Die Bücher von Rudolf Steiner gelten allgemein als "eher schwer lesbar". Einfach deshalb, weil Rudolf Steiner in einer Sprache schreibt, die so heute nicht mehr gesprochen wird und die auch an das eigene intellektuelle Denken appelliert.
Das Buch "Der Tod als Lebenswandlung" habe ich mir vor allem deshalb gekauft, weil ich grundsätzlich den esoterischen Standpunkt von Rudolf Steiner interessant und stets lesenswert finde und seine Lektüren immer Anregungen sind und zum Weiterdenken veranlassen. Und ich habe diese Lektüre auch deshalb erworben, um den Tod eines geliebten Menschen besser verkraften zu können und um mehr über das Jenseits aus esoterischer Sicht zu erfahren.
Ich denke, dass das Buch für jemand, der sich noch nicht intensiv mit der Esoterik beschäftigt hat, eher schwer verständlich ist. Durch mein Vorwissen war mir das, was Steiner schrieb, schon zugänglich und auch nachvollziehbar, gleichzeitig habe ich viele neue Aspekte erfahren.
4 Sterne deshalb, weil grundsätzlich die Lektüren von Steiner tatsächlich eher schwer zu lesen sind. Auch "Der Tod als Lebenswandlung" ist keine leichte Lektüre, die man abends gemütlich liest. Man ist zum Mitdenken und Nachdenken und Analysen aufgefordert und man sollte Schritt für Schritt und langsam lesen.
Mir hat es dennoch neue und vor allem sehr tiefe Erkenntnisse gebracht und das Buch halte ich geeignet für jemand, der sehr tief in das esoterische Wissen einsteigen möchte und evtl. ein wenig Vorkenntnis mitbringt.
Dass, wie Steiner schreibt, die Impulse der Toten fortwährend in uns hineinwirken, ist ein sehr beruhigender und tröstender Gedanke für mich. Wenn man Steiner liest, fühlt man sich immer ein wenig schlauer!