"Der Thron im Diamant" ist der erste Teil der dreiteiligen Elenium-Saga. "Der Ritter vom Rubin" und "Die Rose aus Saphir" heißen die anderen beiden.
Elenium ist in sich abgeschlossen, aber die Tamuli-Saga knüpft daran an, ebenfalls drei Bücher: "Die schimmernde Stadt", "Das leuchtende Volk" und "Das verborgene Land".
Es stimmt schon, von der Idee her ist es nichts Neues, sehr ähnlich zu Eddings Belgariad-Saga. Aber jeder Autor hat nun mal seinen eigenen Stil und der von Eddings ist einfach genial! Außerdem gefällt mir diese Reihe besser als die Belgariad-Saga.
Im Grunde geht es um die Suche des Ritters Sperber um ein magisches Kleinod, das seine Königin von einer tödlichen Krankheit heilen soll. Die Story entwickelt sich aber etwas darüber hinaus und bietet einige Überraschungen. Langeweile kommt auf jeden Fall nicht auf!
Die Charaktere gefallen mir, ein jeder hat seine persönlichen Eigenschaften und trägt zum gesamten Bild der Gruppe bei. Besonders mochte ich Ulath, Kalten und Sperber.
Man kann sich richtig mit den Protagonisten anfreunden.
Eddings wendet auch hier wieder seinen gewohnten humorvollen Stil an, was die Geschichte aber nicht ins Lächerliche zieht, denn die ernsten Momente der Verzweiflung und Sorge um das Gelingen der Mission dringen schon noch durch. Ich denke diese Art zu schreiben ist einfach charakteristisch für ihn und entweder es gefällt einem und man liest seine Bücher gerne oder man mag es eben nicht. Ich mag es, wenn man während des Lesens auch mal ins Schmunzeln gerät oder gar richtig lachen muss. Und das erreicht Eddings einfach immer wieder.
Inzwischen habe ich diese Saga vier- oder fünfmal gelesen und sie gefiel mir immer wieder.
Für Fantasyeinsteiger ist dieses Buch sicher gut geeignet und auch Kenner des Stoffs mögen sich bestimmt daran erfreuen.