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Der Tod des Achill [Taschenbuch]

Boris Akunin , Andreas Tretner
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 409 Seiten
  • Verlag: Aufbau TB; Auflage: 1 (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746617634
  • ISBN-13: 978-3746617633
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.184 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ins Zimmer trat, gemessenen Schrittes und mit klirrenden Sporen, derselbe verwegene Offizier, der im Hotel partout nicht in Fandorins ausgebreitete Arme hatte sinken wollen. Er war nun wohlrasiert und trug die Paradeuniform eines Leibkosaken; die Ikonostase der Verdienstkreuze und Medaillen schien komplett. "Jessaul Gukmassow, Oberordonnanz des Generaladjutanten Michail Dmitrijewitsch Sobolew, Durchlaucht! Eine betrübliche Nachricht ..." Der Offizier hatte sichtlich mit sich zu kämpfen, zerrte an seinem schwarzen Räuberschnurrbart, ehe er fortfahren konnte. "Der Herr Kommandeur des Vierten Korps ist gestern auf der Durchreise von Minsk nach seinem Rjasaner Gut in Moskau eingetroffen und im Hotel >DusseauxDusseauxDusseauxDusseaux< einquartiert hat und Sie den Verstorbenen so gut kennen, versuchen Sie Ihr Glück und ermitteln Sie ein bißchen auf eigene Faust, partikulär sozusagen. Zum Glück kennt Sie in Moskau noch keiner. Hieß es nicht, Sie seien zuständig für besondere Aufgaben? Da haben Sie eine. Besonderer geht es nicht."

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen! Lesen! Göttlich! 5. Januar 2003
Format:Taschenbuch
Eines vorweg: Wer nach der Lektüre von „Mord auf der Leviathan" gehofft hatte, dass im folgenden Band Fandorins Zeit und Dienst beim russischen Botschafter in Japan gestaltet und erzählt wird, der wird enttäuscht sein. Denn „Der Tod des Achilles" beginnt mit der Rückkehr Fandorins in seine Heimat im Jahre 1882 - Akunin lässt also eine Lücke von vier Jahren. (Der Klappentext, der von sechs Jahren spricht, ist diesbezüglich nicht präzise.)
Doch letztlich ist dies eine kluge Wahl des Autors, kann er uns doch auf diese Weise einen Fandorin mit neuen, ausgereiften Fähigkeiten und Fertigkeiten präsentieren: perfekt eingeübt in japanische Konzentrations- und Kampftechniken, ist er - zusammen mit seinem japanischen Diener Masa - nunmehr vollends unschlagbar.
Derart vervollkommnet, tritt Fandorin selbst - im Unterschied zu Band 2 und 3 - auch wieder entschieden in den Vordergrund der Handlung; er nimmt das Heft in die Hand und bestimmt das Geschehen.
Worum geht es? Der uns aus dem „Türkischen Gambit" bestens bekannte „Weiße General", Michail Sobolew (mit Beinamen „Achilles") kommt unter nicht ganz zweifelsfreien Umständen ums Leben; und natürlich wittert Fandorin sofort das Ungeheuerliche: der kerngesunde General kann im besten Mannesalter unmöglich eines natürlichen Todes gestorben sein.
Wie auch im ersten Fall, haben Fandorins Vorgesetzte (die diesmal natürlich wesentlich hochrangiger sind) nichts dagegen, dass er auf eigene Faust ermittelt - der Status eines „Sonderermittlers" passt eben am besten zu Fandorin.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Akunin übertrifft sich selbst 8. Oktober 2004
Von Regina Karolyi TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Kaum ist Fandorin von seinem mehrjährigen Japan-Aufenthalt zurück und tritt seinen Posten als Sonderbeauftragter des Gouverneurs von Moskau an, landet er gewissermaßen im "prallen Leben" seines Jobs: General Sobolew, sein alter Freund, der durch den Balkankrieg zum Volkshelden und Mythos avanciert ist, kommt unter höchst ominösen Umständen zu Tode.
