Dieser Kriminalroman von Agatha Christie ist der beste von bislang vier, die ich kenne (wobei ich alle Klasse finde).
Christie versteht es wie keine andere, Personen zu beschreiben und den Leser auf kommende Handlungen wie die Hochzeit von Linnet und Simon vorzubereiten.
Der Tathergang ist wieder einmal unglaublich gut ausgedacht worden und so verzwickt, wie es sonst kaum jemand schafft.
Was mich gestört hat, waren die Zufälle, die mir doch zumindest ein kleines wenig zu viel wurden und außerdem die Tatsache, dass noch ein zweites Verbrechen geschehen ist (Das klang für mich etwas gezwungen .)
Ein Wort an den den Rezensenten vom 21. November 2006:
Ich habe keinerlei Verständnis für ihre Rezension. Es mag sein, dass die Zeit der Christietypischen Krimis abgelaufen ist, allerdings schrieb Christie in einer Zeit, als das noch populär war, oder wollen sie (willst du) mir sagen, dass auch Goethe ein schlechter Schriftsteller ist, nur weil seine Werke nicht mehr populär sind? Wenn sie die Epoche der Christie-Krimis nicht mögen, dann ignorieren sie die Bücher doch, anstatt hier ihren Namen mit solchen Aussagen in den Dreck zu ziehen.
Ebenso die Aussage, Christie hätte kein Talent beim Verbrechen. Christies Erfolg gibt ihr Recht, dass Tathergang und Ermittlungsarbeit gut sind. Und wenn sie trotzdem meinen, anderen Leuten zu erzählen, Christie verstehe nichts vom Verbrechen, dann möchte ich doch schon gerne wissen, ob sie selber einen Kriminalroman geschrieben haben, mit solch einem ausgefeiltem Tathergang.