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Der Tod in Venedig und andere Erzählungen Taschenbuch – 12. Mai 1989

4.1 von 5 Sternen 181 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

"Eine der ganz wenigen Hörbuchproduktionen, die neben der Lektüre Bestand haben kann, weil sie durch keine Lesart bevormundet." (FUNKKORRESPONDENZ)

"Ein Muss für alle Fans der Lagunenstadt." (TELE / ZÜRICH) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Tod in Venedig
OA 1912 Form Novelle Epoche Moderne
Thomas Mann hat die Novelle, tragisches Gegenstück zum späteren, mit eher humoristischen Zügen versehenen Zauberbergroman, stets zu seinen Hauptwerken gezählt. Zum Erfolg beigetragen haben vermutlich auch der pittoreske Schauplatz und die dem klassischen Drama angenäherte Form, in der auf kleinem Raum, dramaturgisch konsequent und stimmungsvoll-bedrohlich, eine Untergangsgeschichte gezeigt wird, die an einem Ausnahmefall einmal mehr Manns Auseinandersetzung mit der Künstlerthema vorstellt.
Inhalt: Der 50-jährige, in München lebende Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der pflichtbewusst und diszipliniert arbeitend, sich auf der Höhe seines öffentlichen Ruhms befindet, reist, von plötzlichem Fernweh und Reiselust erfasst, nach Venedig. In der schwül-fiebrigen Atmosphäre der Lagunenstadt verbringt er eine Reihe von Tagen in einem Zustand zunehmend aufgelöster innerer Ordnung und Disziplin, in sinnlicher Zuneigung entflammt zu dem im gleichen Hotel logierenden polnischen Jüngling Tadzio, bis er sich, nach einer Verlängerung seines Aufenthaltes, in dem beginnenden Ausbruch einer Cholera-Epidemie an frischem Obst infiziert und in der Schlussszene am Meeresstrand sitzend stirbt.
Aufbau: Die Novelle ist wie im klassischen Drama in fünf Abschnitte gegliedert. Die steigende Handlung gipfelt im dritten Teil mit der verschobenen Abreise aus Venedig, die den Untergang besiegelt. Für den ›Tod in Venedig‹ vor allem charakteristisch ist die von Mann erstmals ausführlich verwendete Leitmotivtechnik, ein poetisch-allegorisches Verfahren, das darin besteht, durch eine Reihe von in die Novelle eingestreuter scheinbar realistischer Details eine zweite mythologische Ebene zu etablieren. So treten von Beginn an Figuren auf, die in der griechischen Mythologie, im Gott Hermes bzw. in der Figur des Charon, der nach dem Mythos die Toten über den Grenzfluss der Unterwelt fährt, ihren allegorischen Bezugspunkt besitzen: im Eingangsteil ein merkwürdiger Fremder am Nordfriedhof, auf dem Schiff nach Venedig der Fahrscheinverkäufer, ein alter Stutzer während der Überfahrt, ein Gondoliere, der Straßensänger und schließlich die Figur des Jünglings Tadzio selbst, der am Ende mit seiner Hand »ins Verheißungsvoll-Ungeheure« weist. Schon die erste Zeile der Novelle mit dem Namen des Helden Aschenbach intoniert den Zusammenhang.
Das Thema einer durch den Eros gefährdeten bürgerlichen Ethik sowie die durch Leitmotive eingeführte Todesthematik haben unter anderem als Quelle das Werk Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik von Friedrich R Nietzsche. Die dortige Unterscheidung zwischen dem Apollinischen und Dionysischen, dem Gott der Erkenntnis und des Maßes, und dem Gott des Rausches, dient zur Kennzeichnung der beiden Pole, zwischen denen der Künstler steht. Ihm ist es in seiner Tätigkeit wesentlich um die Vermittlung beider zu tun. An Achenbach, der in seinem Schreiben eine reife Klassizität erreicht zu haben meint, die beide Pole umfasst, wird als exemplarischem Fall die Gefährdung durch das Dionysische offenbar (»Achenbachs Seele kostete Unzucht und Raserei des Untergangs«), dessen der Künstler gleichwohl bedarf.
Wirkung: Innerhalb des Gesamtwerks von Mann nimmt Der Tod in Venedig hinsichtlich der zentralen Künstlerproblematik, die inhaltlich hier noch keiner Lösung zugeführt wird, eine wichtige Stellung ein. Mann festigte durch die Novelle und ihren der Neuklassik nahe stehenden Stil ferner seinen Ruf als klassischer Schriftsteller. Ihre Popularität verdankt die Erzählung nicht zuletzt auch der homoerotischen Thematik, die einen autobiografischen Bezug nahe legte. Nicht zuletzt dank Lucio Viscontis Verfilmung von 1970 mit Dirk Bogarde in der Hauptrolle gehört sie auch zu den international erfolgreichsten Werken des Autors. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Top-Kundenrezensionen

Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 8. April 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Einfach nur wunderbar! Die Kirche lief Sturm gegen dieses 1951 erschienene Spätwerk Thomas Manns. Wie könne man sich nur so an der Schöpfung vergehen. Wie auch immer, für alle Nichtdogmatiker ist dieser Roman ein köstlicher Spaß.
Erzähler ist der Mönch Clemens, der uns diese Geschichte "zur Unterhaltung" berichtet. Protagonist ist Gregorius, das Kind von Wiligis und Sibylla, einem Geschwisterpaar. Als diese das unerhörte Ausmaß ihres Aktes begreifen, legen sie das Baby in ein kleines Schiffchen und setzen dieses auf dem Meer aus, beigelegt ein Bericht über die schändliche Herkunft des Kindes. Ein Abt auf einer kleinen Insel findet das Schiffchen, nimmt den kleinen Gregorius auf, verheimlicht aber vor aller Welt die Geschichte seiner Herkunft und lässt dem Jungen eine theologische Erziehung angedeihen. Als junger Mann erfährt Gregorius jedoch von seinem Makel und beschließt auf Ritterfahrt zu gehen, um seine Sünden zu büßen. Dabei befreit er eine Stadt und heiratet dessen Herrin. Diese Herrin ist, man hält es nicht für möglich, seine Mutter. Nach mehreren Jahren erfahren die beiden durch Zufall von dieser Misslichleit und der gute Gregorius beschließt, den Rest seines erbärmlichen Lebens auf einem kahlen Felsen in Meer zu verbringen. 17 Jahre später, die Kirche ist durch ein Schisma gespalten, haben zwei Kirchenmänner eine Vision, dass der neue Papst seit 17 Jahren sein Dasein auf einem Felsen fristen soll. Sie begeben sich sofort auf die Suche und finden auch tatsächlich Gregorius, der auf wundersame Weise überlebt hat und zum neuen Papst ernannt wird.
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Von Ein Kunde am 14. Dezember 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Die armen Schüler, die sich an diesem Ort über die ihrer Meinung nach nicht mehr vorhandene Aktualität des Buches beklagen haben entweder zweifelhafte Lehrer oder schlichtweg eine unterentwickelte Fähigkeit zur Selbstreflektion. Es geht nicht um die Vergangenheit, es geht viel mehr um die Mechanismen und Automatismen in der Formung des Charakters eines Menschen unter immer wieder aktuellen Machtkonstellationen. Und es glaube bitte keiner, dass die dargestellten Verformungen eines Charakters nur in dieser Zeit geschehen sind, man schaue sich aufmerksam um und siehe da, die Heßlings von heute sehen anders aus, sind häufig seminargeschliffene Schönredner. Hinter der Fassade aber steckt leider oft genug der nahezu skrupellose Machtmensch. Das wird aktuell bleiben solange es Menschen gibt und schon deswegen ist es gut und wichtig, zu wissen was diese Menschen treibt und wie sie sich selbst gegenüber ihr Handeln, ihr Tun und Lassen zu rechtfertigen versuchen.
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Von Ein Kunde am 23. August 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Hier handelt es sich um ein Buch ,das trotz seines Alters immer noch sehr aktuell ist. Die Geschichte des Diederich Heßling führt den Leser in die Tiefen der menschlichen Schwächen. Diser Diederich ist ein zweigeteilter Mensch, auf der einen Seite weich wie Butter gegenüber Vorgesetzten und Mächtigeren, auf der anderen Seite hart wie Stahl all denen gegenüber, denen er sich überlegen fühlt. Man ist angewidert von seinem Auftreten nach beiden Seiten und hofft, nie auf dieses Handeln abzugleiten. Die leichten bis schweren Übertreibungen in dem Auftreten des Helden, die Gemeinheitet seiner Handlungen sensibilisiert den Leser für die gezeigten menschlichen Schwächen. Gleichzeitig erfährt man viel über die Zwänge und die strengen moralischen Regeln dieser Zeit, der man aufgrund der Beschreibungen kaum nachtrauern wird. Hier wird eine gern glorifizierter Zeitraum so entzaubert, daß man einen wahrscheinlich realistischeren Eindruck bekommt als aus diversen anderen Heldenromanen. Dieses Buch kann man auf jeden Fall als Standardliteratur weiterempfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ein Kunde am 23. März 2001
Format: Audio CD
Dem aufmerksamen Hörer fällt natürlich auf, daß die Inszenierung des WDR inzwischen dreißig Jahre alt ist. Besonders bemerkt man dies beim "Klangteppich". Ludwig Kremer, der Regisseur, setzt die Hintergrundgeräusche sehr behutsam und feinfühlig ein, so daß es sich manchmal fast wie eine Lesung mit verteilten Rollen anhört. Dies ist in diesem Fall aber kein Nachteil, denn der Hörer kann sich voll auf die Dialoge konzentrieren und wird nicht durch den sogenannten "Dolby-Sourround-Effekt" von der anspruchsvollen Handlung abgelenkt. Hier wird deutlich, daß weniger oftmals mehr ist.
Als Erzähler führen Walter A. Schwarz und Heiner Schmidt durch die Handlung; die Rolle von Diederich Heßling spricht Heinz Drache, der allen durch die "Edgar-Wallace-Filme" bekannt ist, großartig. Auch die weiteren über 50 Sprecher (u.a. Walter Jokisch, Gisela Zoch, Gerd Baltus, Ernst Fritz Fürbringer, Horst-Michael Neutze, Karl Lieffen, Hans Caninenberg, Matthias Ponnier und Irmgard Först) sind hervorragend.
Die Figuren - allen voran Diederich Heßling - werden so lebendig, daß man glaubt seine Lehrer und Vorgesetzen - und manchmal, leider, auch seine Freunde und sich selbst - zu erkennen. Dadurch wird deutlich, daß der Roman von Heinrich Mann immer noch zeitgemäß und keineswegs "verstaubt" ist.
Dem Hör Verlag kann man zu dieser Produktion gratulieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die CD-Version ist nicht mehr teuerer als die auf Kassette.
Es wäre wünschenswert, wenn der Hör Verlag weitere ältere Hörspiele aus dem Fundus der Rundfunkanstalten veröffentlichen würde - aber bitte als CD. Ich denke dabei z.B. an "Des Teufels General".
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