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Der Tod des Achill
 
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Der Tod des Achill [Taschenbuch]

Boris Akunin , Andreas Tretner
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sherlock Holmes und James Bond, aber mit russischer Seele - seit Doktor Shiwago ist Erast Fandorin der erste russische Romanheld, den Hollywood haben will." (ARD- Kulturreport)
""Ein Spiel mit den schönsten Motiven aus alten Klassikern und moderner Spannungsliteratur." (Brigitte extra)

Kurzbeschreibung

Moskau 1882. Nach sechs Jahren Dienst beim russischen Botschafter in Japan kehrt Fandorin wieder in seine Heimat zurück. Sogleich wird er mit dem Tod seines alten Freundes General Sobolew konfrontiert. Erste Ermittlungen führen zu einer Dame deutscher Herkunft. Wollten die Deutschen den berühmten General, der die Türken besiegte, ausschalten und so Rußland schwächen? Oder gibt es auch in Rußland Kräfte, die ihn fürchten?

Über den Autor

Boris Akunin ist das Pseudonym des Moskauer Philologen, Kritikers, Essayisten und Übersetzers Grigori Tschchartischwili (geboren 1956). 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Rußland machten. Heute schreibt er gleichzeitig an drei verschiedenen Serien und genießt in seiner Heimat geradezu legendäre Popularität. 2001 wurde er in Rußland zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden bereits in 17 Sprachen übersetzt, weltweit wurden etwa 6 Millionen davon verkauft.
"Ich spiele leidenschaftlich gern. Früher habe ich Karten gespielt, dann strategische Computerspiele. Schließlich stellte sich heraus, daß Krimis schreiben noch viel spannender ist als Computerspiele. Meine ersten drei Krimis habe ich zur Entspannung geschrieben ... " (Akunin in einem Interview mit der Zeitschrift Ogonjok)Andreas Tretner, geb. 1959 in Gera ist Übersetzer u.a. von Boris Akunin und Vladimir Sorokin.

Auszug aus Der Tod des Achilles von Boris Akunin, Andreas Tretner, Grigori Cchartisvili. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ins Zimmer trat, gemessenen Schrittes und mit klirrenden Sporen, derselbe verwegene Offizier, der im Hotel partout nicht in Fandorins ausgebreitete Arme hatte sinken wollen. Er war nun wohlrasiert und trug die Paradeuniform eines Leibkosaken; die Ikonostase der Verdienstkreuze und Medaillen schien komplett. "Jessaul Gukmassow, Oberordonnanz des Generaladjutanten Michail Dmitrijewitsch Sobolew, Durchlaucht! Eine betrübliche Nachricht ..." Der Offizier hatte sichtlich mit sich zu kämpfen, zerrte an seinem schwarzen Räuberschnurrbart, ehe er fortfahren konnte. "Der Herr Kommandeur des Vierten Korps ist gestern auf der Durchreise von Minsk nach seinem Rjasaner Gut in Moskau eingetroffen und im Hotel >DusseauxDusseauxDusseauxDusseaux< einquartiert hat und Sie den Verstorbenen so gut kennen, versuchen Sie Ihr Glück und ermitteln Sie ein bißchen auf eigene Faust, partikulär sozusagen. Zum Glück kennt Sie in Moskau noch keiner. Hieß es nicht, Sie seien zuständig für besondere Aufgaben? Da haben Sie eine. Besonderer geht es nicht."
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