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Der Tod wartet nicht: Kriminalroman
 
 
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Der Tod wartet nicht: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Stefanie Baumm
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer; Auflage: 1 (19. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197766
  • ISBN-13: 978-3426197769
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 553.590 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefanie Baumm
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Schleswig-Holstein häufen sich die Todesfälle. Innerhalb weniger Tage werden zwei Leichen an Land geschwemmt, und in einem Kieler Krankenhaus sterben nicht nur Patienten, sondern auch ihre behandelnden Ärzte. Und während sich die Todesnachrichten bei der Kieler Kripo häufen, scheinen nicht nur Kommissar Stahl und sein Kollege Birger Harms ein Interesse an der Lösung der Fälle zu haben ... Im Badeort Strande wird eine Leiche an Land geschwemmt. Der Tote wurde durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe hingerichtet. Kommissar Armin Stahl und sein Kollege finden heraus, dass es sich bei dem Opfer um Wladimir Olgow, einen Osteuropäer, handelt, der auf einem bekannten Pferdegut in der Nähe lange Jahre als Verwalter tätig war. Als bekannt wird, dass die Gutsbesitzerin, Vivian Marquardt, ihn als vermisst gemeldet hatte, sind die beiden Kommissare zunächst dem wohlgehüteten Geheimnis der Gutsfamilie auf der Spur. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine Kinderleiche wird angeschwemmt, ein illegaler osteuropäischer Kindertransport fliegt auf, und eine neugierige Ärztin untersucht einen kleinen toten Jungen und dessen dubiose Krankenakte etwas zu genau. Armin Stahl wird das ungute Gefühl nicht los, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Toten vom Strand, der mysteriösen Gutsfamilie und den toten Kindern.

Über den Autor

Stefanie Baumm wurde 1963 in Pforzheim geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen auf einem Hof in Schleswig-Holstein. Ein Jurastudium brach sie ab, um als Quereinsteigerin für verschiedene Tageszeitungen, darunter das Hamburger Abendblatt und die Kieler Nachrichten als Journalistin zu arbeiten. "Am Anfang war der Tod" ist ihr dritter Kriminalroman um die Kieler Ermittler Armin Stahl und Birger Harms.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine spannende Geschichte, die einen von Anfang an in den Bann schlägt. Und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Es tun sich unglaubliche, unheimliche Abgründe auf und man fühlt sich plötzlich diesen kriminellen Machenschaften ganz nah. Obwohl die Story in Schleswig-Holstein spielt hat man direkt im Hinterkopf, dass sich so was allenorts abspielen könnte. Die klare Sprache und präzisen Beschreibungen der Orte und Charaktere machen es leicht, sich in die Ereignisse hineinzuversetzen. Nie verliert man den Faden. Schockierende Schilderungen fehlen (zum Glück), aber die Phantasie jedes einzelnen wird angeregt und das kalte Grausen wird durch eigene Gedanken intensiviert. Ich kann diesen brillianten Krimi nur empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der vorliegende Kriminalroman ist das zweite Buch der hoffnungsvollen Schriftstellerin Stefanie Baumm. Hielt ich in meiner Rezension vor zwei Jahren das erste Buch "Unsterblich wie der Tod" noch für schwach lektoriert und voller innerer Widersprüche, muss ich das zweite loben. Stefanie Baumm hat schriftstellerisch zugelegt und mausert sich langsam aber sicher in die vorderen Reihen der deutschen Krimiautoren hinein.

Der Ort der Handlung ist gleich geblieben. Alles spielt sich in Schleswig-Holstein ab, dort, wo die Autorin heute lebt und wo sie sich auskennt. Auch das Ermittlerduo, das wir im ersten Buch schon kennen gelernt haben, darf wieder ran. Die beiden Kriminalpolizisten Armin Stahl und Birger Harms ermitteln in einem diffizilen Fall, der damit beginnt, dass innerhalb weniger Tage zwei Leichen an der Küste angeschwemmt werden. Doch damit nicht genug: auch in einem Kieler Krankenhaus häufen sich die Todesfälle, nicht nur von Patienten, sondern auch von behandelnden Ärzten.

Die Kieler Kripo mit Armin Stahl und Birger Harms ist noch dabei, die verschiedenen Todesfälle zu sortieren, da scheint noch jemand anderes großes Interesse daran zu haben. Denn im Ostseebad Strande wird die Leiche eines Mannes gefunden. Durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe ist dieser unbekannte Mann regelrecht hingerichtet worden. Die beiden Kommissare übernehmen den Fall, und ihre Untersuchungen führen sie auf ein altes holsteinisches Gut ganz in der Nähe des Tatortes. Der aufgefundene und hingerichtete Tote war der Gutsverwalter einer von einer Familie von Dibbern sehr erfolgreich betriebenen Pferdezucht.

Das Ehepaar von Dibbern hatte, so stellt sich heraus, den Verwalter schon vor Wochen als vermisst gemeldet, und Stahl und Harms spüren schon beim ersten Gespräch mit den Pferdefreunden, dass da irgend etwas nicht stimmt und die Gutsbesitzer wohl etwas zu verbergen haben.

Währenddessen, im anderen Strang der Handlung, der erst gegen Ende mit dem ersten zusammengeführt wird, macht die Ärztin Andrea Groth die Entdeckung, dass einer ihrer Patienten, ein kleiner Junge, auf eine ziemlich undurchsichtige Weise gestorben ist und seine Krankenakte spurlos verschwunden ist. Ein fürchterlicher Verdacht beginnt in der sympathischen Ärztin zu keimen: ist ihre Klinik etwa in einen illegalen Organhandel verstrickt ? Sie beginnt auf eigene Faust nachzusuchen. Doch das bleibt nicht unentdeckt und sie gerät bald in Kontakt mit den beiden Kommissaren. Die erweitern ihre Ermittlungen und kommen bald einem illegalen Menschenhandel auf die Spur, bei der die Gutsfamilie und vor allem der tote Verwalter Wladimir Olgow eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.

Ein spannender Roman mit einem aktuellen Thema, das ich im vergangenen Jahr nun schon des öfteren in Kriminalromanen behandelt sah. Auch Donna Leon hat sich in ihrem letzten Brunetti-Roman auf ihre Weise mit illegalem Menschenhandel befasst. Ich glaube, wenn wir wirklich wüssten, was auf diesem Sektor alles gängige Praxis ist mittlerweile, wir würden es nicht glauben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan B.
Format:Gebundene Ausgabe
Nur selten habe ich ein Buch mit so ausgefeilter, rundum stimmiger Story gelesen, das scheinbar ganz ferne Sachverhalte plötzlich so dicht heranholt, das die für meinen Geschmack ideale Dosis "Liebesgeschichte" findet ohne im entferntesten kitschig zu sein und dabei den Leser von Anfang bis Ende ununterbrochen zu fesseln vermag - klasse!

Die perfekten Formulierungen und die Art, Sachverhalte, Personen oder Örtlichkeiten zu beschreiben, Zwischenmenschliches zum Ausdruck zu bringen und Dialoge aufzubauen und damit beim Leser das gewisse "Gänsehautgefühl" zu erzeugen,sind etwas ganz Besonderes.
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