Karlis Osis und Erlendur Haraldsson fassen hier die Ergebnisse einer mehrjährigen Studie über Sterbebettvisionen zusammen. Als ich den Titel des Buches sah, dachte ich zunächst, es sei eher sehr spekulativ, was aber nicht stimmt, da hier streng wissenschaftliche Maßstäbe angelegt wurden. Untersucht wurden die Visionen von etwa 1800 Personen aus den USA und Indien. Besagte Sterbebettvisionen sind den Autoren zufolge auf keine physiologischen Ursachen zurückzuführen und weisen in Indien und den USA, zwei grundverschiedenen Kulturkreisen, sehr viele Gemeinsamkeiten auf. Dies könnte in der Tat ein gewichtiges Indiz für ein Leben nach dem Tod sein, doch man sollte es, worauf die Autoren hinweisen, nicht als endgültiger Beweis betrachten, denn dieser steht nach wie vor noch aus!