer Kleinkrimineller bekannt, der allerdings im Gegensatz zu seinem zwielichtigen Bruder Lennart den Ausstieg geschafft hatte. Doch aus welchem Grund wurde der arbeitslose Schweißer und Zierfischzüchter derart brutal ermordet? Als die Ermittlungen ins Stocken kommen, sucht Haver bei seiner Kollegin Ann Lindell Rat. Trotz ihres Mutterschaftsurlaubs beginnt sich die allein stehende Ann mit dem Fall zu beschäftigen.

Zeitgleich streift der hasserfüllte Vincent Hahn durch die Straßen Uppsalas. Er will sich für alle in seinem Leben erlittenen Demütigungen rächen. Der Psychopath attackiert zunächst eine ehemalige Schulkameradin, muss aber flüchten. Als die Ermittler seine Spur aufnehmen, finden sie heraus, dass Hahn auch mit dem Toten im Schnee zur Schule gegangen war. Daraus schließen sie auf ein Tatmuster, nach dem sich der Psychopath an Peinigern aus seiner Schulzeit rächen will. Die Situation spitzt sich zu, als Lennart Jonsson, der Bruder des Ermordeten, sich ebenfalls auf einen Rachefeldzug begibt. Dabei macht er mit seinen Verdächtigungen nicht einmal vor der Frau und dem kleinen Sohn seines Bruders Halt.

Der Tote im Schnee ist ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der durch seine zahlreichen Perspektivwechsel und verwirrenden Personenkonstellationen jedoch nur langsam in Fahrt kommt. Erst mit der Zeit löst sich dieser Nebel. Danach gelingt Kjell Eriksson mit seinem zweiten in Deutschland erschienen Kriminalroman um Ann Lindell nicht nur eine psychologisch feinsinnige Darstellung der Ermittlungsarbeit Havers und seiner Kollegen, sondern auch eine schonungslose Schilderung der Abgründe zwischen den Träumen einfacher Menschen und den Demütigungen, die sie im Arbeitermilieu der alten Universitätsstadt Uppsala erdulden müssen. --Christian Koch


