.....bei der Fülle von Veröffentlichungen und Büchern mit diesem Thema „schraubt" man / frau ja mittlerweile seine Erwartungen zurück und neue Erkenntnisse erwartet man / frau ohnehin nicht mehr.
Das es möglich ist, trotz der oft beschriebenen „feststehenden Fakten" noch ein so „brillantes" Werk zu erarbeiten macht mich fast sprachlos. Dem Autor Mario Frank ist dieses mit seinem neuen Buch „Der Tod im Führerbunker" jedenfalls gelungen. Problemlos reiht sich dieses Buch damit in die Reihe der wichtigsten Bücher - die diesen Zeitabschnitt behandeln - ein und wird - so prognostiziere ich - in Zukunft mit den Werken der Autoren H. R. Trevor-Roper „Hitlers letzte Tage", James P. O'Donnel und Uwe Bahnsen „Die Katakombe", oder „Hitlers Ende" von Anton Joachimsthaler gemeinsam genannt und zu rate gezogen.
Präzise, ohne „schwere" und „langatmige Seitenfüllerei" führt uns der Autor durch diese letzten Tage. Ohne jeden Populismus, immer sachlich am Thema bleibend gelingt es ihm, Geschichte für jedermann „ehrlich" und „offen" zu vermitteln, diesen Zeitabschnitt zu popularisieren. Dieses Buch hat einfach keine „Längen". Freilich, eine Lösung für diverse Mythen und Legenden, für die teils widersprüchlichen Aussagen von Augenzeugen bietet auch Frank nicht, aber.....mit seinem ausführlichen Quellenverzeichnis und seinen „Hinweisen" auf andere Quellen, hat man / frau die Möglichkeit sich ein umfassendes Bild über die „Verschiedenen Möglichkeiten" selbst zu erstellen. Einige Bilder / Skizzen und Aufnahmen runden das gesamte Bild ab, darunter eine sehr seltene Aufnahme, die mir bisher - so glaube ich - auch noch nicht bekannt war, jedenfalls nicht bewußt in Erinnerung ist. Seite 101, „Eine Gruppenaufnahme im Garten der Reichskanzlei: Hitler und sein persönlicher Stab am 20. März 1945. Was ist nun das besondere daran, ?............1. Eine der wenigen Aufnahmen der letzten Tage,..2. „gestochen scharf",.....3.erkennbar ein völlig zerrütteter Hitler im „schäbig lumpig" wirkenden Mantel.
Der große „Führer" als Lumpenheini, - mich würde schon interessieren wer diese Aufnahme gemacht hat, eines ist jedenfalls sicher, zur Veröffentlichung hätte „er" sie niemals freigegeben.