Im Berliner Osthafen findet die Polizei die Leiche eines Mannes. Kurz darauf bemerkt Erich Fischer, Leiter der Entwicklungsabteilung in einer IT-Firma, das Verschwinden seines Programmierers Igor. Mit seinem Freund Klaus versucht er auf eigene Faust herauszufinden, was passiert ist. Dann kommt die russische Mafia ins Spiel.
Der Autor: Jan Kurz, selbst eine Zeit lang Berliner, arbeitete für eine Investmentfirma in einem Büro in den Treptowers (am Osthafen - Sitz der IT-Firma in dem Roman). Zuvor brachte er ein Studium und eine Dissertation glücklich zu Ende. Der Tote im Hafen ist sein literarisches Debüt.
Kurzrezension: Irgendwie merkt man an der Schreibweise von Kurz, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Nichtsdestotrotz ist der Roman sehr spannend. Neben der russischen Maffia, die sich alte Stasi-Seilschaften zu Nutzen macht, gibt es auch etwas DDR-Geschichte. Gegenspieler wird die Polizei aber vor allem der israelische Geheimdienst Mossad. Somit ist es schon eher ein Thriller als ein Krimi aber durchaus lesenswert.