Handelt es sich um einen Raubüberfall? Denn er trug in einem Portefeuille, das in der Todesnacht verschwunden ist, ein Vermögen bei sich. Oder waren Teile der Regierung, im Gegensatz zum russischen Volk, dank gewisser Aktivitäten des Generals ganz und gar "not amused"? Wer unter den vielen Akteuren jener Nacht ist Hauptdarsteller, wer nur Statist? Welche Rolle spielt die wunderschöne Kokotte, in deren Suite Sobolew starb?
Und wie gerufen erscheint auch Fandorins alter Bekannter, der Mann mit den farblosen Augen ...
Wer nach den ersten drei Fandorin-Bänden denkt, er kenne Akunins schriftstellerische "Methode" allmählich, irrt sich. Der vierte Band ist vom Konzept her dem ersten ähnlich, doch tritt Fandorin hier als Charakter und fühlender Mensch sehr viel mehr in den Vordergrund. Mittlerweile können ihn schöne Frauen wieder etwas aus der Ruhe bringen. Im "Tod des Achilles" erscheint er sehr plastisch und menschlich, nicht so schemen- oder phantomhaft wie in den vorhergehenden Bänden. Dazu trägt auch die zunächst von Fandorin ausgehende Erzählperspektive bei. Später wechselt "seine" Perspektive mit der des Täters ab; man lernt hiermit auch den Täter sehr gut kennen, wenn nicht verstehen, und fiebert der Zusammenführung und Verflechtung der beiden "Stränge" entgegen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen waaaaahnsinnig spannend... 1. Mai 2003
Von isy3
Format:Taschenbuch
ist B. Akunins neuester Historienkrimi.
Wer das Buch zur Hand nimmt, muß mit einer durchwachten Lesenacht rechnen.
Erast Fandorin, junger sympathischer Agent des russischen Geheimdienstes wird erneut in einen Wirbel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und Nahkämpfen verwickelt, daß einem der Atem stockt. Sein Diener Masa, den er aus Japan mitgebracht hat, steht ihm dabei zur Seite, um die Umstände des merkwürdigen Todes des beliebten russischen Volkshelden General Sobolew aufzuklären.
Akunin ist ein Meister seines Fachs, der es versteht, überraschende Wendungen überzeugend anzubringen und Handlungsstränge so miteinander zu verknüpfen, daß das Buch bis zum letzten Absatz interessant bleibt. Auch Humor und Ironie kommen nicht zu kurz: da wünscht sich Fandorin, der ja im Moskau der Gründerzeit lebt, bei Verfolgung eines Flüchtigen, so etwas wie ein Handy zu haben. Korruption und Verrat im Moskauer Verwaltungsapparat werden aufgedeckt. Sie stehen den Zuständen in der Moskauer Verbrecherwelt in nichts nach...
Immer wieder tauchen auch Figuren aus früheren Romanen um Fandorin auf, und besonders interessant finde ich, daß Fandorin sich von Roman zu Roman persönlich weiterentwickelt, so daß man sich schon auf das nächste Abenteuer mit ihm freut.
Ein Krimi, Historienroman und "Reißer" voller Action - dazu intelligent geschrieben. Fazit: Äußerst empfehlenswert!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar! 26. Februar 2003
Von "mac_2"
Format:Taschenbuch
Mein erstes Buch von Akunin, mein erster Fandorin - aber bestimmt nicht mein letzter. Dieses Buch hat mich als "bücherverschlingende Schnellleserin", die normalerweise aus wirtschaftlichen und Platzgründen die Stadtbücherei vorzieht, regelrecht zum genussvollen Langsamlesen gebracht. Die Miterlebbarkeit des Geschriebenen und besonders die Zweigeteiltheit des Buches in die beiden Erzählperspektiven geben ihm soviel mehr Inhalt, Lesespass und Entspannungswert!
Zum Inhalt haben sich die Vorrezensenten ja schon ausführlich geäußert - das spare ich mir.
Lest Akunin! Lest über Fandorin!
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Veröffentlicht am 24. März 2011 von Beatrice Berger
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5.0 von 5 Sternen gut wie kaviar
endlich wieder ein krimiautor , der selbst hollywood nicht kalt läßt, dabei aber europa heiß macht, oder noch einfacher: russische sehnsucht nach der zeit vor dem... Lesen Sie weiter...
Am 24. Februar 2003 veröffentlicht
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