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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "ichstockholm" am 15. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Mit seinem zweiten in deutscher Übersetzung erschienenen Kriminalroman hat sich Kjell Eriksson noch einmal gesteigert. Der Plot ist clever ausgedacht und führt den Leser mehr als einmal in die Irre. Verschiedene Handlungsstränge werden kunstvoll zu einem atmosphärisch dichten Roman verflochten und so folgt man mit wachsendem Interesse den Ermittlern bei ihrer Arbeit, die wenig spektakulär, dafür aber sehr realistisch und glaubhaft dargestellt wird, und den in eine düstere Mordgeschichte verstrickten Protagonisten. Wie schon in "Das Steinbett" haben die Personen Tiefe und zwingen den Leser, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, denn alle Beteiligten werden mit Respekt geschildert - auch die einsamen, seelisch entgleisten, zu grausamen Taten gedrängten. Dabei gelingt es Eriksson, den Spannunsbogen konstant zu halten und dabei vollkommen ohne Effekte auszukommen. Nebenbei erfährt man viel darüber, wie sich der Winter anfühlen mag in den weniger lichtglänzenden Vierteln von Uppsala: kalt, trist und wenig weihnachtlich. Absolut lesenswert.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "baerwurz" am 29. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Auf einer Schneekippe in Uppsala wird die Leiche von John Jonsson gefunden. Der Mann wurde gefoltert und verstümmelt, während zu Hause seine Frau Berit und der Sohn Justus auf ihn warteten.
Jonsson, ein arbeitsloser Schweißer, war begeisterter Aquarianer und ein Experte für die Zucht von afrikanischen Buntbarschen. Sein Bruder Lennart, seit jungen Jahren ein kleiner Ganove, kann die Untat nicht fassen und will versuchen, auf eigene Faust den Täter zu finden, während gleichzeitig die schwedische Polizei das Umfeld des Verstorbenen unter die Lupe nimmt, um den Mörder dingfest zu machen.
Kommissarin Ann Lindell ist im Erziehungsurlaub und mit ihrem neun Monate alten Sohn Erik beschäftigt, den sie alleine groß zieht. Deshalb müssen die Beamten um Kommissar Ola Haver sich kurz vor Weihnachten mit dem Mord beschäftigen, dessen Motiv weitgehend unklar ist. Auf jeden Fall hat der kleine John beim Pokerspiel eine Menge Geld gewonnen, von dem niemand weiß, wo es hingekommen ist und zur gleichen Zeit beginnt ein ehemaliger Schulfreund seine verrückten Ideen in die Tat umzusetzen. Er versucht eine gemeinsame Schulfreundin zu vergewaltigen, er tötet seine Schwägerin und vielleicht ist er auch der Mörder John Jonssons? Aber erst muss die Polizei seiner habhaft werden. Und Ann Lindell bekommt schnurstracks Lagerkoller und beginnt auf eigene Faust zu schnüffeln.
Kjell Eriksson hat sich mit seinem dritten Kriminalroman um die Kommissarin Ann Lindell "Der Tote im Schnee" würdig in die aktuelle Riege der schwedischen Kriminalautoren um Henning Mankell und Hakan Nesser eingereiht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT am 10. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Tote im Schnee" ist bereits der vierte Krimi um die Kommissarin Ann Lindberg. In diesem Buch greift sie allerdings nur am Rande ins Geschehen ein, da sie sich eigentlich im Mutterschaftsurlaub befindet. Das Buch heisst eigentlich, wenn man den schwedischen Titel wortwörtlich übersetzt, etwas mysteriös "Prinzessin aus Burundi". Damit gibt Kjell Eriksson den Lesern einen wagen Hinweis, warum der Zierfischzüchter John Jonsson tot im Schnee geendet hat. Der Titel ist eine Metapher für einen Lebenstraum und den Wunsch nach einer anderen, besseren Zukunft, was in dieser Welt allerdings keinen Platz hat.
Kjell Eriksson liefert einen durchaus spannenden Krimi ab, wobei er atmosphärisch dicht die kleinbürgerlichen Verhältnisse mit all ihren persönlichen Demütigungen in der mittelschwedischen Stadt Uppsala und die speziellen familiären Verhältnisse der Protagonisten schildert, allerdings erreicht dieses Buch nicht die Klasse von Mankells Wallander-Romanen. Problematisch ist die Erzählperspektive, die ständig wechselt. Der Krimi wird also nicht einzig oder vor allem aus der Sicht eines ermittelnden Polizisten geschildert. Da die Serienheldin eigentlich gar nicht ermitteln dürfte, gibt es auch keine richtige Hauptfigur. Folglich braucht der Roman sehr lange, bis er richtig in Fahrt kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Swen Piper am 6. Juli 2009
Format: Taschenbuch
Der Tote im Schnee, der zum besten Kriminalroman des Jahres 2002 in Schweden gewählt wurde, war meine erste Begegnung mit dem skandinavischen Autor Eriksson, aber sicher nicht meine letzte. Der Plot ist wohl durchdacht. Eriksson schafft eine unheimlich dichte, manchmal auch düstere Atmosphäre und bietet dem Leser geschickt immer mehrere Lösungen an. Dadurch besitzt das Buch einen tollen Spannungsbogen und das obwohl Erkisson sehr bedächtig, fast behutsam erzählt. Aber gerade dadurch fesselt der Autor den Leser mehr an das Buch als manche Autoren, aus deren Büchern das Blut tropft.
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Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT am 10. März 2007
Format: Taschenbuch
Als die Leiche des Kleinganoven John gefunden wird, ist Grusel angesagt. Verstümmelt liegt Lennart’s Bruder im schmutzigen Schnee. Eine Herausforderung für die Aufklärer, denn John war eigentlich kaum auffällig und als Experte für exotische Fische bekannt. Doch offensichtlich war er plötzlich zu Geld gekommen und hatte „Großes“ vor. Wie und weshalb, bleibt allerdings im Verborgenen.

Sein Bruder Lennart kann es nicht fassen, dass sein Bruder auf diese Weise sterben musste und will den Mörder selbst finden. Die in Erziehungszeit befindliche Ann Lindell kann die dienstliche Untätigkeit kaum aushalten und beginnt mehr oder weniger nebenbei eigene Recherchen, um zur Lösung des Falles beizutragen.

Der Autor schafft es in herausragender Weise, einen zu vereinnahmen, selbst mit den Vorkommnissen und Hintergründen, insbesondere aber mit den Menschen in enge Beziehung zu setzen. Man wird zum Mitarbeiter Ola Haver’s und seinen Ermittlungskräften. Die detaillierte Beschreibung und Darstellung der persönlichen Lebenssituationen der handelnden Personen lassen das Geschehen einerseits absolut authentisch erscheinen, zum Anderen sind es die so menschlichen Schwächen und Spannungen der Kolleginnen und Kollegen im Kommissariat, die alles so glaubhaft „normal“ machen.

Bedächtig, aber nie langweilig, entfaltet die Geschichte eine ansteigende Spannung. Immer wieder mal keimt eine mögliche Klarheit auf, doch der wahre Täter bleibt bis kurz vor Ende im Verborgenen.

Auch wenn man die Qualität der skandinavischen Kriminalromane inzwischen als normal und gegeben einzuordnen hat, so besticht auch „Der Tote im Schnee“ wieder mit seiner beschaulich-düsteren Klarheit und psychologischer Dichte. Eine weitere Empfehlung für Freunde niveauvoll-spannender Unterhaltung.

© 3/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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