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Der Tod ist mein Beruf: Roman [Taschenbuch]

Robert Merle , Curt Noch
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Februar 2000
Mit diesem Roman wurde Robert Merle weltberühmt. Wenige Jahre nach dem Krieg und bereits 1957 in deutscher Übersetzung, erschien dieser authentische Roman über die Geschichte des Lagerkommandanten von Auschwitz: Es ist die Psychostudie eines Massenmörders von der Kindheit bis zur Hinrichtung. Nach den Dokumenten des Nürnberger Prozesses schildert Merle die langsame "Perfektionierung" der Todesfabrik von Auschwitz. Nicht Bosheit oder Brutalität brachten diesen Mann dazu, täglich unschuldige Menschen zu Tausenden zu vernichten, sondern seine Vorstellung von Ehre, Gründlichkeit und Respekt vor einem Staat und seinen Führern - "ein Mann der Pflicht", so Merle, "und gerade darin ist er ein Ungeheuer". Eine hochaktuelle, fesselnde Lektüre zum Thema Auschwitz gerade für junge Leser.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 293 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 13 (1. Februar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746612128
  • ISBN-13: 978-3746612126
  • Originaltitel: La mort est mon metier
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für jeden Bücherschrank! 10. April 2007
Von JED
Format:Taschenbuch
Es ist eigentlich fast unmöglich, eine Rezension über ein Buch zu schreiben, dass sich derart realitätsnah mit dem wohl dunkelsten Kapitel unserer Geschichte beschäftigt: der Ermordung der Juden während des Nationalsozialismus.

Man kann nicht sagen: Unglaubliche Geschichte, erscheint mir alles ein bisschen sehr überzogen - denn das, was Robert Merle hier akribisch aufarbeitet, beruhen auf den Erinnerungen des wahren Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß (die übrigens auch im DTV-Verlag erschienen sind) sowie auf den Protokollen des Psychologen, der sich im Gefängnis mit ihm auseinandergesetzt hat.

Wovon macht man den Eindruck, den das Buch hinterlässt, dann abhängig? Ich für meinen Teil auf jeden Fall davon, dass ich es in mittlerweile 20 Jahren immer wieder gelesen habe, immer Neues darin entdecke und immer wieder sprachlos bin vor der Grausamkeit, die sich mir hier, angesichts der Taten der Nazis, auftut.

Merle beschönigt nichts, entschuldigt nichts. Er zeichnet vielmehr nüchtern den Lebensweg eines Menschen nach, der von Kindheit an nichts anderes kennengelernt hat als autoritäre Strukturen und der sich dann am sichersten fühlt, wenn er einfach ausführt, was man ihm sagt. Und sei es, Millionen von Menschen in den Tod zu schicken.

Dass er mit dieser Einstellung aufsteigt im System der Nazi-Diktatur, dass dies aber auch eine immer stärkere Verrohung bedeutet, hilft dem Leser vielleicht die Frage zu beantworten, wie es zu all dem kommen konnte.

Und genau aus diesem Grund empfehle ich jedem dieses Buch, der wissen möchte, warum nur einige widersprochen haben während der Nazi-Zeit und andere einfach getan haben, was man ihnen sagte - selbst wenn es jeder Menschlichkeit widersprach.

Ein MUSS für jeden Bücherschrank!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend, erschütternd, unfassbar 14. Juli 2008
Von Roland F.
Format:Taschenbuch
Wie kann man ein Buch beschreiben, das dich auf knapp 300 Seiten unbeschreiblich aufwühlt, das dich eben diese knapp 300 Seiten sprach- und fassungslos lesen lässt, das auf diesen knapp 300 Seiten eines der grausamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte erzählt: noch dazu aus der Perspektive eines Täters? Ein Buch, das ein Schlag in die Magengrube ist, das die Vorstellungskraft eines Menschen übersteigt.
Kann man die Fakten und die Fiktion trennen? Robert Merle hat sich in "Der Tod ist mein Beruf" einerseits auf die Aufzeichnungen des amerikanischen Psychologen bezogen, der sich mit Rudolf Höß nach seiner Verhaftung beschäftigte, andererseits auf die Erinnerungen, die Rudolf Höß in Gefangenschaft selbst verfasst hat. Da Robert Merle seine Figur bewusst Rudolf Lang (und nicht Rudolf Höß) nennt, ist dieser Roman, trotz aller Fakten, als Fiktion zu bewerten. Was es Robert Merle, der selbst einige Jahre in einem deutschen Konzentrationslager gefangen war, an Überwindung und Kraft gekostet haben muss, die Geschichte von Rudolf Höß, und das in der Ich-Form, zu erzählen, kann man sich wahrscheinlich nicht einmal auch nur annähernd vorstellen. Rudolf Lang (um beim Buch zu bleiben) wird seit seinen frühesten Tagen unterdrückt und erniedrigt, meistens im Namen der Kirche. Der Roman beginnt damit, dass Rudolfs Vater ihm mitteilt, dass er alle von Rudolf (der zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt ist) begangenen Sünden (die nicht mehr als die üblichen "Sünden" eines Kindes sind) auf sich nimmt (als Wiedergutmachung für einen Seitensprung, den er in Paris begangen hat, während seine Frau mit Rudolf schwanger war). Im Gegenzug verpflichtet er Rudolf dazu, Geistlicher zu werden.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich bin nur ein Stück des Räderwerks" 9. August 2006
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Einmal rief der Ankläger: 'Sie haben dreiundeinehalbe Millionen Menschen getötet.' Ich verlangte das Wort und sagte: 'Ich bitte um Verzeihung, ich habe nur zweiundeinehalbe Millionen Menschen getötet.'" (311)

