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Der Tod wirft lange Schatten: Roman [Gebundene Ausgabe]

Veit Heinichen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 5 (31. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552053131
  • ISBN-13: 978-3552053137
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 478.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Veit Heinichen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Karst hat es Veit Heinichen angetan. Bereits im Krimi Die Toten vom Karst (2002) hatte der deutsche Verlagsgründer und Autor, der heute in Triest lebt, seinen Kriminalkommissar Proteo Laurenti in das unwirtliche, felsige Gelände rund um die italienischen Hafenstadt geschickt, um inmitten einer stickigen Atmosphäre voller Nazis, Bomben, Ritualmorde und eines eiskalten Nordwinds seine Fälle aufzuklären. Auch Der Tod wirft lange Schatten führt ins Karst. Und hier kommt Laurenti zugute, dass er sich für Die Toten vom Karst mit der teils äußerst unrühmlichen Geschichte Triests auseinandergesetzt hat. Denn die nackte Leiche, die der immer etwas müde Kriminalist in der unwegsamen Landschaft findet, ist mit der Australierin Mia befreundet, die wiederum mit einer Erbschaftsangelegenheit betraut worden ist. Und bei der spielt eine Lagerhalle eine Rolle, die bis zum Dach mit alten Waffen vollgestopft wurde ...

„Ich empfinde den Krimiroman als adäquates Mittel, um unsere Gesellschaft abzubilden“, hat Veit Heinichen einmal über seinen Schreibimpuls gesagt. Auch in Der Tod wirft lange Schatten beleuchtet er, wieder einmal mit viel Lokalkolorit versehen, die italienische Wirklichkeit und ihre wechselvolle Historie, vor allem aber auch „die versteckten Neurosen“ Triests, die Kommissar Laurenti immer noch „lieber als die offensichtlichen von Palermo, Neapel oder Mailand“ sind. So ist Laurentis vierter Fall wieder ein ebenso spannender wie erhellender Krimi geworden. Da mag man Heinichen selbst die Schleichwerbung für die Moby Dick-Übersetzung des Hanser Verlags am Ende des Buchs (die im Übrigen ja wirklich großartig ist!) gern verzeihen. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Höchst spannend und hinreißend komisch." Peter Münder, Hamburger Abendblatt, 02.03.2005 "Ausführliche Recherchen, eine fundierte historische Kenntnis und der Wille zum politischen Statement zahlen sich aus - der neueste Krimi von Veit Heinichen ist ein großer Roman geworden." Günther Grosser, Berliner Zeitung, 26.05.2005 "Ein vielstimmer und vielbödiger Roman, ein provozierendes Buch." Walter Grünzweig, Der Standard, 09.04.2005

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Arme Frauen! 27. September 2007
Format:Taschenbuch
Die Australierin Mia kommt nach Triest, um ihr Erbe zu begutachten und zu einigen Problemen in ihrer Heimat zu entfliehen, doch bald steckt sie mitten in vielen weiteren Problemen, denn eine ihrer Erbschaften ist eine Lagerhalle voller Waffen. Und als ihr Nachbar versucht sie zu vergewaltigen, bricht er tot über ihr zusammen. Das sind jedoch nicht die beiden einzigen Fälle, die beim Proteo Laurenti auf dem Schreibtisch landen, denn es kommt noch dazu, dass eine Tierschützer Organisation mit Sprayern die Stadt verschönern und Laurenti auf der Spur von Schmugglern ist, die allerdings schon vom Geheimdienst beobachtet werden. Und als wäre das nicht genug erscheint bei seinem Kumpel, einem alten Gerichtsmediziner, eine Taubstumme mit einer sehr heiklen Akte. Auf erstaunlich geschickte Weise verbindet er all diese Fäden in dem Roman zu einem Ganzen.

Mit vielen detaillierten Beschreibungen der Natur und des Lebens in Triest regt er die Fantasie seiner Leser an, und es fällt einem sehr schwer nicht sofort die Koffer zu packen und sich einen Kurzurlaub zu gönnen. Man fühlt sich aber auch so direkt am Ort des Geschehens, kann sogar den Duft von gegrillten Cevapcicis riechen.

Leider fehlt es dem Roman doch etwas an Herzlichkeit. Der Proteo begegnet seinen Mitmenschen fast nur mit Sarkasmus und sogar bei seiner Familie oder seiner Geliebten. Außerdem kommen im Buch fast alle Frauen sehr schlecht weg. Die Einzige, die eine halbwegs positive Rolle hat, ist eine Auftragskillerin, die wenigstens aber nicht als dumm, sexbesessen, kindlich etc dargestellt wird.

Der Krimi regt sehr zum Nachdenken an, da sehr viel in der Zeit gesprungen wird und sehr präzise mit Fakten der Vergangenheit umgegangen wird. Leider nur werden nicht alle Bösewichte geschnappt, was einen dazu bringt doch auf eine baldige Fortsetzung des Romans zu warten, in dem Laurenti endlich seine Erzfeinde hinter Gitter bringen kann.

Insgesamt ein sehr gelungener Roman, voller Spannung, Aktion und einem rasanten Showdown zum Schluss.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In "Der Tod wirft lange Schatten" (dtv 20994 - Erstausgabe 2005) von Veit Heinichen kommt es nach "Gib jedem seinen eigenen Tod" (dtv 20516 - Erstausgabe 2001), "Die Toten vom Karst" (dtv 20620 - Erstausgabe 2002) und "Tod auf der Warteliste" (dtv 20756 - Erstausgabe 2003) zum vierten Auftritt des mittlerweile zum Vice-Questore beförderten Commissario Proteo Laurenti. Auch diesmal steht neben dem sympathischen Proteo Laurenti wiederum der Flair Triests im Blickpunkt. Darüberhinaus wird dem Leser die Geschichte Triests in den letzten 100 Jahren nähergebracht. Die Story oder die Stories des Romans sind jedoch diesmal nicht "straight", sondern unnötig komplex und in ihrem Zusammenhang unwahrscheinlich. Und so geschieht viel: Eine Australierin - Tochter einer Emigrantin - kommt nach Triest zurück, um eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln, und schon gibt es einen Toten in ihrem Umkreis. Lösung des banalen Falles auf den letzten Seiten des Buches. Der Austausch Ware gegen Geld zweier Banden mißglückt, die unglückliche Finderin geht einem betrüblichen Schicksal entgegen. Auf die Geschichte Triests Bezug nimmt lediglich die "Ware": eine Liste erpreßbarer Triestiner (alle mittlerweile über 80!) aufgrund ihrer Kollaboration mit den Deutschen im 2. Weltkrieg. Dabei handelt es sich um eine unglaubwürdige Geschichte. Dazu kommt der Kampf des ehem. Gerichtsmediziners gegen Menschenhändler, die Taubstumme betteln lassen. Zum Drüberstreuen gibt es noch die undurchsichtige Verfolgung von Kisten in Booten (offenbar Waffen), die Laurenti ebenfalls betreibt. Erschwert wird das Lesen dieses Kuddelmuddels noch durch unmotivierte Rückblicke zum denkbar ungeeignetsten Zeitpunkt. Alles in allem der bisher schwächste Band aus der Reihe der Proteo Laurenti-Krimis.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. zankl
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Leider strotzt das Buch von Fehlern und wird in die Länge gezogen durch endlose Wiederholungen. Wenn man von Triest bis nach Jesolo sehen kann, ist man nicht vor Ort. Leider ist es das schlechteste Buch von Heinichen.
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Laurenti wird müde - oder der Autor hat sich ausgeschrieben
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Witzfigur Laurenti
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Der Kommissar ist eine Witzfigur.
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Veröffentlicht am 22. Oktober 2007 von Kai Lauterbach
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Veröffentlicht am 1. September 2007 von M. Andreas
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Veröffentlicht am 28. August 2007 von Hauwe
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Als Liebhaberin der drei ersten Proteo-Laurenti-Krimis bin ich von diesem schlecht konstruierten und schlampig geschriebenen Band ausgesprochen enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2007 von lesewald
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