Rudolf Höß war Obersturmbannführer der SS und hat als Lagerkommandant von Auschwitz das berüchtigtste Vernichtungslager zur effektivsten Todesfabrik des Dritten Reiches organisiert. Er ersann, dass man mir dem Insektenvernichtungsmittel Zyklon B die von Himmler geforderte Tötungsquote von 3000 "Einheiten" pro Tag erfüllen konnte. Er ersann, dass man das Problem der Leichenbeseitigung lösen konnte, indem man die Opfer direkt per Auszug zu den Verbrennungsanlagen transportierte. Er zeigte niemals Mitleid und doch war er kein Monster. Diese Erklärung ist viel zu einfach. Höß liebte Pferde, war zärtlich seinen Kindern gegenüber und hörte gerne klassische Musik. Wie konnte aus so einem Menschen ein millionenfacher Mörder werden, dessen einzige Sorge es war, durch noch m ehr Effektivität seine Vorgesetzten zu beeindrucken?

Als einer der Ersten las der französische Autor Robert Merle zu Beginn der fünfziger Jahre die Aufzeichnungen von Rudolf Höß, die er nach Kriegsende in einem polnischen Gefängnis niederschrieb. Daraufhin schrieb Merle seinen Roman in der 1. Person, was es dem Leser umso schwerer macht, sich die Perversität des Erzählers klar vor Augen zu halten. Aufgewachsen unter der Fuchtel seines religiös fanatischen Vaters, meldet er sich als fünfzehnjähriger freiwillig, um im Ersten Weltkrieg zu kämpfen. In der Türkei erlebt er hautnah den Völkermord an den Armeniern mit.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen fesselnd, toll geschrieben
Der Autor hat die Kunst sich nah an die ursprüngliche Geschichte zu halten und trotzdem seine eigene Figur zu erschaffen.
Vor 1 Monat von Eva Drexler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach nur gut
Das Buch habe ich vor langer Zeit schon einmal gelesen. Es sollte Pflichtlektüre sein, für die Schüler in der Klasse 8/9
Vor 1 Monat von Uta Rödiger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch
Habe dieses Buch vor ca. 25 Jahren schon einmal gelesen und fand es sehr gut.
Hatte es dann leider verborgt und nicht wiederbekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Annett Eichler veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hinterfragen Sie alles!!
So, wie auch der 11. September 2001, ist auch dieser Roman Geschichtsfälschung. Gutmenschen mögen auffschreien. Es ist so. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Fred Günther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Der Tod ist mein Beruf" von Robert Merle
Das Buch sollte jeder lesen.
Ich habe es angefangen zu lesen und es kaum aus der Hand gelegt. Es ist so sachlich geschrieben, dass man all die Grausamkeiten, auch die in der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Brigitta Feuchter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grauenhaft und großartig
Dieses Buch sollte auf dem Gymnasium behandelt werden. Wie schon als Dreißijährige hat auch jetzt als 64-Jährige das Buch einen tiefen Eindruck bei mir... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christine Weiske veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre in Schulen?
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in Schulen sein, weil es nützlicher ist als Platon, Cicero, Catull oder Hölderlin. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Schrecken von Auschwitz
Robert Merle hat mit diesem Roman ein ganz großes Werk geschaffen. Er berichtet von den Schrecken in Auschwitz und beschreibt das Leben des Lagerkommandanten Rudolf... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von LiesaB. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes Täterprofil
Ein wichtiges, erschreckendes Buch über das psychologische Profil des Vorstehers von Auschwitz. Spannend geschrieben und intensiv recherchiert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von SR veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen top buch
Vielen Dank für das Top Buch es befand sich schon einmal in meinem Besitz aber leider habe ich es nie wieder bekommen nach dem ich es verborgt hatte,jetzt ist meine Sammlung... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von aeffchen veröffentlicht
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